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	<title>Stilclub: Die Community für Nachhaltigkeit und besseren Umgang</title>
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	<description>Nachhaltigkeit in der Mode - Stil - Benehmen - stilvoll Altern - erfolgreich Auftreten</description>
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		<title>Tango für Manager und Managerinnen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jan 2026 16:45:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nach den Trends im Management-Training mit Pferden und Kletterwäldern ist es jetzt vielleicht an der Zeit für das Naheliegende: Das „Live“-Training mit Menschen. Wer Tanz und Tänzer beobachtet, wird sensibilisiert für die Kunst der Führung, die sich hinter jedem guten Tanz verbirgt. Und was liegt näher, als daraus für sich und den eigenen Erfolg lernen zu wollen?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Was Du im Tanz über gute Führung lernen kannst</h2>



<p>Nach den Trends im Management-Training mit Pferden und Kletterwäldern ist es jetzt vielleicht an der Zeit für das Naheliegende: Das „Live“-Training mit Menschen. Wer Tanz und Tänzer beobachtet, wird sensibilisiert für die Kunst der Führung, die sich hinter jedem guten Tanz verbirgt. Und was liegt näher, als daraus für sich und den eigenen Erfolg lernen zu wollen? Anders als die traditionellen Tänze wie Walzer, Foxtrott oder auch die lateinamerikanische Rumba folgt der Tango Argentino, der seit 2009 zum immateriellen Weltkulturerbe gehört und immer mehr Menschen in seinen Bann zieht, keiner vorgegebenen Choreografie, sondern ist ein getanzter Dialog. Und von der Qualität der Kommunikation hängt es ab, ob der Tanz gelingt – wie im Geschäftsleben auch.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Im Dreiklang zwischen Musik, Bewegung und zwei Menschen entsteht höchste Achtsamkeit. </h3>



<p>Um ein guter Tänzer zu werden, braucht es Demut, Präzision und Einfühlungsvermögen – die Fähigkeit, Fertigkeiten zu erkennen und auszuschöpfen, aber auch Grenzen anzuerkennen und zu akzeptieren. Bei sich und beim anderen.</p>



<p>Tango Argentino wird anders als die sich entwickelnde figuren-betonte Nuevo-Bewegung, die von jungen Tänzern oft bevorzugt wird, in der engen Umarmung getanzt: Ein Arm umschließt den Tanzpartner, der zweite, angewinkelte Arm legt die Hand in die des anderen. Meist ruht der Kopf leicht und ohne Druck an dem des Partners. Die eigentliche Führung geschieht nicht durch die Arme, sondern auf Höhe des Brustbeins, dem eigentlichen Kontaktpunkt im Paar, während die Beine für die Bewegung frei sein sollten. Symbolisch gesprochen ist es das Herz, das führt. </p>



<p class="extlink"><strong><em>“Hugging is good medicine.</em></strong><br><em>It transfers energy and gives the person hugged an emotional lift.<br>You need four hugs a day for survival,<br>eight for maintenance,<br>and twelve for growth.<br>Scientists say that hugging is a form of communication<br>because it can say things you don’t have the words for.<br>And the nicest thing about a hug is that you usually<br>can’t give one without getting one.” </em><br>(Verfasser unbekannt) </p>



<p>Alle anderen Tänze bedienen sich der Arme, um zu führen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Im Tango aber lernt man in kurzer Zeit viel über den anderen und sich selbst, hier offenbart sich der Kern der Stärken und Schwächen von beiden. </h3>



<p>Neben Körpertemperatur und Körperduft, die natürlich im Business nur selten wahrnehmbar sind, teilen sich Musikalität und Sensibilität, Verbindlichkeit und Stressverhalten – zum Beispiel bei schneller werdendem Takt – unmittelbar mit. Aber auch, wenn der Tänzer oder die Tänzerin gerade angespannt und mit dem Kopf woanders ist …</p>



<p>Traditionell war es im Tango Argentino der Mann, der führte – aber das muss heute längst nicht mehr so sein. Heute tauschen auch hier zunehmend mehr Frauen die eleganten High Heels gegen flachere Tanzschuhe und führen sowohl Frauen als auch Männer. Das Spiel mit der Rolle macht es reizvoll – und kann für Führungskräfte tiefe Erkenntnisse bringen. Der Einfachheit halber ist hier von dem „Führenden“ und „Folgenden“ die Rede, egal ob Frau oder Mann.</p>



<p><a href="https://stilclub.de/dating-und-gastgeben/">Zum Beitrag &#8222;Dating und Gastgeberqualitäten&#8220;</a></p>



<p>Der Tanz beginnt bei den ersten Takten mit
einer Art „Einwiegen“, durch das der Führende dem Folgenden durch eine kaum
merkliche Gewichtsverlagerung von einem Bein auf das andere mitteilt, auf
welchem er gerade steht und mit welchem Bein er demnach auch loslaufen wird.
Sein Job ist es, Richtung, Schrittlänge und den Impuls vorzugeben. Die
Vermutung, dass viele Manager ihre Mannschaft nicht da abholen, wo sie steht
und versäumen mitzuteilen, von welchem Fuß und wohin sie gehen wollen, ist
nicht einmal gewagt. </p>



<p>Der Folgende hat die Aufgabe, sich auf die Führung einzulassen, Vertrauen zu entwickeln und zu „Lauschen“, welche Bewegung die nächste sein wird. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Mit der Zeit entwickelt sich durch die Tanzroutine eine vorausahnende Reaktionsfähigkeit, die vielen Unternehmen gut täte. </h3>



<p>So ganz nebenbei ist der getanzte Dialog in der engen Umarmung eine zutiefst pazifistische Angelegenheit: Für Manager, die ihr Geschäft als ständigen Kampf um Marktanteile, gegen Konkurrenten und den Widerstand vermeintlich unwilliger Mitarbeiter erleben, dürfte das eine mehr als wohltuende Abwechslung sein. Im Tanz wird besonders deutlich, dass Widerstand zu nichts führt – wenn die Richtung klar ist. Das schönste Tanzerlebnis entsteht in der vollen Konzentration auf den Partner, losgelöst von Raum und Zeit. Dadurch entwickelt sich ein geschärfter Instinkt für Veränderungen, Stimmungen und das Umfeld, das nach dem Auftauchen aus der Musik wieder mit neuen Augen und klarem Blick wahrgenommen wird. Intensität und Weitblick wechseln einander ab.  „Am Puls der Zeit“ kann somit auch bedeuten: Im Takt des Tango.</p>



<p>Was noch lässt sich von der tänzerischen
Führung auf den Erfolg in verantwortungsvollen Aufgaben übertragen?</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die enge Umarmung
des Tanzes verlangt wie nichts anderes Respekt vor dem Partner. (Dies ist übrigens
oft am umschließenden Arm sichtbar.) Dieser Respekt ist auch Voraussetzung für
jede Zusammenarbeit. </li>



<li>Beide sind
verantwortlich für die so genannte „Paarachse“, also die Stabilität in
Bewegungen und Drehungen. Auch ehrgeizige Geschäftsmodelle und Projekte
verlangen das. </li>



