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	<title>Verhalten bei Business-Meetings</title>
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	<description>Nachhaltigkeit in der Mode - Stil - Benehmen - stilvoll Altern - erfolgreich Auftreten</description>
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		<title>Das Knigge-Wunschkonzert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Aug 2022 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Branding]]></category>
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		<category><![CDATA[Anlasskleidung und Dresscodes im Job]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aktuelle Knigge-Fragen - persönlich beantwortet: Kommunikation oder virtueller Auftritt, Gastgeber- oder Servicekultur, Stiltypen und wie sie ticken ... manchmal tut es auch einfach nur gut, Rückmeldung zur eigenen Wirkung zu erhalten. Und das Beste ist:<br />
Sie können sich wünschen, welche Themen wir behandeln!</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Brennende Benimm-Fragen mit Fabrizio Baron Galli Zugaro + Katharina Starlay</h2>



<p>Gendern, Duzen und Small-Talk … Interkulturelle Kompetenz oder einfach „nur“ Tischkultur:</p>



<p>Es ist eine ganze Menge, was das Geschäfts- und Privatleben uns so ganz nebenbei abverlangt. Denn Menschen für sich zu gewinnen ist eines der größten Geheimnisse des persönlichen Erfolgs.</p>



<p>Die schönste Fachkompetenz bringt uns nicht weiter, wenn wir sie nicht verkauft bekommen – im Bewerbungsgespräch, im Außendienst, im Umgang mit Kunden. Und wie steht es überhaupt mit sozialen Kontakten in Freizeit, Sport und Familie?</p>



<p>Viele Seminare halten sich mit Allgemeinplätzen auf, die aber unser individuelles Bedürfnis nicht immer treffen. Von der „Me first“-Mentalität bis hin zu der in Corona-Zeiten so beliebt gewordenen Wohnzimmer-Bekleidung im öffentlichen Raum: </p>



<p>Heute haben Sie, hast Du die Möglichkeit, den Fahrplan mitzugestalten und Fragen vorab zu stellen. </p>



<p><a href="https://stilclub.de/knigge-4-0-umgangsformen/">Hier findest Du die Landing-Page von Fabrizio und Katharina</a></p>



<p>Wie wäre es mit Kommunikation und virtuellem Auftritt, Gastgeberkultur, Service oder wie die Stiltypen ticken? Oder soll es Rückmeldung von wohlmeinenden anderen zur eigenen Wirkung sein?</p>



<p>Ihr wünscht Euch Eure Themen – wir behandeln sie im Seminar!</p>



<p class="extlink">Achtung, es gibt zwei Termine – einen, in dem Sie gesiezt werden, einen zweiten, in dem Du geduzt wirst. Denn Höflichkeit will Wohlbefinden für <em>alle</em>.</p>



<p><strong>Unser Summer-Special um 9.30 Uhr richtet sich an Sie, wenn Sie</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ihr Knigge-Wissen auf den neuesten Stand bringen wollen</li>



<li>Sie die Spielregeln kennen wollen, bevor Sie sie brechen</li>



<li>Knifflige Knigge-Fragen unter Gleichgesinnten zur Sprache bringen möchten</li>



<li>Ihren (Führungs-) Nachwuchs sensibilisieren sollten</li>



<li>Die Sommerpause für zeitaktuelle Fortbildung nutzen möchten</li>



<li>Sie die Magie des guten Benehmens für Karriere und privat nutzen wollen</li>
</ul>



<p>oder:</p>



<p><strong>Unser Summer-Special um 14 Uhr richtet sich an Dich, wenn Du</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dein Knigge-Wissen auf den neuesten Stand bringen willst</li>



<li>Du die Spielregeln kennen willst, bevor Du sie brichst</li>



<li>Knifflige Knigge-Fragen unter Gleichgesinnten zur Sprache bringen möchtest</li>



<li>Deinen (Führungs-) Nachwuchs sensibilisieren solltest</li>



<li>Die Sommerpause für zeitaktuelle Fortbildung nutzen magst</li>



<li>Du die Magie des guten Benehmens für Karriere und privat nutzen willst</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Zeit und Dauer:   Mittwoch, 24. August 2022 &#8211; 2,5 Stunden</strong></p>



<p>Wir siezen Sie:   09.30 – 12.00 Uhr oder</p>



<p>Wir duzen Dich:   14.00 – 16.30 Uhr</p>



<p>Ort:   Einladung per Zoom</p>



<p>Ihr / Dein Beitrag:   150,- Euro netto + MwSt., steuerlich absetzbar als Karrierecoaching &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>



<p><strong>Wünsche bitte einreichen bis:</strong>   Freitag, 19. August, 19 Uhr</p>



<p><strong>Anmeldung und Wunscheinsendung:</strong>   <a href="mailto:katharina@starlay.de">katharina@starlay.de</a></p>



<p></p>



<p class="fotocredit">Foto in der Collage: IngImage, Porträt: Galli Zugaro / Starlay</p>
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		<title>Die Kunst des Knigge</title>
		<link>https://stilclub.de/die-kunst-des-knigge/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jun 2022 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Knigge]]></category>
		<category><![CDATA[Stil-Porträt]]></category>
		<category><![CDATA[Adlige Sitten]]></category>
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		<category><![CDATA[Galanterie gegenüber Frauen]]></category>
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		<category><![CDATA[Interkulturelle Kompetenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Porträt: Fabrizio Baron Galli Zugaro, Bankmanager, Coach, Mentor und Trainer für interkulturellen Umgang und Business Etikette:</p>
<p>„Die Kunst ist es, gute alte Sitten und Bräuche aus den formellsten der Kreise (Aristokratie), an die heutige Welt und den vielseitigen Gesellschaftsschichten anzupassen, zu vermitteln und situativ sogar abzuändern.<br />
Denn Höflichkeit heißt, den anderen zu sehen. Das ist, was wir meinen – mit der Eleganz des Geistes. Und diese ist unabhängig von einer gesellschaftlichen Schicht.“</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Lasst uns die Regeln kennen, bevor wir sie brechen!&#8220;</h2>



<p>Fabrizio Baron Galli Zugaro ist im Europäischen Adel aufgewachsen. Die Rituale der Höflichkeit hat er wie kein anderer im Blut.</p>



<p>Wenn man ihn aber trifft, ist er alles andere als steif oder unnahbar – Vorurteile, die man Adligen und Vertretern der Knigge-Industrie gerne nachsagt. Auf eine unverkrampfte Weise vermittelt er Männern wie Frauen, dass sie für ihn in diesem Moment die wichtigste Person im Raum sind – persönlich und irgendwie besonders.</p>



<p><a href="https://stilclub.de/knigge-4-0-umgangsformen/">Hier findest Du Informationen zu unseren Kursen.</a></p>



<p>Er ist überzeugt davon, dass hervorragende soziale Kompetenzen zu mehr Erfolg im privaten wie im beruflichen Leben führen: Empathie, Respekt, Kommunikationsfähigkeiten, Teamfähigkeit, gutes Benehmen und guter Umgang mit unseren Mitmenschen als Schlüsselfaktoren für ein gutes, angenehmes und stressfreies Leben. Wichtig sind ihm „echte Authentizität“ und totale Ehrlichkeit beim persönlichen Stil sowie die Gabe, sich in das Gegenüber hineinzuversetzen. Nur so kann unser Umgang miteinander im besten Sinn für jeden Adressaten und jeden Anlass angenehm sein.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="838" src="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/08/starlay_galli-zugaro-1024x838.jpg" alt="" class="wp-image-3670" srcset="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/08/starlay_galli-zugaro-1024x838.jpg 1024w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/08/starlay_galli-zugaro-300x246.jpg 300w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/08/starlay_galli-zugaro-768x629.jpg 768w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/08/starlay_galli-zugaro-1536x1257.jpg 1536w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/08/starlay_galli-zugaro-2048x1676.jpg 2048w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/08/starlay_galli-zugaro-843x690.jpg 843w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/08/starlay_galli-zugaro-1320x1080.jpg 1320w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Gala-Foto &#8222;Kleider machen Leute&#8220; von April 2022: starlay / galli zugaro, Fotorechte wurden erworben</figcaption></figure>



<p>Ich darf seit 2021 mit ihm arbeiten. Wir sind beide einerseits einer traditionellen Höflichkeit verbunden, in der wir viel Sinnvolles und viel Gutes erkennen. Andererseits sind wir lebendige Teile einer modernen und sich ständig verändernden (Unternehmens-) Kultur, in der wir uns bewegen.</p>



<p>Wo er herkommt, scheint es von Spielregeln nur so zu wimmeln. Nur haben sie alle das Wohlbefinden des Gegenübers im Sinn, diese Spielregeln.</p>



<p>Ich selbst komme aus einem kulturell interessierten Kreis, den man im Deutschland der 60er Jahre „Bildungsbürgertum“ nannte und wo Höflichkeit als Voraussetzung gehandelt wurde, einer Gesellschaft überhaupt anzugehören. Der eine aus Italien – die andere aus Deutschland. Hier ein Herr – dort eine Dame.</p>