<li>Der Führende darf
den Folgenden nicht überfordern. Es ist seine oder ihre nobelste Aufgabe, die
Tänzerin oder den Tänzer im eigenen Arm gut aussehen zu lassen. Manche
Führungskräfte täten gut daran, ihre Mitarbeiter gut aussehen zu lassen (statt
sich selbst), was unmittelbar auf die eigene Führungsqualität zurück spiegelt und
Sie als wahren Meister der Führung outet.</li>



<li>Fehlerkultur: Ein
Patzer im Tanz liegt meistens an der Führung bzw. einer falschen Angabe. Statt
die Schuldfrage zu stellen, halten beide inne, sammeln sich und tanzen weiter.
Im Vordergrund steht das gemeinsame Erleben bzw. im Beruf das Wirken. </li>



<li>Das Spielbein des
Folgenden gehört dem Führenden, das Standbein ihm selbst. Nur wenn der Führende
also die Richtung und den „Rahmen“ vorgibt und dabei Freiraum lässt, kann der
Folgende ihn mit der besten tänzerischen Performance füllen, die sein Können erlaubt.
Auch das lässt sich auf unsere Arbeitswelt 1:1 übertragen. </li>



<li>Ein Tanzsalon ist
der falsche Ort, um Launen abzureagieren. Wer schlecht gelaunt auf einer
Milonga (einer Tangoveranstaltung) erscheint, wird die Erfahrung machen, dass
er oder sie nicht aufgefordert wird. Tangotänzer sind sensibel – wie Kunden und
Mitarbeiter übrigens auch.</li>
</ul>



<p>Im Tango ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Mann und Frau sich entsprechend auch äußerlich vorbereiten, gepflegt und attraktiv gekleidet erscheinen, damit der optische und olfaktorische Eindruck überhaupt zu einer Umarmung einlädt. Und hier haben wir auch die untrennbare Verbindung zu meinem Kernthema: Dem guten Stil im Geschäftsleben und darüber hinaus!</p>



<p class="fotocredit">Foto: Silke&amp;Chris Photography </p>
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		<title>Spenden und helfen? &#8211; Der Trailer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Dec 2022 10:00:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Jedem Film sein Trailer ... und so haben wir die Kernaussagen unseres Gesprächs über Spenden und helfen noch einmal zusammengefasst. Natürlich ersetzt das nicht das Gespräch an sich, die Feinheiten und Zwischentöne. Aber der Trailer macht vielleicht Lust, dem Thema - und denen, die Hilfe brauchen - später noch Zeit und Aufmerksamkeit zu widmen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Meinen eigenen Stil finden</h2>



<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=zu37Mg-HvA8">Hier kannst Du Dir den Trailer ansehen.</a></p>



<p>Goldener Bär – Silberner Bär – Plüschbär …</p>



<p>Normalerweise poste ich keine Tiere – auf diesen Bären aber bin ich stolz: Der Bärenherz Danke-Bär kann nicht erworben werden, sondern nur verliehen.</p>



<p>Ich habe ihn bekommen für die schöne Zusammenarbeit mit dem Wiesbadener Kinderhospiz Bärenherz, überreicht von der stellvertretenden Geschäftsführerin Diana Stein.</p>



<p>Stil und Benehmen kann man nie einzeln betrachten, es gibt immer einen gesellschaftlichen Zusammenhang, vor dem wir nicht die Augen verschließen sollten. Deshalb befasse ich mich seit vielen Jahren auch mit sozialen Belangen wie <em>Stilvoll älter werden</em> und dem nachhaltigen Konsum von Kleidung – und in diesem Fall mit Kindern, die eine verkürzte Lebenszeit haben.</p>



<p>Es ist wichtig, mit Empathie und maß-voller Betroffenheit darüber zu sprechen ohne dabei zu sehr auf die Tränendrüse zu drücken. Denn nur Taten helfen wirklich.</p>



<p>Und da sind wir auch wieder bei Knigge im besten Sinn: Höflichkeit und Sozialverhalten setzen voraus, dass wir die oder den anderen überhaupt <em>sehen</em>.</p>



<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=zu37Mg-HvA8">Den Trailer findest Du auf dem Stilclub YouTube-Kanal.</a></p>



<p></p>



<p class="fotocredit">Foto: Katharina Starlay</p>
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		<title>Spenden und helfen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Dec 2022 14:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit diesem Film können Sie – kannst Du Deine Beziehung zu dem Thema klären und Deine Augen dafür öffnen, wo Hilfe benötigt wird oder wo sie einen Anstoß für weitere Hilfe geben kann! Sei es in Form einer direkten Spende, einer hilfreichen Tat oder einer weiterführenden Empfehlung.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Ein Video-Interview über die beste Art zu spenden und sinnstiftende Hilfe vor unserer eigenen Haustür</h2>



<p>Kinder in Not. Warum ich mich diesem Thema hier im Stilclub widme? Ganz einfach: Stil und Benehmen gehören immer in einen gesellschaftlichen Zusammenhang, es geht darum, die oder den anderen zu sehen. Erst dann sind Höflichkeit und Zuwendung überhaupt erst möglich.</p>



<p>Deshalb befasse ich mich seit vielen Jahren in diesem Blog auch mit sozialen Belangen wie <em>Stilvoll älter werden</em> und dem nachhaltigen Konsum von Kleidung.</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Spenden und Helfen? Katharina Starlay im Gespräch mit LEBERECHT und BÄRENHERZ" width="1020" height="574" src="https://www.youtube.com/embed/qJT434zzcmI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Spenden und helfen &#8211; ein Interview mit Bianca Haag und Diana Stein &#8211; Dauer 40 Minuten</figcaption></figure>



<p>Spendenaufrufe sind zu einem festen Bestandteil unserer sozialen Welt und medialer Veröffentlichungen geworden – und treffen nicht erst seit Corona und Beginn des Krieges auf eine wachsende Spendenbereitschaft.</p>



<p>Ob für Opfer höherer Gewalt, wie die Versicherungsbranche es nennt, oder Menschen, denen das Glück der Gesundheit, Zuwendung und Sicherheit weniger beschieden ist als vielen in unserer Gesellschaft:</p>



<p>Wir haben verstanden, dass Engagement für andere der Weg in eine Zukunft ist, die Unterschiede zwar nicht ausgleichen und Katastrophen nicht ungeschehen machen kann – aber doch einen entscheidenden Beitrag zu einer humaneren Welt leistet. Nicht zuletzt für das elementare Gefühl, nicht vergessen zu sein: Denn wer Aufmerksamkeit und Zuspruch erhält, hat auch wieder mehr Kraft, selbst zu kämpfen. Da sind wir alle gefragt.</p>



<p class="extlink">Oft aber sind wir unsicher: Kommt meine Spende auch an? Was geschieht mit meinem Geld? Gelangt es an die gewünschten Empfänger meiner Geste … oder etwa in die Hände unlauterer Machenschaften? Wann machen Spenden Sinn? Und gibt es noch etwas außer Geld, das ich sinnvoll geben kann – gerade, wenn ich kein Geld übrig habe?&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Um darüber zu sprechen habe ich Frauen mit unterschiedlichen Herausforderungen eingeladen. Das Gespräch fand bewusst in einem familiären Rahmen ohne Zuschauer im Airport Club Frankfurt statt: </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/12/Spenden-und-helfen-Instagram-Post-3-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3815" srcset="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/12/Spenden-und-helfen-Instagram-Post-3-1024x1024.jpg 1024w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/12/Spenden-und-helfen-Instagram-Post-3-300x300.jpg 300w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/12/Spenden-und-helfen-Instagram-Post-3-150x150.jpg 150w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/12/Spenden-und-helfen-Instagram-Post-3-768x768.jpg 768w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/12/Spenden-und-helfen-Instagram-Post-3-690x690.jpg 690w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/12/Spenden-und-helfen-Instagram-Post-3.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Im Uhrzeigersinn: Sabine Schenk, Bianca Haag, Diana Stein, Katharina Starlay</figcaption></figure>