<p>Was uns eint, ist die Überzeugung, dass es das Gegenüber ist, das zählt. Und dass Veränderungen nicht zwangsläufig Verbesserungen sein müssen: Nur weil es gerade alle tun, muss es noch lange nicht gut sein, wenn man es mit den Augen des Anderen betrachtet. Von der „Me first“-Mentalität bis hin zu der in Corona-Zeiten so beliebt gewordenen Wohnzimmer-Bekleidung im öffentlichen Raum: Es wird niemals – auch nicht im Futur – im Interesse eines sozialen Umfelds sein, wenn Menschen einander nicht sehen, nicht würdigen, nicht wertschätzen und nicht selten auf Kosten anderer handeln.</p>



<p>Darum geben wir Seminare, halten Vorträge und publizieren für Sie und Euch.</p>



<p></p>



<p class="fotocredit" id="fotocredit">Titelfoto: Gerardo Gaetani d‘Aragona</p>



<p class="fotocredit">Gala-Foto: Starlay / Galli Zugaro</p>
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		<title>Höflichkeit ist Herzensbildung</title>
		<link>https://stilclub.de/hoeflichkeit-ist-herzensbildung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Mar 2022 10:31:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Knigge]]></category>
		<category><![CDATA[Aussehen Auftreten und Benehmen im Kundenkontakt]]></category>
		<category><![CDATA[Benehmen für Lehrlinge Schüler Studierende]]></category>
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		<category><![CDATA[Frau in Führungsposition]]></category>
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		<category><![CDATA[Umgangsformen in der Firma]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten bei Businessmeetings]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein paar Dinge müssen einfach mal gesagt werden, auch und gerade in Krisenzeiten. Dieses Medley an Sätzen vermittelt, worum es in Stil- und Knigge-Fragen grundsätzlich geht – denn der gute Freiherr hat keineswegs über Messer und Gabel geschrieben. Was ihm in Wahrheit wichtig war, lesen Sie hier in wenigen Zeilen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/hoeflichkeit-ist-herzensbildung/">Höflichkeit ist Herzensbildung</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">22 sichere Tipps, die das Leben leichter machen</h2>



<p>Wenn die Welt ihre Härten zeigt und drängende Fragen lauter werden, bekommen softe Faktoren allzu schnell den Stempel der „seichten“ und überflüssigen Themen aufgedrückt. &#8222;Haben wir nichts Besseres zu tun?&#8220;, heißt es dann oft. Dabei legen Stil und Etikette den Grundstein für ein friedliches Zusammenleben im Alltag – dann jedenfalls, wenn wir sie nicht nur ausüben, sondern auch ehrlich meinen. Denn Stil ist und bleibt eine Grundhaltung.</p>



<p><a href="https://stilclub.de/knigge-4-0-umgangsformen/">Diese wird in unseren Seminaren mit Fabrizio Baron Galli Zugaro und Katharina Starlay übrigens anschaulich und eindrücklich vermittelt &#8211; auch für (Führungskräfte-) Nachwuchs.</a></p>



<p>Hier ein paar zeitgemäße Impulse aus der Welt der guten alten Umgangsformen … natürlich ohne Anspruch an Vollständigkeit:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Indem wir andere zuvorkommend behandeln, lassen wir sie sich wohlfühlen.</li>



<li>Indem wir jemanden grüßen, sehen wir ihn oder sie.</li>



<li>Indem wir pünktlich sind, achten wir die Zeit des oder der anderen.</li>



<li>Indem wir bei einer Begegnung das Smartphone auf „leise“ stellen, geben wir ihr Bedeutung.</li>



<li>Indem wir uns sorgfältig kleiden, zeigen wir gelebte Achtung gegenüber dem Anderen, dem Anlass und uns selbst.</li>



<li>Indem wir jemandem zuhören, sagen wir „Ich nehme Dich ernst“ oder „Du bist mir wichtig“.</li>



<li>Indem wir Rückfragen stellen, interessieren wir uns für unser Gegenüber.</li>



<li>Indem wir uns pflegen, lassen wir andere gerne hinsehen.</li>



<li>Indem wir auf die Herkunft unserer Textilien achten, respektieren wir Ressourcen.</li>



<li>Indem wir Textilien und Sachgegenstände gut behandeln, handeln wir nachhaltig – sie halten dann länger (auch wenn das in einer Konsumwirtschaft niemand hören mag).</li>



<li>Indem wir Lebensmittel nicht wegwerfen und Wasser als etwas Kostbares nutzen, achten wir die Natur.</li>



<li>Indem wir um Entschuldigung bitten, zeigen wir Charakter.</li>



<li>Indem wir anderen in die Augen blicken, lernen wir sie kennen.</li>



<li>Indem wir andere anlächeln, retten wir ihren Tag.</li>



<li>Indem wir Menschen zu uns einladen, sagen wir ihnen, dass sie uns etwas bedeuten.</li>



<li>Indem wir uns Zeit für jemanden nehmen, sagen wir „Ich habe Dich gern“.</li>



<li>Indem wir andere so behandeln wie wir selbst behandelt werden wollen, sind wir authentisch.      Erst dann.</li>



<li>Indem wir uns vor Reisen über die Landeskultur informieren, werden wir zu Weltenbürgern.</li>



<li>Indem wir „bitte“ und „danke“ auch in anderen Landessprachen kennen, setzen wir Zeichen.</li>



<li>Indem wir uns in die oder den anderen hinein versetzen, sind wir automatisch höflich – statt egoistisch unterwegs.</li>



<li>Indem wir uns im Straßenverkehr fair verhalten, können sich andere sicher &#8211; statt gefährdet &#8211; fühlen.</li>



<li>Indem wir unsere Kinder zur Höflichkeit erziehen, geben wir ihnen Frieden mit.</li>
</ul>



<p>Bei genau diesen Feinheiten fängt Frieden an.</p>



<p></p>



<p class="fotocredit">Foto: Liza Summ, lizenzfrei von Pexels</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Interkulturelle Kompetenz</title>
		<link>https://stilclub.de/interkulturelle-kompetenz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Mar 2022 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Knigge]]></category>
		<category><![CDATA[Anlasskleidung und Dresscodes im Job]]></category>
		<category><![CDATA[Aussehen Auftreten und Benehmen im Kundenkontakt]]></category>
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		<category><![CDATA[Interkulturelle Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Knifflige Knigge-Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Umgangsformen in der Firma]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten bei Businessmeetings]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://stilclub.de/?p=3387</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es gibt sie noch, die Gentlemen mit Handkuss und ihnen diametral gegenüber aber auch jene Männer, die einer Frau die Tür aufhalten, damit sie den Wasserkasten selbst hindurch schleppen kann. Wie geht sie nun, die Eleganz des Geistes 4.0? Und was, wenn wir unsere Ländergrenzen verlassen? Ein Gespräch über Wahrnehmungen und Gepflogenheiten sowie männliche und weibliche Unsicherheiten in einer multikulturellen Welt.</p>
<p>Teil 3/3: Interkulturelle Kompetenz</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/interkulturelle-kompetenz/">Interkulturelle Kompetenz</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="wie-geht-mannliche-galanterie-in-zeiten-weiblicher-vorstands-power-ein-zwiegesprach-zwischen-katharina-starlay-und-fabrizio-galli-zugaro-teil-3"><strong>Wie geht männliche Galanterie in Zeiten weiblicher Vorstands-Power? Ein Zwiegespräch zwischen Katharina Starlay und Fabrizio Galli Zugaro – Teil 3</strong></h2>



<p><a href="https://stilclub.de/dating-und-gastgeberqualitaeten/">Im vorigen Part ging es um Dating und Gastgeberqualitäten</a> – heute wenden wir uns dem internationalen Benehmen zu: „Am deutschen Wesen mag die Welt genesen“ (Zitat von Emanuel Geibels, 1861). Oder am italienischen? Oder am englischen, französischen, spanischen, indischen, algerischen und und und. Ist unser moderner 4.0 <em>approach</em> weltweit angebracht? Im letzten Teil unserer Trilogie sprechen wir über internationale Etikette und den berühmten Blick über den eigenen Tellerrand.</p>



<p><a href="https://stilclub.de/knigge-4-0-umgangsformen/">Haben Ihre oder Deine Mitarbeiter, Führungskräfte oder der Nachwuchs Trainingsbedarf? </a></p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="internationaler-umgang"><strong>Internationaler Umgang</strong></h3>



<p></p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>Charme und Komplimente. Feingefühl, Vorsicht, Sensibilität, Eleganz, Akzeptanz. Charme ist etwas Schönes, wenn es akzeptiert wird. Es kann aber auch unangebracht sein. Also Vorsicht, ohne über das Ziel hinauszuschießen. Die Kunst beim Charme ist, authentisch zu sein und dabei gemocht zu werden. Auch international. Hier wird es jedoch meist heikel.</p>



<p>Auf der Welt gibt es knapp 200 Nationen. Und das ist die kleinste Zahl, wenn wir beginnen wollen, über Kulturen zu sprechen. Jedes Land hat dazu noch Regionen, Territorien, die in sich bereits extrem viele kulturelle Eigenschaften haben. Es geht soweit, dass in Kleinstädten derjenige, der auf der einen Seite der Brücke lebt und etwas zum Essen bestellt, von Bewohnern der andere Seite gleich erkannt wird als „der andere von jenseits des Flusses“, weil er zum Beispiel Schimmelkäse isst, was auf der anderen Seite der Brücke nicht üblich ist. Also tausende und tausende von verschiedenen Kulturen, Bräuchen, Werten. </p>