<p>Bianca Haag von der LEBERECHT-Stiftung, einer gemeinnützigen Gesellschaft der Frankfurter Neuen Presse. Sie macht das Leben von beeinträchtigten Kindern und ihren Familien leichter. Die Herausforderung hier ist die sinnstiftende Verteilung von Spendengeldern auf Basis von Anträgen.</p>



<p>Sabine Schenk konnte an dem Abend der Filmaufzeichnung leider nicht da sein. Sie ist Geschäftsführerin des ZWERGNASE-Zentrums, welches schwer- und schwerst-behinderten Kindern in Wiesbaden ein Zuhause gibt. Die Herausforderung für Zwergnase liegt in der täglichen Betreuung pflegebedürftiger Kinder.</p>



<p>Diana Stein ist stellvertretende Geschäftsführerin der BÄRENHERZ-Stiftung in Wiesbaden. In den Hospizen in Wiesbaden und Leipzig werden Kinder mit verkürzter Lebenserwartung und deren Familien bis zum Tod und darüber hinaus betreut. Für Bärenherz liegt die Herausforderung in der Begleitung und Pflege von Kindern und ihren Familien über den <em>ganzen</em> Weg.</p>



<p>Die gleiche Blickrichtung – nämlich Kinder in Not – unterschiedliche Aufgabenstellung:</p>



<p>Das Wunder des Lebens. Und die Vielfalt des Lebens.</p>



<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=qJT434zzcmI">Sehen Sie – sieh´ Du hier das ganze Interview von 40 Minuten.</a></p>



<p></p>



<p class="fotocredit">Foto: Julia M. Cameron, lizenzfrei von Pexels</p>
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		<title>Höflichkeit ist Herzensbildung</title>
		<link>https://stilclub.de/hoeflichkeit-ist-herzensbildung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Mar 2022 10:31:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
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		<category><![CDATA[Aussehen Auftreten und Benehmen im Kundenkontakt]]></category>
		<category><![CDATA[Benehmen für Lehrlinge Schüler Studierende]]></category>
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		<category><![CDATA[Fit für die Unternehmenswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Frau in Führungsposition]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstvermarktung mit Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Umgangsformen in der Firma]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten bei Businessmeetings]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein paar Dinge müssen einfach mal gesagt werden, auch und gerade in Krisenzeiten. Dieses Medley an Sätzen vermittelt, worum es in Stil- und Knigge-Fragen grundsätzlich geht – denn der gute Freiherr hat keineswegs über Messer und Gabel geschrieben. Was ihm in Wahrheit wichtig war, lesen Sie hier in wenigen Zeilen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/hoeflichkeit-ist-herzensbildung/">Höflichkeit ist Herzensbildung</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">22 sichere Tipps, die das Leben leichter machen</h2>



<p>Wenn die Welt ihre Härten zeigt und drängende Fragen lauter werden, bekommen softe Faktoren allzu schnell den Stempel der „seichten“ und überflüssigen Themen aufgedrückt. &#8222;Haben wir nichts Besseres zu tun?&#8220;, heißt es dann oft. Dabei legen Stil und Etikette den Grundstein für ein friedliches Zusammenleben im Alltag – dann jedenfalls, wenn wir sie nicht nur ausüben, sondern auch ehrlich meinen. Denn Stil ist und bleibt eine Grundhaltung.</p>



<p><a href="https://stilclub.de/knigge-4-0-umgangsformen/">Diese wird in unseren Seminaren mit Fabrizio Baron Galli Zugaro und Katharina Starlay übrigens anschaulich und eindrücklich vermittelt &#8211; auch für (Führungskräfte-) Nachwuchs.</a></p>



<p>Hier ein paar zeitgemäße Impulse aus der Welt der guten alten Umgangsformen … natürlich ohne Anspruch an Vollständigkeit:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Indem wir andere zuvorkommend behandeln, lassen wir sie sich wohlfühlen.</li>



<li>Indem wir jemanden grüßen, sehen wir ihn oder sie.</li>



<li>Indem wir pünktlich sind, achten wir die Zeit des oder der anderen.</li>



<li>Indem wir bei einer Begegnung das Smartphone auf „leise“ stellen, geben wir ihr Bedeutung.</li>



<li>Indem wir uns sorgfältig kleiden, zeigen wir gelebte Achtung gegenüber dem Anderen, dem Anlass und uns selbst.</li>



<li>Indem wir jemandem zuhören, sagen wir „Ich nehme Dich ernst“ oder „Du bist mir wichtig“.</li>



<li>Indem wir Rückfragen stellen, interessieren wir uns für unser Gegenüber.</li>



<li>Indem wir uns pflegen, lassen wir andere gerne hinsehen.</li>



<li>Indem wir auf die Herkunft unserer Textilien achten, respektieren wir Ressourcen.</li>



<li>Indem wir Textilien und Sachgegenstände gut behandeln, handeln wir nachhaltig – sie halten dann länger (auch wenn das in einer Konsumwirtschaft niemand hören mag).</li>



<li>Indem wir Lebensmittel nicht wegwerfen und Wasser als etwas Kostbares nutzen, achten wir die Natur.</li>



<li>Indem wir um Entschuldigung bitten, zeigen wir Charakter.</li>



<li>Indem wir anderen in die Augen blicken, lernen wir sie kennen.</li>



<li>Indem wir andere anlächeln, retten wir ihren Tag.</li>



<li>Indem wir Menschen zu uns einladen, sagen wir ihnen, dass sie uns etwas bedeuten.</li>



<li>Indem wir uns Zeit für jemanden nehmen, sagen wir „Ich habe Dich gern“.</li>



<li>Indem wir andere so behandeln wie wir selbst behandelt werden wollen, sind wir authentisch.      Erst dann.</li>



<li>Indem wir uns vor Reisen über die Landeskultur informieren, werden wir zu Weltenbürgern.</li>



<li>Indem wir „bitte“ und „danke“ auch in anderen Landessprachen kennen, setzen wir Zeichen.</li>



<li>Indem wir uns in die oder den anderen hinein versetzen, sind wir automatisch höflich – statt egoistisch unterwegs.</li>



<li>Indem wir uns im Straßenverkehr fair verhalten, können sich andere sicher &#8211; statt gefährdet &#8211; fühlen.</li>



<li>Indem wir unsere Kinder zur Höflichkeit erziehen, geben wir ihnen Frieden mit.</li>
</ul>



<p>Bei genau diesen Feinheiten fängt Frieden an.</p>



<p></p>



<p class="fotocredit">Foto: Liza Summ, lizenzfrei von Pexels</p>
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		<item>
		<title>Plötzlich auf dem Abstellgleis</title>
		<link>https://stilclub.de/ploetzlich-auf-dem-abstellgleis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Dec 2021 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Stilvoll Älterwerden]]></category>
		<category><![CDATA[Bestager im Business]]></category>
		<category><![CDATA[Coole Boomer]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgreich über 50]]></category>
		<category><![CDATA[Silver Ager im Geschäftsleben]]></category>
		<category><![CDATA[Stilgeheimnisse für Menschen in der Lebensmitte]]></category>
		<category><![CDATA[Stilvoll älter werden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von der Einkaufstüte vor der Haustür bis zum fahrenden Mittagstisch oder der Heimpflege nach Stundenplan: Angebote für Menschen mit eingeschränkter Mobilität sind ein Geschäftsmodell. Was aber echt gut täte, bleibt meist unterversorgt. Ein Perspektivenwechsel in die Sicht des Empfängers – und ein mutiger Forecast, wie wir es jetzt und später besser machen können.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Welche Art der Hilfestellung dann gut tut und wie sich Einsamkeit im Alter anfühlen muss. Ein Plädoyer für mehr echte Empathie.</strong></h2>



<p><strong>Sie denken, das betrifft Sie nicht? Haben eine tolle Partnerschaft sowie loyale Freunde und die Gewissheit, dass beides immerwährend Bestand haben wird? Dann brauchen Sie wirklich nicht weiterzulesen. Sollte Ihnen aber ein leiser Zweifel an der Beständigkeit dieses seltenen Glücks kommen, versetzen Sie sich am besten in Ihre eigene Lage -zig Jahre später. Denn es könnte ja sein, dass Ihre Liebsten <em>vor</em> Ihnen das Zeitliche segnen: Es gibt immer mehr Menschen, die so alt werden, dass sie alle ihre Freunde überleben.</strong></p>



<p><a href="https://stilclub.de/erfolgreich-ueber-50-inhaltsverzeichnis-und-leseprobe/">Stilvoll älter werden &#8211; Erfolgreich über 50</a></p>



<p>Wie fühlt es sich an, unfreiwillig im Jenseits des aktiven Lebens abgestellt zu werden? Außer Gefecht und (gefühlt) alt?</p>



<p>Eine Ahnung bekommt man etwa, wenn einen ein Unfall plötzlich aus dem selbstbestimmten Alltag reißt. Dann erlebt man, was Abhängigkeit bedeutet. In diesem Fall war es keine große –, sondern nur eine mittlere Katastrophe, die unsere Protagonistin – nennen wir sie Olivia – ereilte: eine komplizierte Sprunggelenks-Fraktur. Bei regelrechtem Verlauf, wie der Mediziner-Jargon es nennt, wird man etwa eine Woche nach der notwendigen Operation der Repositionierung zur Stabilisierung nach Hause entlassen, auf Krücken und mit 12 Wochen Rekonvaleszenz vor sich bis man wieder voll belasten darf.</p>



<p>In Deutschland bekommt ein gesetzlich Versicherter in so einem Ausnahmezustand Unterstützung im Haushalt angeboten, wenn einen dort niemand versorgt. Immerhin, wir leben im Zeitalter der boomenden Single-Haushalte!</p>



<p>Bei Privatversicherten, welches Selbständige oft sind, verhält sich das allerdings anders, da werden Alltäglichkeiten ohne diese Unterstützung zur Herausforderung. Wie bei Olivia: Wer beide Hände an den Krücken hat, kann unmöglich auch nur ein Glas Wasser von A nach B tragen – geschweige denn einkaufen, Auto fahren, Wäsche waschen, Bett frisch beziehen oder die Wohnung reinigen … <em>you name it</em>.</p>



<p class="extlink">„So also geht es alten Menschen und Hochbetagten, wenn diese und andere Verrichtungen mühsam werden.“, dachte sie sich. „Sie können aber immer noch denken, sprechen, zuhören, schreiben und Freude erleben. Denn ohne diese Freude hat das Leben kaum Qualität.“</p>



<p>Es ist noch gar nicht so lange her, dass die gefährdete Gruppe der über 60-jährigen im Corona-Alltag menschenvolle Orte meiden sollte. Was Einsamkeit mit einem macht, wird inzwischen zwar medial aufbereitet – selten aber wirklich nachempfunden, für viele ist das zu abstrakt.</p>



<p>Diese Empathie aber braucht es, um zu leisten, was <em>echte</em> Hilfestellung ist. Auch sie sollte vom Empfänger ausgehen – nicht vom Sender. Hier ein paar Tipps für empathische Unterstützung aus Olivia´s Erfahrung im Duz-Modus:</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Nimm´ die- oder denjenigen selbst zum Einkaufen mit</strong></h3>



<p>… denn der mitgebrachte und an der Türschwelle abgegebene Einkauf schmeckt nur halb so gut! Später entdeckte sie, dass auch ihre Mutter wieder richtig Appetit entwickelte, sobald sie diese selbst mit zum Einkaufen nahm – statt ihr etwas zu besorgen und die Waren wie im Corona-Alltag vor die Tür zu stellen.</p>



<p>Das deckte sich auch mit ihrer Bruch-Erfahrung: Die Lust auf Essen vergeht, wenn man nicht weiß, wann wieder jemand für einen einkaufen kann.</p>



<p>Zudem sind der Warenkorb, der Lieblingsladen und die Markenauswahl eine sehr subjektive Sache – jedes Lebensmittelregal ein eigenes Universum an Wahlmöglichkeiten.&nbsp; Wenn man Milch braucht und stattdessen Buttermilch bekommt klingt das nämlich lustiger als es ist, wenn der Kaffee am nächsten Morgen dann schwarz getrunken werden muss. Eigenständig ausgewählte Nahrung ist daher besser für Leib, Seele und in dem Fall die Genesung &#8230; und gegen die Buttermilch lässt sich dann auch etwas machen.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Nimm´ Dir echt Zeit</strong></h3>



<p>Natürlich kostet es mehr Zeit, einen betagten oder behinderten Menschen durch einen Laden zu schleusen. Auf Krücken musste sich Olivia eine ungewohnte Wurftechnik aneignen, um Lebensmittel vom Regal in den Einkaufswagen zu bugsieren – und war froh, wenn eine liebenswerte Nachbarin diesen schob. Außerdem muss man viel mehr Tage als sonst voraus planen, weil die kostbare Begleitung naturgemäß einem eigenen Terminkalender zu folgen hat – was dem Einkauf die Frische nimmt.</p>



<p>Das ist aber eigentlich nichts gegen das Vakuum an Gesprächen und Berührungen. Nicht nur zum Einkaufen ist Zeit daher vielleicht eines der größten Geschenke, die wir uns im Alter der Zukunft gegenseitig machen können. Wenn der Tee am Nachmittag zum Highlight des Tages wird, dürstet es einen nach Deiner Zeit zum Zuhören oder Zeit für Zärtlichkeit – einer lieben Umarmung zum Beispiel.</p>



<p>Es ist schlimm genug, dass Personal in Kliniken und Pflegeeinrichtungen so knapp besetzt ist, dass es für mehr als die physische Grundversorgung kaum reicht. Dann können wir wenigstens im Kontakt zuhause geben lernen, was wir uns im Alter selbst wünschen zu empfangen. &nbsp;</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Feiert gemeinsam Erfolge</strong></h3>