<p>Ein kleines Beispiel: Weltweit gilt nicht unbedingt, dass Schnitzel und Pommes Frites das beste Essen überhaupt sind oder man sich am Buffet mit Flip Flops und kurzen Hosen anstellen kann. Das ist nicht besonders geschmackvoll. Niemand verlangt, dass alle Menschen jeden Brauch der Erde kennen. Aber ein Zeichen des Respekts und der Achtung sollte es sein, sich zu erkundigen, welche <em>Usance</em> in der jeweiligen Kultur angebracht ist. Das gilt natürlich auch für Komplimente und nette Gesten.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="andere-lander-andere-sitten"><strong>Andere Länder – andere Sitten</strong></h3>



<p></p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>Mir fällt da eine Geschichte aus dem internationalen Kontext ein. Vor einigen Jahren war ich auf einem Empfang in einer deutschen Großstadt. Ich stand in der Schlange vor der Garderobe. Vor mir waren der italienische und der türkische Generalkonsul mit den Ehefrauen, die ich alle kannte. Plötzlich half der italienische <em>Console</em> der Frau des türkischen Konsuls aus dem Mantel.</p>



<p>Den Blick des türkischen Konsuls, seiner Frau und der Frau des italienischen Konsuls hättet Ihr sehen müssen! Die Geste meines Landmannes war scheinbar unpassend: Aus seiner eigenen Sicht war der italienische Konsul höflich und korrekt, die anderen drei (seine Frau und das türkische Ehepaar) wussten jedoch, dass das nicht in Ordnung war, aus türkischer Sicht. Ich habe heute noch in den Ohren, was die italienische Ehefrau Ihrem Mann mit bestimmter Stimme sagte, ich verwende jetzt einen Ersatznamen: <em>„Franco, cappotto!“</em> („Franco, der Mantel!“), begleitet von einem Laser-Blick an den lieben und doch eigentlich so galanten Ehemann.&nbsp;&nbsp;</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="das-klischee-von-der-frau-die-die-hosen-an-hat"><strong>Das Klischee von der Frau, die die Hosen an hat …</strong></h3>



<p></p>



<p><strong>Katharina:</strong></p>



<p>Das Starke-Frauen-Phänomen … Es ist doch so, wenn ich das als Frau so sagen darf: Wenn wir uns mit unserer weichen <em>und</em> unserer starken Seite angenommen fühlen und nicht mehr beweisen müssen, können wir uns nämlich entspannen und unser bestes Selbst sein. Dann kann auch der Mann (endlich) seine beiden Seiten leben und sich ebenfalls entspannen. Nicht wenige Männer aber möchten nur die softe Seite sehen und klammern die starke aus … damit bekommen sie nur die halbe Frau.</p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>Ein Traum. Das scheint mir die ideale Welt, an die ich glauben möchte … fast so utopisch als würden mehrere Fußballnationen miteinander – statt gegeneinander fiebern.</p>



<p>Das schönste ist doch, wenn zwei Menschen in Ihrer Beziehung sie selbst sein können, und es funktioniert. Eine Ambition, die selten zur Erfüllung kommt, aber doch manchmal vorkommt.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="empfang-seated-dinner-und-landersitten"><strong>Empfang, <em>Seated Dinner</em> und Ländersitten &nbsp;</strong></h3>



<p></p>



<p><strong>Katharina:</strong></p>



<p>Es fängt schon mal bei Tischdame und -herr an, dabei ist es nicht unwichtig: </p>



<p>So manche:r höfliche Gastgeber:in macht sich durchaus Gedanken, welche Menschen sie oder er miteinander ins Gespräch bringen möchte. Als Eselsbrücke sollte man sich vergegenwärtigen in welche Richtung die eigene Jacke geknöpft wird, wie ein Symbol der Zuwendung: Männersakkos knöpfen von links nach rechts. Rechts sitzt demnach ihre Tischdame. Frauenjacken knöpfen von rechts nach links, zum Herzen hin: Links sitzt also der Tischherr.</p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>An der Rechten sitzt die wichtige Person, aus der Sicht eines galanten Mannes … Rechts ist bei den meisten auch der starke Arm. Ich weiß, dass einige Damen das nicht hören wollen, aber so empfinden Männer auch weiterhin. Dadurch geht die Augenhöhe keineswegs verloren.</p>



<p>Zur interkulturellen Tischordnung: Wenn es Situationen gibt, in der an einem Tisch Menschen verschiedener Kulturen sitzen, sollte man zwei Dinge tun: Sich informieren über die <em>Usancen</em> der verschiedenen Gäste, beziehungsweise sie auch direkt fragen, sofern ein bisschen Vertrautheit besteht, was gut ist und welche <em>faux pas</em> man sich ersparen sollte. Das Gespräch über Kultur und Gewohnheiten kann sehr verbindend sein. Die Tischordnung hat besonders in formellen Anlässen eine Bedeutung, die häufig unterschätzt wird.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="essensreste-auf-dem-teller"><strong>Essensreste auf dem Teller</strong></h3>



<p></p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>In einigen Kulturen ist es unhöflich, Essen auf dem Teller zu lassen, weil damit ausgedrückt wird, es habe nicht geschmeckt. Der Gastgeber und die Gastgeberin und ihre Gastfreundschaft werden somit stark beleidigt. Andersherum gibt es Kulturen, wo es „fein“ ist, etwas auf dem Teller zu lassen, weil das signalisiert, dass reichlich zu Essen geboten wurde und man nicht gekommen ist, um sich den Bauch vollzuschlagen. Hier möchte ich aber noch einfügen, dass gewisse Sitten nach einer Matrix gesehen werden können, länderübergreifend. Ich meine damit, dass je nach gesellschaftlicher Herkunft die Sitten im selben Land variieren können. Der Adelige verhält sich anders als der nicht Adelige, da die Sitten und Prägungen verschieden sind. Das eine ist nicht besser als das andere, nur anders! Auch wenn es schwerfällt, sollten wir uns von den Bewertungen verabschieden.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="businesslunch"><strong>Businesslunch</strong></h3>



<p></p>



<p><strong>Katharina:</strong></p>



<p>In Deutschland kommt man zum Beispiel gerne schnell auf den Punkt, nach der Maxime „erst die Arbeit, dann das Vergnügen!“. &nbsp;In vielen anderen Ländern dagegen geht es mehr um den gemeinsamen Austausch, den gemeinsamen Genuss und den Kult, „das Brot miteinander zu brechen“. Erst wenn diese Ebene hergestellt ist, kommt man zum Geschäftlichen, das sich dann auf einem besseren menschlichen Niveau besprechen lässt.&nbsp;</p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>In Italien wird man das Geschäftliche eher nach dem ersten oder zweiten Gang, wenn nicht sogar ganz nach dem Essen besprechen. Informiert Euch also über die Sitten des Landes, die Region und Menschen. Die Chinesen essen alle Reis? Eben nicht! </p>



<p>Nur auf dieser Basis des echten Interesses kann Verbindlichkeit entstehen, auch international.</p>



<p class="has-text-align-center">***</p>



<p></p>



<p>Gesprächspartner <a href="https://www.fabriziogallizugaro.com">Fabrizio Baron Galli Zugaro</a> ist Bankmanager, Coach, Mentor und Trainer für interkulturellen Umgang und Business Etikette.</p>



<p></p>



<p class="fotocredit">Foto: gpointstudio, lizenzfrei von freepik</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/interkulturelle-kompetenz/">Interkulturelle Kompetenz</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dating und Gastgeberqualitäten</title>
		<link>https://stilclub.de/dating-und-gastgeben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Feb 2022 08:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dürfen und wollen gestandene Frauen männliche Höflichkeitsgesten überhaupt noch annehmen? Wer zahlt im Restaurant? Und wer bei einem First Date?<br />
Gibt es noch so etwas wie Gastgeberkultur im klassischen Sinn? Dieses Zwiegespräch beleuchtet die Gesten im Gender-Talk neu und gibt Anregung, wie die Welt der Wertschätzung zwischen Männern und Frauen in der Zukunft aussehen kann.</p>
<p>Teil 2/3: Dating und Gastgeberqualitäten</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="wie-geht-mannliche-galanterie-in-zeiten-weiblicher-vorstands-power-ein-zwiegesprach-zwischen-katharina-starlay-und-fabrizio-galli-zugaro-teil-2"><strong>Wie geht männliche Galanterie in Zeiten weiblicher Vorstands-Power? Ein Zwiegespräch zwischen Katharina Starlay und Fabrizio Galli Zugaro – Teil 2</strong></h2>



<p><a href="https://stilclub.de/gender-und-traditionelle-hoeflichkeit/">Der erste Teil unserer Trilogie beantwortet die Frage, inwieweit Galanterie gegenüber Frauen heute noch zeitgemäß ist?</a> Wo endet Authentizität – und wo beginnt eine Rolle?</p>



<p>Dort beleuchten Fabrizio Galli Zugaro und Katharina Starlay die Gesten im Gender-Talk neu und beschreiben die Etikette 4.0 rund um Begrüßen, Vorstellen, Duzangebot und In-den-Mantel-helfen innerhalb und außerhalb von Hierarchien in Unternehmen. Sie kommen zu dem Schluss, dass Galanterie heute mehr denn je erwünscht – und keine Frage der Geschlechter mehr ist. Als kritische:r Leser:in fragen Sie sich nun aber natürlich: Hat das auch der sprichwörtliche <em>alte weiße Mann</em> inzwischen verstanden?</p>



<p><a href="https://stilclub.de/knigge-4-0-umgangsformen/">Seminare über Umgangsformen &#8211; auch beim Daten &#8211; findest Du übrigens hier.</a></p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>Wir „alten weißen Männer“ haben in uns ein System der Höflichkeit, das aber die Augenhöhe zwischen Frauen und Männern in keiner Weise infrage stellen soll, Nettigkeiten oder sinnvolle Hilfestellungen etwa. Das kommt nicht immer gut an. Wenn aber ein Beruf das Aufhalten der Autotür explizit vorsieht wie bei einem Hotelangestellten an der Einfahrt eines Hotels, sehe ich kein Problem ob Frau oder Mann, auch wenn ich es alleine noch gut schaffe.</p>



<p><strong>Katharina:</strong></p>



<p>Es ist toll, wenn die oder der andere einfach die Augen aufmacht. Höflichkeit heißt doch nichts weiter als den <em>anderen</em> zu sehen. Ich nenne es die Eleganz des Geistes. Der Mantel zum Beispiel sollte tief genug mit den Armlöchern auf Höhe der Handgelenke des anderen angeboten werden. Nur dann muss sich die andere Person nicht verrenken. Viele Menschen halten den Mantel aber zu hoch …</p>



<p>Im Restaurant bezahlt, wer es ausgesucht oder vorgeschlagen und damit den Preisrahmen festgelegt hat, inklusive Tischbestellung. Dennoch ist der Hinweis „Sie/Du bist heute eingeladen bzw. mein Gast!“ auch im Privaten hilfreich. Eine schöne Spielregel besagt zudem, dass die oder der Gastgeber:in Gerichte von der Karte vorschlägt oder empfiehlt. Damit weiß, wer eingeladen ist automatisch, in welcher Preishöhe sie oder er wählen kann. Viele kennen diese Zeichensprache &nbsp;heute nicht mehr.</p>



<p>Beim Bezahlen ist es schön, wenn man sich bei einer Einladung nicht die Rechnung an den Tisch bringen lässt, sondern sie diskret begleicht, wenn man vom Händewaschen zurückkommt.</p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>Bezahlen. Ja, das ist eigentlich ein Thema, wie viele der schon angesprochenen. Es ist immer schön, wenn der Mann bezahlt, finde ich. Aber das ist wieder die Sicht des sogenannten alten weißen Mannes. Es darf auch mal andersherum sein. Ist es nicht schön, verwöhnt zu werden? Und wenn etwa eine Frau aus dem Auto steigt und einen „umständlichen“ Rock und hohe Absätze trägt, umso mehr ist sie in der Regel froh, wenn man ihr behilflich ist. Das gilt im Privaten wie im Beruflichen. Wenn aber zum Beispiel eine Dame explizit nicht unterstützt werden möchte, sollte es der Herr mit <em>Nonchalance</em> kommentarlos und einem netten Lächeln bitte sein lassen. Aber auch Männer dürfen sich mal verwöhnen lassen.</p>



<p><strong>Katharina:</strong></p>



<p>Wir Damen wären sehr froh zu hören, <em>wie</em>?</p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>Ich habe in meinem Leben selten Blumen von einer Dame geschenkt bekommen, aber habe mich diese wenigen Male unglaublich gefreut. So konnte ich eine so unübliche Geste, die ich immer wieder selbst von Herzen gemacht habe, auch mal genießen. Ich denke heute noch mit großen Emotionen daran. Am einfachsten würde ich Deine Frage so beantworten: Verwöhnt uns einfach so, wie ihr verwöhnt werden wollt.</p>



<p>Schön sind doch immer kleine Gesten und kleine Geschenke. Eine kleine Geste ist zum Beispiel ein Anruf nach einem vermeintlich schwierigen Termin, verbunden mit zwei Fragen: „Wie ist das Gespräch verlaufen? Und wie geht es Dir nun?“. Mit einem kleinen Geschenk meine ich nicht etwas Formelles, stur nach Etikette-Regeln wie eine Marken-Krawatte zu einem neuen Job zu schenken. Das ist ganz nett und nützlich, aber etwas kühl, oder? Eher etwas, das unerwartet ist und mir Emotionen vermittelt. Entnimmt die Dame aus unseren Gesprächen, dass ich einen <em>Faible</em> für nordeuropäische Geschichte habe, kann sie mir ein ausgesuchtes Buch darüber schenken. Das zeigt Aufmerksamkeit. Sie hat zugehört und eventuell meine Augen glitzern sehen, als ich von Heldensagen schwärmte. Ein Tipp: Verschenke das, was dem Empfänger:in gefallen könnte, nicht was Du selber gut findest. Vielen Schenkenden ist das leider ziemlich „wurscht“, da es Ihnen eher darum geht, sich selbst zu profilieren, sich quasi selbst zu beschenken.</p>



<p>Um wieder auf die Blumen zu kommen, achte auf Farbe und Anzahl, besonders bei roten Rosen.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="geschenke-die-freude-machen"><strong>Geschenke, die Freude machen</strong></h3>



<p></p>



<p><strong>Katharina:</strong></p>



<p>Menschen wollen verführt werden, sich erkannt und angenommen fühlen! Darum braucht es eine Geste, die den anderen in seinen Vorlieben berührt und anerkennt. Wenn Du das Buch schon hast, lässt es sich ja umtauschen, sofern noch keine Widmung drin steht. Die Geste aber bleibt bestehen. Nochmal eine weibliche Rückfrage: Können wir das mit der Anzahl der Rosen bitte vertiefen, wie Du es aus Italien kennst?</p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>Die Zahl der Blumen, die man schenkt, muss immer ungerade sein. Einzige Ausnahme sind rote Rosen: 12 rote Rosen schenkt man, wenn man jemandem damit sagen will: „Ich liebe Dich oder ich habe Dich sehr lieb“. „24 rote Rosen sind noch das Sahnehäubchen („Ich liebe Dich unendlich“). Wenn man dann ganz übertreiben will, werden es 36, 48 … Rosen, das grenzt aber dann an Protzerei. Und noch etwas: Vor allem im Süden Italiens, aber mittlerweile hat sich das auf ganz Italien ausgeweitet, schenkt man zum Beispiel keine Chrysanthemen, wenn man privat zum Abendessen eingeladen ist. Chrysanthemen sind die Blumen für den Friedhof, das bringt Unglück!</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="galanterie-gegenuber-frauen"><strong>Galanterie gegenüber Frauen</strong></h3>



<p></p>



<p><strong>Katharina:</strong></p>



<p>… einen Fahrstuhlknopf drücken wir doch glatt selbst. Wenn wir aber mit männlichen Kollegen im Büroflur unterwegs sind und hohe Schuhe tragen, wäre es echt nett, wenn manche Herren ihren Schritt dem anpassen würden. Ein High-Heel ist kein Turnschuh …</p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>Die langsamste Person gehört nicht alleine gelassen – und wenn es wegen der Schuhe ist. Aber die Rücksichtnahme auf die weibliche Bekleidung gehört ja auch in andere Szenarien. Ich wechsle jetzt mal die Perspektive und denke an Sitzgelegenheiten, die man Frauen manchmal so anbietet. Die sind nicht immer frauenfreundlich, wenn die Dame einen Rock trägt! Das Unbehagen überträgt sich doch auf die gesamte Situation.</p>



<p><strong>Katharina:</strong></p>



<p>Das erinnert mich an ein Setting in einer Podiumsdiskussion. Die Veranstalter hatten uns Barhocker hingestellt, frontal zur Kamera. Das war sehr gut gemeint, nur war es nicht zu Ende gedacht: Die Herren saßen – obwohl im Anzug – durchweg wie Cowboys auf ihren Hockern und hielten während der einstündigen Aufnahmen instinktiv die Hände übereinander gelegt vor den Schritt, die Damen mussten ständig ihre Beine organisieren … Und ich hatte ein schmales Kleid mit kniekurzem Rock an.</p>



<p>Zu den Blumen möchte ich noch anmerken, dass nicht zuletzt die Situation entscheidet, ob sie passend sind: Es ist ja lieb gemeint, einen Strauß mitzubringen. Wenn aber zum Beispiel die Dame &nbsp;gerade aus dem Büro kommt, noch einen Einkauf dabei hat und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, wird sie die Geste nicht so charmant finden. Genauso übrigens wie ein:e Referent:in, die oder der nach dem Vortrag vor Publikum einen Blumenstrauß gereicht bekommt … aber vier Stunden mit dem Zug angereist ist. Wie soll er oder sie damit heil nach Hause kommen und noch Freude daran haben?</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="bezahlen-im-restaurant-komplimente-und-rote-rosen"><strong>Bezahlen im Restaurant, Komplimente und rote Rosen</strong></h3>



<p></p>



<p><strong>Fabrizio: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong><em>&nbsp;</em></p>



<p>Dass Frau und Mann oder jegliche gleichgeschlechtliche und diverse Konstellationen sich anziehen und Beziehungen entstehen können, ist das normalste auf der Welt! Gut ist es, wenn das Universum zwei Personen zusammenbringt, die zueinander passen. So wird das mit den Flirt- und Dating Aktionen und den Komplimenten gut und angenehm verlaufen. Wenn das Kompliment so ausgedrückt wird, dass es der oder dem Empfänger:in gefällt, Freude macht und nicht stört, ist alles fein. Schön wäre es, wenn es keine Missverständnisse gäbe. Theoretisch.</p>