<p>Ob Genesung oder einfach ein besserer Tag: Fortschritte oder Sternstunden wollen gesehen und gewürdigt werden. Das verlangt nicht immer große Gesten, sondern vielmehr einen aufmerksamen Blick, ein Lächeln, ein Kompliment. Feiern lässt sich auch mit kleinen Gesten wie einer angezündeten Kerze bei guter Musik, einer Extrastunde gemeinsamer Zeit oder einem schicken Teil aus dem Kleiderschrank. #Wirmachenunsschön ist tatsächlich eines der einfachsten und wirksamsten Mittel, um sich festlich zu fühlen und das Leben als liebenswert mit i zu empfinden.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ermutige zur Beauty- und Körperpflege</strong></h3>



<p>In England spricht man von <em>Grooming</em>, um jene Körperpflege zu beschreiben, welche über das Notwendige hinaus geht und auch die Kleidung mit einbezieht. Die Englische Vokabel integriert eine Sorgfalt, die wir mit „Zurechtmachen“ und einem gepflegten Gesamtbild in Verbindung bringen. Der Deutsche Sprachgebrauch hat leider nur die – meist auf die <em>Basics</em> reduzierte und zum erwähnten Geschäftszweig mutierte – Pflege parat. &nbsp;</p>



<p class="extlink">Knitter, Falten und Flecken auf Kleidungsstücken, die zu groß sind, schlecht sitzen und meist noch in trüben Farben daher kommen, Haare aus Nase und Ohren oder zugewucherte Konturen und Frisuren: Es gibt keinen besseren Weg, einen Menschen optisch vom würdevollen Alter ins vernachlässigte Greisentum zu befördern.</p>



<p>Olivia jedenfalls hat neulich ihrem hochbetagten und gehbehinderten Vater die Haare geschnitten und den weißen Vollbart getrimmt. (Alternativ könnte sie eine:n fahrenden <em>Hairdresser</em> gerufen haben.) Und siehe da: Ihr Daddy sah zehn Jahre jünger aus, war <em>happy</em> über die Zuwendung – und bekam viele beglückende Komplimente. </p>



<p>Wir dürfen ruhig heute schon damit beginnen, andere so zu behandeln wie wir selbst behandelt werden wollen – jetzt oder später. Denn irgendwann kommt alles zu uns zurück.</p>



<p></p>



<p class="fotocredit">Artikelfoto: kampus-production, lizenzfrei von Pexels</p>
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		<item>
		<title>Stilberatung online &#8211; geht Vertrauen digital?</title>
		<link>https://stilclub.de/stilberatung-online-geht-vertrauen-digital/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Feb 2020 16:14:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Personal Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Aussehen Auftreten und Benehmen im Kundenkontakt]]></category>
		<category><![CDATA[Charisma durch Kleidung]]></category>
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		<category><![CDATA[Firmenkleidung Dienstkleidung Corporate Clothing]]></category>
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		<category><![CDATA[Selbstvermarktung mit Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Stil finden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das schnelle Geld lockt auch so manchen Stilberater auf die Online-Schiene. Wo tun Sie sich als Konsument keinen Gefallen damit und sollten lieber in die persönliche Beratung investieren?</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Meinen eigenen Stil finden</h2>



<p>Wir befinden uns im Jahre 2020. Die gesamte Wirtschaft ist von der Digitalisierung besetzt… die gesamte? Nein! Ein von unbeugsamen Experten bevölkerter Bereich hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die digitalen Legionäre, die als Besatzung in den befestigten Lagern Vereinfachung, Skalierung, Umsatzsteigerung und Bequemlichkeit liegen …</p>



<p>Bisher waren Fachgebiete, deren Kernkompetenz die persönliche Beratung von Menschen ist, inhaltlich von der Umwandlung in digitale Formate verschont – von Telefoncoaching vertrauter Klienten und der Nutzung digitaler Mittel einmal abgesehen.  Denn auch für die Lebensberatung ist es zutiefst sinnvoll, wenn man sich zuvor mindestens einmal <em>live</em> gesehen hat.  Nun aber gerät auch diese Enklave in Gefahr &#8230; zu groß die Versuchung eine einmalige Beratung multiplizieren zu wollen. Aber um welchen Preis? </p>



<p><strong>Auch heute kann „digital um jeden Preis“ nicht die Lösung sein, wenn es auf Kosten der Qualität geht. An welchen Stellen ist es gut – und wo gefährlich, Beratungswissen über den Äther zu schicken? COVID 19 fordert uns sogar noch mehr als bisher dazu auf hinzuschauen, welche Kanäle für welche Botschaft die richtigen sind.</strong></p>



<p><a href="https://stilclub.de/kontakt-stilclub-de/">Anfrage für professionelle Stilberatung im Business und privat.</a></p>



<p>Denn von einem können wir sicher ausgehen: Beratung bringt uns immer dann weiter, wenn sie zutiefst individuell auf den Menschen eingeht und persönliche Möglichkeiten mit einbezieht. Geht das nicht, weil man sich nicht gegenüber sitzt und sich auch nicht kennengelernt hat, muss der Anbieter zwangsläufig auf Allgemeinwissen – oder im besten Fall auf eine Kategorien-basierte Matrix – zurückgreifen, die nicht mehr hergibt als ein Buch. Den einmaligen dreistelligen Preis mit 85% Rabatt im Wert von einem vierstelligen XXXX können Sie sich dann auch sparen, ein Buch jedenfalls ist günstiger.</p>



<p>Haben Sie etwa noch nicht auf das sensationelle, limitierte Angebot
geklickt? Sie haben wirklich nur noch heute die Gelegenheit dazu, bevor es zu
spät ist. Unfassbar viele Leute haben es vor Ihnen schon genutzt und es hat ihr
Leben für immer verändert. Jetzt Video downloaden, um sich den einmaligen
Vorteil zu sichern. Wie, Sie haben noch immer nicht geklickt? Sie werden es ihr
Leben lang bereuen …</p>



<p>Verkaufsmethoden wie Verknappung, astronomische Darstellung von Preisen
und Werten sowie Druckmache sind in unserer digitalen Welt omnipräsent. <strong>Aber gehören sie wirklich in die intimen
Bereiche, die unter vier Augen besprochen werden sollten? Themen, die Vertrauen
voraussetzen?</strong> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Um halbwegs zu verstehen, was man sich selbst antut, wenn man die
persönliche Beratung durch Oberflächenwissen ersetzt, hier ein paar Beispiele
aus der Stilberatung, in denen <em>digital</em>
nichts bringt. Dafür braucht man nicht einmal Asterix gelesen zu haben:</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Stilberatung und Farbanalyse</strong></h3>



<p>Ihr Persönlicher Stil&nbsp;
beschreibt die charakteristische Eigenart, mit der Sie Ihre Kleidung
tragen, sich bewegen, verhalten und auf andere Menschen zugehen. Damit ist Stil
Kommunikation auf der ganzen Linie, unverwechselbar, eigen und besonders – eine
Entdeckungsreise&nbsp; zu sich selbst. <em>„Wie wirke ich auf andere? Was macht mich
attraktiv?“</em> sind Fragen, die sich viele stellen, nicht nur Sie. Im
Stilcoaching erhalten Sie ehrliche Antworten und eine Beratung, die Ihren Typ
wirkungsvoll profiliert und positioniert. Ihre Persönlichkeit wird sichtbar
gemacht. Das geht aber nicht per Ferndiagnose, sondern setzt ein Gespräch von
Mensch zu Mensch voraus.</p>