<p>Aber wie sieht ein Flirt-Abend aus, wenn zum Beispiel der Mann sagen würde: „Meine liebe XY, ich habe Dich zum Essen eingeladen, weil Du mir gefällst, weil ich vorhabe, mit Dir ins Bett zu gehen und wenn es weiter geht, Dich eventuell zu heiraten, mit vielen Kindern. Wenn nicht, war es halt eine schöne gemeinsame Nacht, auch okay.“ Könnte gut funktionieren – oder auch nicht. Aber ist da nicht ein bisschen Poesie und Spannung abhandengekommen? Wie Du sagtest, geht es doch mehr um Verführung als Eroberung! Die Kunst ist, Komplimente so zu machen, dass Sie nicht erlernt oder gespielt wirken, sondern situations- und empfängerbedingt, also einfach gut funktionieren. Feingefühl, gute Erziehung und immer wieder Respekt!</p>



<p><strong>Katharina:</strong></p>



<p>Komplimente zu machen, die „mit der Tür ins Haus“ fallen, ist wie Kleidung zu tragen, die so viel Information über die körperlichen Vorzüge liefert, dass dem Betrachter kein Raum mehr für Fantasie bleibt. Da geht jede Spannung verloren … Auch beim Kennenlernen bin ich ein Fan der gegenseitigen Gesten. Es gibt keinen erkennbaren Grund mehr, dass alleine der Mann zu zahlen hat. Natürlich aber ist es nett, wenn er das tut! Damit sagt er ja auch etwas aus, zum Beispiel, dass er großzügig denkt und bereit ist, zu verwöhnen. Das sind erstrebenswerte Eigenschaften bei einem potenziellen Partner … Aber auch bei einer Partnerin! Wenn das Budget nicht so groß ist, kann man den Kostenrahmen wieder durch die Wahl des Lokals eingrenzen.</p>



<p>Bei einem ersten Date oder auch beim Treffen mit Freunden im 4-Augen-Gespräch finde ich es schön, wenn man sich gegenseitig einladen kann. Zum Beispiel eine:r zahlt das Essen und der/die andere das Eis hinterher … und beim hoffentlich nächsten Mal ist es dann umgekehrt. Frauen fühlen sich aber vor den Kopf gestoßen, wenn ein Mann „gerade kein Geld dabei“ hat und sich einladen lässt. Das ist dann das Ende des Flirts, bevor er begonnen hat. Das berühmte Splitten der Rechnung ist passend, wenn mehrere Leute verabredet sind, was ja auf ein Date nicht zutrifft.</p>



<p>Noch eine Bemerkung zur Kommunikation: Viele Frauen bemerken, dass Männer besonders in der Anfangsphase eines Kennenlernens oder während eines ersten Dates fast nahtlos über sich selbst sprechen und sehr wenige Fragen stellen. Die Frau ihrerseits wertet das aber als einen Mangel an Interesse und der Fähigkeit, zuhören zu können. Zuhören gilt aber als Zauberformel, um Menschen für sich zu gewinnen. Und damit sind wir wieder bei der Aufmerksamkeit. </p>



<p class="extlink">Bezahlen beim gemeinsamen Abendessen, respektvoll flirten, ohne mit der Tür ins Haus zu fallen, sich so zu kleiden, dass man von sich etwas erzählt, aber nicht zu viel sagt … oh je, ist das alles schwierig, oder? Und wir sprechen hier von Verhaltensmustern in unseren Breitengraden. Wie ist es denn in anderen Kulturkreisen? <a href="https://stilclub.de/interkulturelle-kompetenz/">Davon handelt der nächste Teil.</a></p>



<p></p>



<p>Gesprächspartner <a href="https://www.fabriziogallizugaro.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fabrizio Baron Galli Zugaro</a> ist Bankmanager, Coach, Mentor und Trainer für interkulturellen Umgang und Business Etikette. </p>



<p></p>



<p class="fotocredit">Foto: Cottonbro, lizenzfrei von Pexels</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/dating-und-gastgeben/">Dating und Gastgeberqualitäten</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gender und traditionelle Höflichkeit</title>
		<link>https://stilclub.de/gender-und-traditionelle-hoeflichkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Feb 2022 16:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie gehen Männer und Frauen heute miteinander um? Wer hält wem die Tür auf? Wer darf das Du anbieten – und wie läuft das überhaupt mit Hierarchie, Geschlecht und Alter, wenn es um die Gesten zwischen Männern und Frauen im Geschäftsleben geht?</p>
<p>Teil 1/3: Gender und traditionelle Höflichkeit</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="wie-geht-mannliche-galanterie-in-zeiten-weiblicher-vorstands-power-ein-zwiegesprach-zwischen-katharina-starlay-und-fabrizio-galli-zugaro-teil-1"><strong>Wie geht männliche Galanterie in Zeiten weiblicher Vorstands-Power?</strong> &#8211; <strong>Ein Zwiegespräch zwischen Katharina Starlay und Fabrizio Galli Zugaro – Teil 1</strong></h2>



<p><strong>Immer mehr Frauen übernehmen im Job große Verantwortung und bewegen sich souverän in den Riten einer noch immer männlich geprägten Geschäftswelt. Sie haben den symbolischen Ärmel hochgekrempelt, wie es scheint. Ist Galanterie gegenüber Frauen überhaupt noch zeitgemäß?</strong></p>



<p><strong>Und gibt es einen Unterschied zwischen dem beruflichen und dem privaten Umfeld?</strong></p>



<p><a href="https://stilclub.de/knigge-4-0-umgangsformen/">Stilimpulse und Schliff für Deinen Führungs-Nachwuchs &#8211; die Diamanten in jedem Unternehmen.</a></p>



<p></p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>Höflichkeit und Gesten gegenüber anderen sagen doch etwas über Ehrlichkeit, Wertschätzung und innere Werte aus, die Substanz haben. Deshalb ist das Thema auch im Geschäftsleben so wichtig. Das Business wirkt oft zu wenig substanziell, wenn es um Sozialkompetenz – die so genannten „soften“ Themen – geht, kühl und kalkuliert.</p>



<p>Dort hat Respekt oft mehr mit der Hierarchie zu tun als mit einer natürlichen, menschen-zugewandten Autorität, die andere anzieht. Im Geschäftsleben habe ich gesehen, wie Leute, die menschlich eher unangenehm und rau waren, nur aufgrund ihres Status‘ von anderen hofiert, beneidet und qua Hierarchie „respektiert“ wurden, ohne dass ein authentischer Respekt im Spiel war. Wünschen tue ich mir jedoch, dass Echtheit, Substanz und menschliches, persönliches Interesse &nbsp;gänzlich auch im Business gelten. Da stellt sich die Frage: Wer macht meistens Karriere? Der Gentleman oder die Gentlewoman? Der emotionslose Zyniker oder der humane, feinfühlige Teammensch? Benehmen ist unsere Chance, die Atmosphäre zu verbessern – sofern es aus dem Inneren kommt.</p>



<p><strong>Katharina:</strong></p>



<p>Viele Menschen übernehmen im Geschäftsleben eine Rolle, hüllen sich ein in einen Mantel aus Konventionen und einstudierten Verhaltensweisen, die aber dem authentischen Auftritt im Weg stehen. Auch die schönste Geste macht niemanden glücklich, wenn sie nicht von Herzen kommt – und das spüren viele Menschen, gerade Frauen. Herzlichkeit ist im Business aber nicht Teil des Plans. In der Vergangenheit haben Frauen so manche Aufmerksamkeit überdies als Mittel zur Ungleichheit erkannt, deshalb ist es auch verständlich, wenn sie dressiert wirkende Floskeln und Gesten ablehnen. Inzwischen gibt es aber genug Formeln der gegenseitigen Wertschätzung, die in beide Richtungen angewandt werden: Vom Mann gegenüber der Dame und umgekehrt.</p>



<p>Das gegenseitige In-den-Mantel-helfen ist so eine Geste, das nehmen heute Männer wie Frauen gerne an, weil es ihnen Verrenkungen erspart. Oder das Aufhalten der Tür.</p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>Das allerdings machen viele nur für den Chef oder die Chefin, also mit Personen von Status oder höherer Hierarchie. Und im Privatleben tun sie es gar nicht mehr, wie in der Öffentlichkeit oft zu beobachten. Höflichkeit sollte deshalb mehr mit dem Sein und der eigenen inneren Überzeugung zu tun haben als mit Codes. Dann kommen wir in den Genuss der Galanterie.</p>



<p><strong>Katharina:</strong></p>



<p>Gerade in Deutschland achten viele Menschen mehr darauf, wie ihr Auto aussieht als wie sie selbst aussehen … Auch gutes Benehmen kann <em>gut aussehen</em> lassen.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="bussi-und-beruhrungen"><strong>Bussi und Berührungen</strong></h3>



<p></p>



<p><strong>Katharina:</strong></p>



<p>Auf respektvolle Gesten reagieren Frauen aus der gelebten Erfahrung heraus manchmal brüsk, weil sie entweder unsicher sind oder eine Art Entmündigung befürchten.</p>