<p>Tipps, wie man zum Beispiel allgemein Stoffe kombiniert oder
Proportionen ausbalanciert, gehören sicherlich auch dazu – aber die
individuelle Anwendung ist das eigentliche Stilgeheimnis.</p>



<p>Auch Farben lassen sich nicht ohne weiteres am Bildschirm
erkennen. Nicht umsonst werden zum Beispiel in der CI definierte Firmenfarben aus
Pantone- oder HKS-Farbfächern angegeben, um den Ton zu treffen. Und ja, es gibt
inzwischen Farbscanner für flächige Farben … aber eine Augenfarbe oder den
Hautton einscannen? Das ist genauso unmöglich wie unseriös. Um das Colorit
eines Menschen zu erkennen, braucht man außer der Person vor Augen vor allen
Dingen die richtige Beleuchtung.</p>



<p>Wie sehr nämlich Licht Farben beeinflusst, illustriert diese
Geschichte: Als Nachproduktion für eine Firmeneinkleidung (Corporate Fashion)
haben wir Stoff nachweben und -färben lassen, beim selben Produzenten und im
identischen Ton. Im Tageslicht hatten die neuen Teile auch die gleiche Nuance
wie die erste Lieferung und wie der Lab-Dip, das Farbmuster aus dem Labor. Nur
im Kunstlicht – wo die Kleidung auch zum Tragen kam – wurde sichtbar, das die
erste Charge einen Rotstich, die Nachlieferung einen Grünstich hatte.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Maßkleidung</strong></h3>



<p>Manche besonders findigen Leute meinen, man könne sich im Maßatelier
vermessen lassen und diese Maße anschließend in die Eingabemaske eines
Internet-Anbieters eingeben. Was sie nicht wissen ist, dass Maße immer nur
genauso gut sind wie der produzierende Betrieb damit etwas anfangen kann. Darum
werden ja auch Skizzen mitgeliefert, welcher Strecke entlang das Maßband
anzulegen ist – und das kann je nach Anbieter und Philosophie durchaus
variieren. </p>



<p>Ganz abgesehen davon, dass es nicht fair ist, Service in Anspruch zu
nehmen ohne die Leistung jemals ordern zu wollen, tun Sie sich also mit dem
Transfer von Maßen keinen Gefallen – abgesehen davon, dass Sie das Maßatelier
nie mehr betreten können …</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Garderobeninventur</strong></h3>



<p>Für das Aufräumen nach dem Prinzip „<em>Free your life</em>“ oder andere Methoden reicht auch das besagte Buch. Dafür brauchen Sie kein teures Abonnement. In der Zusammenstellung einer Garderobe, die Ihrem persönlichen Lifestyle dient (und nicht umgekehrt), ist die Hand eines Stylisten aber unschätzbar: Diese oder dieser hat nämlich sowohl Ihre Persönlichkeit im Blick als auch die Kunst der Kombination und kreiert Outfits, die Ihnen selbst nie einfallen würden – einfach, weil Sie nicht genügend Abstand haben können. Es ist unglaublich – und macht Spaß zu sehen –, was man durch die coole Kombi aus einer bestehenden Garderobe herausholen kann, die auf einmal so modern wirkt wie Sie sich fühlen. An dieser Tatsache wird auch die Corona-Krise nichts ändern: Textil bleibt haptisch. &nbsp;&nbsp; &nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Feedback zu Ausstrahlung und Wirkung</strong></h3>



<p>Auf digitalen Spuren folgen wir manchmal Menschen, die wir in der
Realität nicht erkennen würden. Denn nicht selten zeichnet die Kamera der
Selbstdarstellung ein Bild, das <em>live</em>
nicht zu halten ist. Für eine ehrliche Rückmeldung brauchen wir Menschen auf
Augenhöhe, die uns nicht unterstellt – und auch nicht emotional an uns gebunden
sein sollten. Familie, Freunde und Mitarbeiter schließt das automatisch aus.</p>



<p>Es sind Körpersprache und Bewegung, das Leuchten in den Augen und die
Tonlage der Stimme, welche die Wirkung (in der jeweiligen Kleidung) prägen.
Technische Geräte wirken wie ein Filter, der diese verändert – positiv wie
negativ.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Tischkultur</strong></h3>



<p>Soll es um die Besteckanordnung, den Umgang mit der Serviette oder das <em>Handling</em> des Brotkorbs gehen, reicht
auch hier – Sie ahnen es – die einmalige Anleitung.</p>



<p>Wie steht es aber mit Ihrem Ton gegenüber dem Servicepersonal, Ihrer ganz persönlichen Körperhaltung bei Tisch oder Ihrer Weinkenntnis, um korrespondierende Weine zu den Gängen zu wählen? Feinheiten wie diese lassen sich nicht <em>outsourcen</em>, wenn es um die ureigene Kultur im Restaurant geht. Und auch Gastgeberqualitäten wie das In-den-Mantel-helfen und die fürsorgliche Begleitung eines Gastes sind besser geübt als theoretisch erlernt.  Die persönliche Art ist der Zaubertrank, der dem ganzen theoretischen Wissen Kraft verleiht. Algorithmen dagegen, aus denen digitale Analysen entstehen, basieren auf Berechenbarkeit, messbaren Werten, Wiederholungen. Was aber kann unberechenbarer sein als der Mensch? Investieren Sie ruhig in sich – aber richtig! … oder haben Sie immer noch nicht geklickt? </p>



<p class="fotocredit">Foto: IngImage</p>
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		<item>
		<title>Wenn der Traummann oder die Traumfrau im Büro plötzlich vor mir steht &#8211; MP3</title>
		<link>https://stilclub.de/traummann-traumfrau-im-buero/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Dec 2019 17:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Knigge]]></category>
		<category><![CDATA[Personal Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Anlasskleidung und Dresscodes im Job]]></category>
		<category><![CDATA[Businesslunch und Geschäftskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Behaviour]]></category>
		<category><![CDATA[Flirten im Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Galanterie gegenüber Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Interkulturelle Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Knifflige Knigge-Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Umgangsformen in der Firma]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten bei Businessmeetings]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://stilclub.de/?p=3082</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was tun, wenn eine unfassbar attraktive Person im Job auftaucht? Ein paar Tipps, wie man einen kühlen Kopf behält und jeder noch sein Gesicht wahren kann. Über die Kunst des Flirtens.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Flirten und Date im Job?</h2>



<p>Arbeitstitel: Walzing George Clooney</p>



<p>Beliebt ist das Thema aktuell nicht, fällt es doch unter den Radar der politischen Korrektheit – und nicht erst seit der <em>Me-Too</em> Debatte. Dennoch genießt das Büro ein hohes Ranking als Heiratsmarkt, und kaum jemandem gelingt es, den Sinn für die Attraktivität anderer an der Jobschwelle abzulegen. Das älteste Spiel der Welt – es mixt auch in beruflichen Situationen munter mit. Was hilft, wenn die Frau oder der Mann meiner Träume plötzlich vor mir steht?</p>