<p>Es geht um inhaltliche und menschliche Augenhöhe, die nie infrage stehen darf, den Tenor der Geste. Da kann ein Mann nur feinfühlig werden oder bleiben und herauslesen, welche Hilfestellung diese besondere Frau vor seinen Augen gerade vertragen kann. Das muss nicht das gleiche Quantum wie bei seiner Mutter sein! Es geht ja auch um das Vertrauen, dass der andere den Moment der Weichheit und Dankbarkeit, der entsteht, wenn man eine Aufmerksamkeit annimmt, nicht ausnutzt und daraus Erwartungen ableitet. Wie ein Geschenk sollte so etwas immer ohne Intention und Bedingung sein.</p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>Berührungen sind nicht zuletzt auch ein interkulturelles Thema: In Italien ist das eher üblich als in Mittel- und Nord-Europa. Und eine Frau-Mann-Konstellation ist hier besonders heikel. Der rote Faden „Respekt und Wertschätzung“ sollte dann wieder zu Hilfe kommen. Wenn es akzeptiert wird, kann man ruhig den Arm der anderen Person anfassen, aber sparsam und verhalten. Die Hand auf den Oberarm zu legen kann durchaus als ein Machtsignal verstanden werden –, in Italien jedoch auch einfach nur eine Geste der Nähe bedeuten, ohne diktatorische Hintergedanken. Im Beruf sollte man auch an Dritte denken, ganz besonders bei den südlich der Alpen gern gesehenen Begrüßungsküsschen. Die passen oft nicht – auch oder gerade weil im Büro viele Partnerschaften beginnen. Da könnten Missverständnisse entstehen.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="redeanteile-von-mannern-und-frauen"><strong>Redeanteile von Männern und Frauen</strong></h3>



<p></p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>Es wäre doch schön, wenn es in einer beruflichen Situation so etwas wie Seminarregeln gäbe: Jeder hat fünf Minuten Redezeit. Danach darf die Moderation oder Sitzungsleitung unterbrechen.</p>



<p><strong>Katharina:</strong></p>



<p>Du hast eine akute Allergie gegen Logorrhöe, die Geschwätzigkeit, ich weiß. Meines Erachtens geht es um die Kunst des Zuhörens: Wenn Männer und Frauen – Menschen überhaupt einander zuhören, wirklich und ehrlich zuhören, bekommt das Gespräch automatisch einen inhaltlichen Bezug, der weiter bringt. Dann bekommen Floskeln der Marke „Wie mein Vorredner schon sagte …“ (und dann werden bereits ausgesprochene Inhalte wiedergekäut) keinen Raum. Wir dürfen uns aber auch Gedanken zu unserer Wortwahl, unserem Vokabular machen. Und damit meine ich nicht das generische Maskulinum, das männliche genauso wie weibliche Personengruppen allein mit der grammatikalisch männlichen Form beschreibt … wie zum Beispiel der Akademiker. Darüber werden wir noch lange diskutieren – zumal andere Sprachkulturen das viel entspannter sehen als wir.</p>



<p>Ich meine eher umgangssprachliche Zoten, die so genannten Herrenwitze wie „Fahrgestell“ – wenn Männer zum Beispiel über die Beine einer Frau sprechen. Dadurch bekommt die Betrachtung so etwas Billiges … Das Lachen über solche Witze ist immer ein Lachen auf Kosten anderer – in dem Fall der Frauen. Wenn Frauen nicht darin einstimmen, werden sie schnell als Spielverderber:innen abgetan. Dabei kann einem das Lachen wirklich im Hals stecken bleiben, wenn man sich so manche Zoten auf der Zunge zergehen lässt.</p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>Ich plädiere für „Erst denken, dann sprechen“, ein etwas forsches aber doch passendes Sprichwort. In einer Rede kann auch ein einziges Wort die Atmosphäre kippen lassen. Es besser zu machen kann man üben, indem man einfach Synonyme studiert und bei Aussagen keinen sarkastischen Ton anschlägt. Ein nettes Wort in einem Ton zu sagen, der alles andere als Nettigkeit ausdrückt, ist ein Schuss nach hinten. Und wenn Wertschätzung eine Kommunikation prägen soll, dann sollte man Worte vermeiden, die direkt oder indirekt beleidigen, erniedrigen oder auf den Arm nehmen.</p>



<p><strong>Katharina:</strong></p>



<p>… oder eine Frechheit platzieren, die dann mit einem Emoticon wie einem <em>Smiley</em> oder <em>Blinking Eye</em> versehen wird. In dieser Fahrspur wechseln so manche unterschwellige Beleidigungen die Adresse und treffen subtil – aber unangreifbar – ins Mark. Andererseits müssen wir aber auch aufpassen, dass wir nicht jedes Wort auf die berühmte Goldwaage legen. Sonst wird Ironie, die von bitter-süß bis urkomisch und echt wohltuend sein kann, auch irgendwann ausgestorben sein. Da geht es um den Ton, von dem Du sprichst.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="duzangebot-grussen-und-vorstellen"><strong>Duzangebot, Grüßen und Vorstellen</strong></h3>



<p></p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>Im Business zählt die Hierarchie, im Privatleben weitestgehend Dame/Herr. Die Dame ist immer wichtiger als der Herr, habe ich früher gepredigt. Heute darf sie als erste am Zug sein, wenn sie es mag. Denn irgendeine Spielregel muss es ja geben, wie im Straßenverkehr.</p>



<p>Natürlich mit Ausnahme königlicher Hoheiten oder hoher kirchlicher Ämter als Beispiele. Also der „weniger Wichtige“ grüßt den „Wichtigen“ zuerst, wobei der „Wichtige“ dem „weniger Wichtigen“ zuerst die Hand reicht. All dies ist jedoch situationsbedingt. Wenn zum Beispiel „der weniger Wichtige“ einfach nicht grüßt, und stumm vor einem steht, ist es durchaus in Ordnung, wenn der hierarchisch Vorgesetzte zuerst grüßt, um die Spannung zu lösen. Dann gibt es noch das Thema Gastgeber:in im Beruf und privat. Er oder sie stellt den Gästen die anderen Personen vor, sofern das numerisch machbar ist.</p>



<p><strong>Katharina:</strong></p>



<p>Beim Duzangebot heißt es inzwischen, dass das Geschlecht keine Rolle mehr spiele. Aber erzählen Sie das mal einer Frau, die mit dem „Sie“ noch aufgewachsen ist und selbst entscheiden möchte, mit wem sie sich duzt! Gerade ein Duzangebot von Männern in Richtung deutlich jüngerer Frauen kann falsch aufgenommen werden. In der Praxis ist es daher klug, <em>top-down</em> die Reihenfolge Hierarchie – Geschlecht – Alter zu kennen. Demnach bietet die oder der Ältere der Jüngeren das Du an … es sei denn, die jüngere Person ist eine Frau. Die Frau bietet dem Mann das Du an … es sei denn, der Mann ist der Chef.</p>



<p>Denn Spielregeln hin oder her: Menschen sollen sich miteinander wohl fühlen. Nichts anderes wollte Adolph Freiherr von Knigge mit seinem Referenzwerk von 1788 sagen. Er hat übrigens auch nicht über den Umgang mit Messer und Gabel geschrieben, ihn interessierten vielmehr Standesunterschiede und wie sie zu überbrücken waren – eben durch Einheitlichkeit des Benehmens.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="hierarchie-in-unternehmen"><strong>Hierarchie in Unternehmen</strong></h3>



<p></p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>In Gruppen braucht es Hierarchien, um zumindest organisatorisch kein Chaos zu haben. Problematisch wird es allerdings, wenn die hierarchisch an der Spitze stehende Person von den Mitarbeiter:innen nicht akzeptiert wird. Das spürt jeder sofort. Da sind wir aber beim Thema Leadership, Führungsqualitäten, Persönlichkeit …</p>



<p><strong>Katharina:</strong></p>



<p>Gerade für Frauen dürfte die Kombination von hierarchischer Position und Höflichkeitsgesten sehr versöhnlich sein. Auch ein hoher Rang bringt Aufmerksamkeiten mit sich – genauso wie das Dasein als Dame an der Seite eines Mannes, der weiß, was Galanterie ist: Nämlich unaufdringliche, absichtslose Zuwendung.</p>



<p>Ich glaube, dass das Nonverbale da eine entscheidende Rolle spielt. Die Intention, dass es der oder dem anderen gut geht, um Galanterie auch einmal von den Geschlechterrollen abzulösen. Den Vortritt gelassen oder die Tür geöffnet zu bekommen, ist kein Zeichen, dass die Frau verniedlicht werden soll –, sondern im Gegenteil gelebte Achtung, die der Herr oder mehrere Herren ihr zollen. In hierarchisch gleichgestellten Gruppen unter Kollegen bin ich allerdings nicht der Meinung, dass die Frau die wichtigste Person im Raum ist. Dennoch müssen sich Augenhöhe einerseits – und galante Gesten andererseits nicht gegenseitig ausschließen. Das dürfen wir Frauen gelassen sehen.</p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>Abstimmen, harmonisch und mit Witz solche Situationen zu meistern ist besser, als steif und stur auf Etikette-Regeln zu bestehen. Wer anderen Menschen, unabhängig vom Geschlecht, Aufmerksamkeit schenkt, ist automatisch höflich unterwegs, ob Mann oder Frau. Katharinas – und auch meine – Definition von Galanterie als unaufdringliche, absichtslose Zuwendung gilt für alle. </p>



<p>Sie ist keine Frage der Geschlechter mehr.</p>



<p></p>



<p class="extlink">Ob das auch der sprichwörtliche <em>alte weiße Mann</em> inzwischen verstanden hat? <a href="https://stilclub.de/dating-und-gastgeberqualitaeten/">Das diskutieren Fabrizio und Katharina im nächsten Teil: Dort erfahren Sie, welche Gastgeberqualitäten von früher bis heute zeitlos aktuell sind – und welche Gesten bei beruflichen Treffen und beim privaten Daten gut ankommen.</a></p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="1017" src="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Fabrizio-Galli-Zugaro_neu-1024x1017.jpg" alt="" class="wp-image-3334" srcset="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Fabrizio-Galli-Zugaro_neu-1024x1017.jpg 1024w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Fabrizio-Galli-Zugaro_neu-300x298.jpg 300w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Fabrizio-Galli-Zugaro_neu-150x150.jpg 150w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Fabrizio-Galli-Zugaro_neu-768x763.jpg 768w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Fabrizio-Galli-Zugaro_neu-1536x1526.jpg 1536w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Fabrizio-Galli-Zugaro_neu-695x690.jpg 695w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Fabrizio-Galli-Zugaro_neu-1320x1311.jpg 1320w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Fabrizio-Galli-Zugaro_neu.jpg 1954w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Fabrizio Baron Galli Zugaro</figcaption></figure>



<p>Gesprächspartner <a href="https://www.fabriziogallizugaro.com">Fabrizio Baron Galli Zugaro</a> ist Bankmanager, Coach, Mentor und Trainer für interkulturellen Umgang und Business Etikette.&nbsp;</p>



<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="fotocredit">Titelfoto: Alena Darmel, lizenzfrei von Pexels</p>



<p class="fotocredit">Portraitfoto Fabrizio Galli Zugaro: Gerardo Gaetani d‘Aragona</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/gender-und-traditionelle-hoeflichkeit/">Gender und traditionelle Höflichkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
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		<title>Wie geht männliche Galanterie in Zeiten weiblicher Vorstandspower?</title>
		<link>https://stilclub.de/maennliche-galanterie-und-weibliche-vorstandspower/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Feb 2022 16:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Knigge]]></category>
		<category><![CDATA[Anlasskleidung und Dresscodes im Job]]></category>
		<category><![CDATA[Aussehen Auftreten und Benehmen im Kundenkontakt]]></category>
		<category><![CDATA[Businesslunch und Geschäftskultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Frau in Führungsposition]]></category>
		<category><![CDATA[Gastgeber perfekt]]></category>
		<category><![CDATA[Interkulturelle Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Knifflige Knigge-Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Umgangsformen in der Firma]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie geht sie nun, die Eleganz des Geistes 4.0? Antworten geben zwei Experten mit internationaler Betrachtung und diversen Sichtweisen: Italien und Deutschland, Herr und Dame.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="ein-zwiegesprach-zwischen-fabrizio-galli-zugaro-und-katharina-starlay">Ein Zwiegespräch zwischen Fabrizio Baron Galli Zugaro und Katharina Starlay</h2>



<p>Es ist ein klassisches Shitstorm-Thema: Die Gesten zwischen Männern und Frauen, sowohl im Beruf als auch privat. Die sich öffnende Geschäftswelt, aufweichende Konventionen – und beiden voran die wachsende Zahl weiblicher Entscheider fordern uns dazu auf, die Höflichkeit zwischen den Geschlechtern neu zu denken. Gleichzeitig hat das Bild des „alten weißen Mannes“ viel gelitten: Seine Unsicherheiten sind manchmal groß – und das Verständnis dafür klein. Denn die Welt dreht sich heute schneller als noch vor einigen Jahren.</p>



<p>Es gibt sie noch, die Gentlemen mit Handkuss und ihnen diametral gegenüber aber auch jene Männer, die einer Frau die Tür aufhalten, damit sie den Wasserkasten selbst hindurch schleppen kann. Wie geht sie nun, die Eleganz des Geistes 4.0?</p>



<p>Antworten geben zwei Experten mit internationaler Betrachtung und diversen Sichtweisen: Italien und Deutschland, Herr und Dame. Sie beleuchten die Gesten im Gender-Talk neu und geben Anregung, wie die Welt der Wertschätzung zwischen Männern und Frauen in der Zukunft aussehen kann.</p>



<p><a href="https://stilclub.de/knigge-4-0-umgangsformen/">Ist das ein Thema in Deiner Firma?</a></p>



<p>Ein Gespräch in drei Teilen über Wahrnehmungen und Gepflogenheiten, männliche und weibliche Unsicherheiten und den Charme kultureller Eigenheiten.</p>



<p></p>



<p><strong><a href="https://stilclub.de/gender-und-traditionelle-hoeflichkeit/">Teil 1: Gender + traditionelle Höflichkeit lesen Sie ab 17. Februar 2022</a></strong></p>



<p><strong><a href="https://stilclub.de/dating-und-gastgeberqualitaeten/">Teil 2: Dating und Gastgeberqualitäten lesen Sie ab 24. Februar 2022</a></strong></p>



<p><strong><a href="https://stilclub.de/interkulturelle-kompetenz/">Teil 3: Interkulturelle Kompetenz lesen Sie ab 3. März 2022</a></strong></p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="1017" src="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Fabrizio-Galli-Zugaro_neu-1024x1017.jpg" alt="" class="wp-image-3334" srcset="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Fabrizio-Galli-Zugaro_neu-1024x1017.jpg 1024w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Fabrizio-Galli-Zugaro_neu-300x298.jpg 300w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Fabrizio-Galli-Zugaro_neu-150x150.jpg 150w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Fabrizio-Galli-Zugaro_neu-768x763.jpg 768w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Fabrizio-Galli-Zugaro_neu-1536x1526.jpg 1536w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Fabrizio-Galli-Zugaro_neu-695x690.jpg 695w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Fabrizio-Galli-Zugaro_neu-1320x1311.jpg 1320w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Fabrizio-Galli-Zugaro_neu.jpg 1954w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Fabrizio Baron Galli Zugaro</figcaption></figure>



<p><a href="https://www.fabriziogallizugaro.com">Fabrizio Baron Galli Zugaro</a>, Bankmanager mit 30 Jahren Erfahrung,&nbsp;begleitet heute in Veränderungsprozessen, Leadership- und Vertriebs-Themen.&nbsp;Der Coach, Mentor und Trainer kennt alle Facetten des interkulturellen, geschäftlichen und gesellschaftlichen Umgangs&nbsp; – nicht zuletzt durch seine bisherige Aufgabe als Vorstandsmitglied einer Nord-Italienischen Bank. Außerdem ist er Trainer für Business-Etikette. Dieser länderübergreifende&nbsp;Cocktail aus Manager-Erfahrung, Vertriebs-Know-how und Expertise des modernen Verhaltens bringt Menschen und Unternehmen voran, die etwas in Ihrer Umgebung verändern und einen neuen Mind-Set etablieren wollen.</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1003" src="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Katharina-Starlay-300-dpi-22423-1024x1003.jpg" alt="" class="wp-image-3335" srcset="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Katharina-Starlay-300-dpi-22423-1024x1003.jpg 1024w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Katharina-Starlay-300-dpi-22423-300x294.jpg 300w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Katharina-Starlay-300-dpi-22423-768x752.jpg 768w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Katharina-Starlay-300-dpi-22423-705x690.jpg 705w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Katharina-Starlay-300-dpi-22423-1320x1292.jpg 1320w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Katharina-Starlay-300-dpi-22423.jpg 1531w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Katharina</figcaption></figure>



<p>Katharina veröffentlicht diesen Blog &#8230;</p>



<p></p>



<p></p>



<p class="fotocredit">Titelfoto: Andrea Piacquadio, lizenzfrei von Pexels</p>



<p class="fotocredit">Porträtfoto Fabrizio Galli Zugaro: Gerardo Gaetani d‘Aragona</p>



<p class="fotocredit">Porträtfoto Katharina Starlay: Antje Kern</p>
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		<title>Knigge mit Herz und Köpfchen (Podcast)</title>
		<link>https://stilclub.de/knigge-mit-herz-und-koepfchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2021 13:45:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Knigge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Umgangsformen in der Firma mit Katharina Starlay und Birte Steinkamp Egal, wie korrekt Du Hummer isst. Sprechen wir über die wirklich wichtigen Fragen im Business: &#8222;Wie wirke ich? Was sage ich? Wen sieze ich? Was ziehe ich an?&#8220; Der Podcast &#8222;Knigge – mit Herz und Köpfchen&#8220; von und mit Birte Steinkamp klärt über Knigge im [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Umgangsformen in der Firma<strong> mit Katharina Starlay und Birte Steinkamp</strong></h2>



<p>Egal, wie korrekt Du Hummer isst. Sprechen wir über die wirklich wichtigen Fragen im Business: &#8222;Wie wirke ich? Was sage ich? Wen sieze ich? Was ziehe ich an?&#8220; Der Podcast &#8222;Knigge – mit Herz und Köpfchen&#8220; von und mit Birte Steinkamp klärt über Knigge im 21. Jahrhundert auf. Schluss mit steifer Etikette, her mit der souveränen Coolness.</p>



<p><a href="https://stilclub.de/knigge-4-0-umgangsformen/">Etikette und Benehmen für den Unternehmenserfolg</a></p>