<p><a href="https://stilclub.de/knigge-4-0-umgangsformen/">Corporate Branding durch Kleidung und Benehmen</a></p>



<p>Es ist noch nicht lange her, dass eine einschlägige Partnervermittlung mit einem Plakat warb, das ein menschliches Ebenbild von Barbie überlebensgroß auf digitale Flächen bannte. Ob Brigitte Bardot oder Scarlett Johansson, Sophia Loren oder Megan Fox, Claudia Cardinale oder Eva Mendez: Die starke Sympathie ist nicht nur eine Sache der Haarfarbe von Blond, Dunkelbraun oder Karamell. Vorbilder formen Vorlieben.</p>



<p>Natürlich funktioniert die Symbolik nicht nur in eine Richtung, sondern auch umgekehrt oder divers: Dieses Jahr kürte zum Beispiel das US-amerikanische People-Magazin nach einer langen Liste von männlichen Schauspielern wie Brad Pitt (2000) oder Bradley Cooper (2011) den hünenhaften Wrestler Baron Corbin mit einer Körperhöhe von 2.03 m zum <em>Sexiest Man Alive</em>. Der Wandel der Sexsymbole und ihre unterschiedliche Ausstrahlung illustriert, dass die Sensation der Anziehung zutiefst individuell und damit auch nicht vorhersehbar ist.</p>



<p>Wie geht man nun damit um, wenn der Inbegriff der kühnsten Träume im Job-Leben vor einem steht? Denn die unfassbar attraktive Frau – oder der sexy Mann – ist womöglich ahnungslos, welche Trigger gerade gezogen oder gedrückt werden. (Der englische Begriff „to pull the trigger“ ist kaum diskussionslos ins Deutsche übersetzbar – es gibt ganze Foren dazu.)</p>



<p>Oft sind sie allerdings alles andere als ahnungslos, denn wer Anziehungskraft auf viele Menschen ausübt, weiß das in der Regel von sich. Und so können Sie auch von einer gewissen Absicht ausgehen, wenn die Situation eindeutig wird.</p>



<p><strong>Es soll hier nicht darum gehen, ob Sie sich am Ende darauf einlassen oder nicht. Und dass Sie sich im beruflichen Umfeld auf dünnes Eis begeben ist ja auch nicht neu: Die Entscheidung bleibt Ihre. Doch nur durch die Kunst des Flirtens behalten Sie auch die Zügel in der Hand und bleiben Herr/in der Situation. </strong></p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2023/03/005_Wenn-die-Traumfrau-oder-der-Traummann-im-Buero-ploetzlich-vor-mir-steht-1.mp3"></audio><figcaption class="wp-element-caption">Liebe im Büro &#8211; hier als Audio hören &#8211; Teil 1</figcaption></figure>



<p>Das Ritual des harmlosen Flirtens, das so wenige heute noch verstehen, gibt Ihnen die nötige Zeit, sich zu überlegen, welcher Art der Kontakt sein kann. Gerade Menschen, die offen für eine neue Beziehung sind – das Flirten aber verlernt haben –, können durch die Kunst der subtilen Annäherung mehr Sicherheit und Gelassenheit gewinnen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Blickkontakt</strong></h3>



<p>Um beim Tanzen und George Clooney zu bleiben: Im Tango – nicht beim Walzer – gibt es ein schützendes Ritual bei der Aufforderung, durch welches das Interesse geklärt wird und alle Anwesenden ihr Gesicht wahren können. Dort wird sich niemand, der das Aufforderungsritual schätzt, direkt vor eine Tänzerin hinstellen und sie zum Tanz auffordern. Damit stellt man ihr nämlich ein Ultimatum und riskiert eine schmerzhafte Absage.&nbsp; Im Tango Argentino sucht der Auffordernde daher zunächst Blickkontakt, im Spanischen „Mirada“. Erst wenn die oder der andere lächelnd erwidert und durch ein leichtes Kopfnicken, den „Cabeceo“ einwilligt, hat man eine Verabredung zum Tanz getroffen. Mit wem man umgekehrt also (noch) nicht tanzen möchte schaut man auch nicht an, sondern weicht dem Blick aus. Das lässt sich auch im Büro wunderbar und unverfänglich umsetzen.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2023/03/006_Wenn-die-Traumfrau-oder-der-Traummann-im-Buero-ploetzlich-vor-mir-steht-1.mp3"></audio><figcaption class="wp-element-caption">Liebe im Büro &#8211; hier als Audio hören &#8211; Teil 2</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Lachen und Komplimente</strong></h3>



<p>Gemeinsames Lachen hat einen hohen Sympathie- und Flirtfaktor und entspannt gleichzeitig jede Situation, auch eine heikle. Sobald Sie <em>Clooney-Cardinale </em>oder <em>Lady Gaga</em> herzhaft zum Lachen gebracht haben, ist bereits Zeit gewonnen … oder vielleicht ein Freund fürs Leben. Und auch Komplimente sind erstmal unverfänglich, wenn sie nicht schlüpfrig sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Zuhören und Small Talk</strong></h3>



<p>Kurse zur Entwicklung von menschlichem Charisma vermitteln eindrücklich, wie wichtig gutes Zuhören ist, um als sympathisch wahrgenommen zu werden. Und ganz unabhängig von einem persönlichen Interesse können Sie durch Zuhören Sympathien gewinnen: Gerade Frauen bemerken allerdings, dass Männer besonders in der Anfangsphase eines Kennenlernens fast nahtlos über sich selbst sprechen und wenige Fragen stellen, was als ein Mangel an Interesse gewertet wird (der oberflächlichen physischen Annäherungen aber eigen ist). Zuhören bringt die Situation auf eine andere Ebene, die sich am Menschen orientiert – und aus der heraus man sich ohne Gesichtsverlust wieder zurückziehen kann.</p>



<p>Manche Unterhaltungen dagegen entwickeln einen Wechsel von Selbstbotschaften, die mit Zuhörerqualität nichts gemeinsam haben. Denn nur durch Rückfragen bleibt das Gespräch beim Anliegen des anderen. Das tut es aber nicht, wenn man jede Erzählung mit eigenen Beispielen kontert. Wenn Ihre oder Ihr Gesprächspartner also begeistert von einer Auslandsreise erzählt, gibt es zunächst keinen Anlass, ihm mit Ihren eigenen Erlebnissen ins Wort zu fallen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Körpersprache und Berührungen</strong></h3>



<p>In einer globalen Welt begegnen uns andere Kulturen, die es mit Gestikulieren und Berühren nicht ganz so streng nehmen. Franzosen oder Italiener etwa fassen mehr an, dort gehört es zu einem lebendigen Gespräch einfach dazu und ist auch nicht übergriffig gemeint. Natürlich aber ist es ein Unterschied, ob man jemanden im Gespräch an Unterarm und Händen nur kurz berührt – oder länger an anderen Stellen.</p>



<p>Die persönlich-nahe Distanzzone beginnt bereits bei 1.20 m Entfernung, die intime bei 0,60 m. Wer kein Zentimeter-Maß anlegen möchte, bleibt bei Personen mit höchster Attraktivität möglichst außerhalb einer Armlänge, um das Gehirn im eigenen Bauch ruhig zu halten. Das ist auch die Reichweite, die ein Parfum, der Körperduft und die Körperwärme ausstrahlen … und welche zu einer Umarmung einladen kann. Sich das zu vergegenwärtigen ist ebenfalls nicht neu – aber wirksam.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Notbremse</strong></h3>