<p>Kürzlich gingen wir vor laufendem Mikrofon dem Thema „Erfolgreich auftreten” auf den Grund. Was daraus entstand sind zwei Folgen zum Lauschen und Teilen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Spotify: <a href="https://spoti.fi/3sEpG8x" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Erfolgreich auftreten 1</a>, <a href="https://spoti.fi/3sEpG8x" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Erfolgreich auftreten 2</a></li>



<li>Apple: <a href="https://apple.co/3mdeVsk" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Erfolgreich auftreten 1</a>, <a href="https://apple.co/3mdeVsk">Erfolgreich auftreten 2</a> oder</li>



<li>Amazon Podcasts: <a href="https://amzn.to/3gcdjv0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Erfolgreich auftreten 1</a>, <a href="https://amzn.to/3znhEmN" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Erfolgreich auftreten 2</a></li>
</ul>



<p>Ihre empathische und liebenswerte Art hat das Zeug, die <strong>#EleganzDesGeistes</strong> in vielen Menschen zu beleben. Danke für das schöne Gespräch!</p>



<p><strong>#Businessetikette</strong></p>



<p><strong>#KniggeCoaching</strong></p>



<p></p>
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		<item>
		<title>Stilnachrichten durch den Äther</title>
		<link>https://stilclub.de/stilnachrichten-durch-den-aether/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2021 13:09:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Knigge]]></category>
		<category><![CDATA[To Shop]]></category>
		<category><![CDATA[Anlasskleidung und Dresscodes im Job]]></category>
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		<category><![CDATA[Umgangsformen in der Firma]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten bei Businessmeetings]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://stilclub.de/?p=3235</guid>

					<description><![CDATA[<p>Manchmal wird man nicht gefragt. Wie die Hörbücher im Stilclub entstanden – und welche (persönliche) Geschichte dahinter steht. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/stilnachrichten-durch-den-aether/">Stilnachrichten durch den Äther</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Erfolgreich auftreten mit Stil</h2>



<p>Schon länger hatte ich überlegt, meine Schriften zu Hörbüchern zu machen. Es kamen aber immer wieder andere Arbeiten und Projekte dazwischen. Mich selbst ans Mikrofon zu setzen, fiel mir zunächst nicht ein &#8211; immerhin hatte und habe ich ein Vorbild, das höher nicht sein kann: Eine Mutter mit Jahrhundert-Stimme, die eine beachtliche Karriere als Nachrichtensprecherin beim Berliner Sender SFB beschritten hatte.</p>



<p>Als Kind war ich gewohnt, zur vollen Stunde das Radio anzustellen, wenn ich Sehnsucht nach der Mutter hatte …</p>



<p>Das Schicksal hat die Überlegung dann beschleunigt: Ein schwerer Bruch, der mich drei Monate auf Krücken ins Haus bannte … und das inmitten der Corona-Pandemie!</p>



<p>Was tut man in so einer Situation? Ich jedenfalls kaufte mir ein gutes Mikrofon und begann, Texte thematisch für Sie und Euch zusammenzustellen und einzusprechen, für Euch meine Leser – und jetzt auch Hörer. Als Autorenlesungen, die immer auch eine menschliche und persönliche Komponente haben.</p>



<p><a href="https://www.starlay.de/">Meinen eigenen Stil finden</a></p>



<p>Und während sich jeder stetig noch verbessern kann und ich weiter daran arbeite, die Akustik noch zu optimieren, können Sie – könnt Ihr von einem ausgehen: Diese Hörbücher sind mit der gleichen Hingabe gesprochen, mit der auch jede Zeile geschrieben ist.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2021/01/978-3-948337-08-7_Und-andere-Fettnaepfchen-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3239" srcset="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2021/01/978-3-948337-08-7_Und-andere-Fettnaepfchen-1024x1024.jpg 1024w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2021/01/978-3-948337-08-7_Und-andere-Fettnaepfchen-300x300.jpg 300w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2021/01/978-3-948337-08-7_Und-andere-Fettnaepfchen-150x150.jpg 150w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2021/01/978-3-948337-08-7_Und-andere-Fettnaepfchen-768x768.jpg 768w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2021/01/978-3-948337-08-7_Und-andere-Fettnaepfchen-1536x1536.jpg 1536w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2021/01/978-3-948337-08-7_Und-andere-Fettnaepfchen-2048x2048.jpg 2048w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2021/01/978-3-948337-08-7_Und-andere-Fettnaepfchen-690x690.jpg 690w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Multikulturelle Fettnäpfchen &#8211; Auf Du mit dem Chef? &#8230; Feinschliff für jede Geschäftsbeziehung</figcaption></figure>



<p>Meine inzwischen betagte Mutter – das Vorbild – hat die Aufnahmen <em>abgesegnet</em>. Was ich anstrebte, eine dichte, intime Atmosphäre, sei mir gelungen.</p>



<p>Umso unfairer, dass sich postwendend mein persönlicher „Hater“ im Netz zu Wort meldete, der jede meiner Publikationen mit einem einzigen Stern versieht, bevor jemand anderes eine Bewertung abgeben kann – in dem Fall ein diskreditierender Verriss für „Sprecher“ … ein armseliger, feiger Typ aus meinem persönlichen Umfeld, der seine Aversion offenbar nicht selbst formulieren kann und nun versucht, meine Arbeit gezielt zu untergraben.</p>



<p class="extlink"><strong>Deshalb meine Bitte:</strong> Wenn Ihr sie gerne hört, meine vertonten Texte, gebt bitte auch Ihre oder Eure Bewertung ab. Danke schon jetzt.</p>



<p>Hier sind die Hörbücher zu bekommen:</p>



<p><a href="https://itunes.apple.com/de/audiobook/id1533272543">Apple</a></p>



<p><a href="https://www.audible.de/pd/Tattoos-im-Job-Hoerbuch/3948337063?qid=1610960275&amp;sr=1-3&amp;ref=a_search_c3_lProduct_1_3&amp;pf_rd_p=e54013e2-074a-460e-861f-7feac676b789&amp;pf_rd_r=WC7AR3FPKHB680STYEAK">Audible</a></p>



<p><a href="https://www.thalia.de/suche?filterPATHROOT=&amp;sq=katharina+starlay">Thalia</a></p>



<p><a href="https://www.weltbild.de/suche/Katharina%20Starlay">Weltbild</a></p>



<p><a href="https://www.hugendubel.de/de/hoerbuch_download/katharina_starlay-erfolgreich_ueber_50-39701666-produkt-details.html">Hugendubel</a></p>



<p>Herzliche Gedanken, Ihre / Eure *Katharina Starlay</p>



<p class="fotocredit">Foto auf beiden Hörbuchcovern (Artikelbild und Textbild): IngImage</p>



<p></p>
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		<item>
		<title>Tanzen für unternehmerischen Schliff</title>
		<link>https://stilclub.de/tanzen-fuer-unternehmerischen-schliff/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2020 12:23:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Knigge]]></category>
		<category><![CDATA[Stil-Porträt]]></category>
		<category><![CDATA[Anlasskleidung und Dresscodes im Job]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Behaviour]]></category>
		<category><![CDATA[Flirten im Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Tango für Manager]]></category>
		<category><![CDATA[Umgangsformen in der Firma]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten bei Businessmeetings]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://stilclub.de/?p=3219</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sich auf den anderen verlassen zu können und intuitiv die richtigen Entscheidungen zu treffen, ist nicht nur beim Tanzen ein wahres Pfund -, sondern auch in jeder beruflichen oder unternehmerischen Situation. Mit seinem Angebot verknüpft Peter Leeb aus Salzburg das Vergnügen mit dem Erfolg. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Führungskompetenz verbessern &#8211; erfolgreich auftreten mit Stil</h2>



<p>Unternehmerpaare profitieren davon:</p>



<p>Dass Tanzen nicht nur eine Liebesbeziehung vertiefen kann, sondern auch die berufliche Zusammenarbeit verbessert – davon ist Peter Leeb überzeugt.</p>



<p>Und auch die Führungsqualitäten werden größer, wenn sich Frau oder Mann auf den Tanz einlassen: In „<a href="https://stilclub.de/tango-fuer-manager/">Tango für Manager</a>“ haben wir das Phänomen bereits differenziert beschrieben.</p>



<p>Tanzerfahrung, die nicht zuletzt souverän macht und auch den Weg durch und aus einer Krise ebnet, findet der Gründer der Tanzschule Peter Leeb in Salzburg.</p>



<p>Für Unternehmer-Paare bietet der jung gebliebene Lehrer Tanzreisen an, in denen er genau das lehrt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ein Zusammenspiel, in dem man sich aufeinander verlassen kann</li>



<li>Harmonisierung der kognitiven und emotionalen Stärken im Paar</li>



<li>Eine verbesserte Wahrnehmung und Intuition</li>
</ul>



<p>Für viele Gewerbetreibende und Unternehmer ist Corona wie eine Schifffahrt im Nebel. Navigation fällt schwer, es gibt keine Planungssicherheit. Entscheidungen müssen intuitiv getroffen werden. Ob die oft nur noch aus dem Bauchgefühl getroffenen Entscheidungen richtig sind, zeigt sich erst nach Wochen, Monaten oder Jahren. Was bleibt, ist ein „Gespür“ oder der berühmte „richtige Riecher“ für Entscheidungen, die zum Ziel führen. „Auch aus der Krise!“ sagt Peter Leeb.</p>



<p class="fotocredit">Titelfoto: Josh Hild, lizenzfrei von Pexels</p>



<p class="fotocredit"></p>
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	</channel>
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