<p>Was, wenn die unfassbar attraktive Person unmissverständliche Signale sendet, auf die ich aber nicht eingehen möchte? Durch das bewusste Vermeiden dieser Flirtsignale lässt sich ein Annäherungsversuch auch „austrocknen“ – womit man sich allerdings selbst um die wohltuende Bestätigung bringt. Wer möchte nicht von sich sagen können, mit George Clooney oder Monica Bellucci geflirtet zu haben?</p>



<p>Nur sollte die eigene Position klar sein, und zwar für beide. „Ich schau Dir in die Augen Kleines“ wie im Film <em>Casablanca</em> ist dann keine gute Idee. Dafür ist es hilfreich, den eigenen Lebens- oder Ehepartner rechtzeitig in das Gespräch einfließen zu lassen, scheinbar nebensächlich, leichtfüßig wie ein Kompliment. Und erst wenn das nicht hilft, sollten Sie die Brisanz der Situation ansprechen – natürlich unter vier Augen und auf Basis der Spielregeln des wertschätzenden Feedbacks. Denn wer selbst keine Abfuhr einstecken möchte sollte sie auch anderen ersparen. Das kann der Beginn einer wunderbaren (Business-) Freundschaft sein …</p>



<p class="fotocredit">Foto: IngImage</p>
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		<title>Flirten und Date – ein Crashkurs für Gentlemen</title>
		<link>https://stilclub.de/flirten-und-date-ein-crashkurs-fuer-gentlemen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Apr 2019 10:29:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
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		<category><![CDATA[Knigge]]></category>
		<category><![CDATA[Anlasskleidung und Dresscodes im Job]]></category>
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		<category><![CDATA[Umgangsformen in der Firma]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten bei Businessmeetings]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://neu.stilclub.de/?p=2401</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es ist kein Geheimnis, dass menschliche Bindung durch Gespräche  entsteht, dieses Gefühl, verstanden zu werden. Daraus wächst Sympathie.  Und Vertrauen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/flirten-und-date-ein-crashkurs-fuer-gentlemen/">Flirten und Date – ein Crashkurs für Gentlemen</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Über die wahre Anziehungskraft zwischen Männern und Frauen</h2>



<p>Fragt man Frauen, was Sie an Männern schätzen und sich wünschen, wird ein <em>Gros</em> Zuverlässigkeit, Höflichkeit und Ehrlichkeit unter ihren <em>Top Ten </em>nennen. Das tun alle Frauen, und sie erwarten es übrigens auch von potenziellen Geschäftspartnern. Was aber heißt das konkret?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Höflichkeit macht attraktiv</h3>



<p>Und was bedeutet es für ein erstes persönliches Treffen? In der  Formulierung von Hinweisen, mit denen Sie auch etwas anfangen können,  habe ich in meinem Buch „Der Stilcoach für Männer“ Frauen verschiedenen  Alters, die glückliche und gleich berechtigte Partnerschaften auf Augenhöhe leben, um ihre Erfahrungen und Empfehlungen gebeten. Und es  hat mich fasziniert und sehr berührt, welche Geschichten das Gespräch  über Flirten, <em>Dates </em>und keimende Beziehungen zutage fördert.</p>



<p><a href="https://stilclub.de/der-stilcoach-fuer-maenner/">Mehr im Buch &#8222;Der Stilcoach für Männer&#8220;</a></p>



<p>Eine Dame berichtete, wie sich ihr heutiger Ehemann im ICE auf den 
fest reservierten Platz neben ihren ebenfalls fest reservierten setzte 
und sich höflich mit Namen vorstellte. Daraus entspann sich eine lange 
Unterhaltung, während der sich beide ineinander verliebten. Ihre Ehe ist
 bis heute sehr glücklich. Der Clou dieser wahren Begebenheit ist nicht 
etwa die Gelegenheit durch den Algorithmus der Platzreservierung der 
Deutschen Bahn, sondern die entwaffnende Geste des Mannes, sich an einem
 mehr oder weniger unpersönlichen Ort persönlich vorzustellen. Offenbar 
hat Höflichkeit – gerade heute – einen Reiz, der die Oberfläche 
durchdringt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Ansprache einer unbekannten Person</h3>



<p>Wenn Sie mit einer Person, die Ihnen sympathisch ist, ins Gespräch kommen wollen, gibt es ein paar Hinweise:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sie müssen sie erst einmal sehen. Wer den Blick streng auf  Arbeitsunterlagen oder sein Smartphone heftet, hat wenig Chance auf  Blickkontakt.</li>



<li>Sehen Sie das Ganze als Spiel. Ein freundliches Lächeln kostet sie  nichts – und kann Ihnen umgekehrt den ganzen Tag retten, selbst wenn  sich kein Gespräch entspinnt.</li>



<li>Üben Sie sich in der Kunst des <em>Small Talks </em>und der kleinen,  unverfänglichen Bemerkungen, nicht nur mit Frauen, sondern überhaupt  mit anderen Menschen. Sie werden sich von Mal zu Mal wohler dabei  fühlen.</li>



<li>Gehen Sie nicht konfrontativ auf eine Person Ihres Interesses zu, sondern holen Sie sich ein <em>Okay</em> über das Ritual von Blicken und/oder Nicken.</li>



<li>Wenn die ersten zarten Signale im Sande verlaufen, haben Sie nichts  falsch gemacht – und schon gar nicht Ihr Gesicht verloren. Machen Sie  sich das bewusst und bleiben Sie offen für neue Gelegenheiten.</li>



<li>Machen Sie ruhig auch einmal ein Kompliment. Denn ein gutes ist über den Verdacht eines plumpen Kontaktversuchs längst erhaben.</li>



<li>Wenn Sie ins Gespräch kommen, hören Sie zu!</li>
</ul>



<p>Viele Frauen bemerken, dass Männer besonders in der Anfangsphase 
eines Kennenlernens oder während eines ersten Dates fast nahtlos über 
sich selbst sprechen und sehr wenige Fragen stellen. Die Frau ihrerseits
 wertet das aber als einen Mangel an Interesse und der Fähigkeit, 
zuhören zu können. Zuhören gilt aber als Zauberformel, um Menschen für 
sich zu gewinnen.</p>



<p>Es ist kein Geheimnis, dass menschliche Bindung durch Gespräche 
entsteht, dieses Gefühl, verstanden zu werden. Daraus wächst Sympathie. 
Und Vertrauen.</p>



<p>Kurse zur Entwicklung von menschlichem Charisma vermitteln 
eindrücklich, wie wichtig gutes Zuhören ist, um als sympathisch 
wahrgenommen zu werden. Gelingen wird das aber erst, wenn man auch in 
der Tiefe verstanden hat, was Zuhören bedeutet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Kunst des Zuhörens</h3>



<p>Als ich in der Schweiz lebte, musste ich anfangs 
bei einem Wort immer aufmerken: „Zueloose“ sagt der Eidgenosse, wenn er 
Zuhören meint.</p>



<p>Jemandem zuzuhören – <em>wirklich und aufmerksam hinzuhören </em>bedeutet doch, dass man ihn oder sie als Persönlichkeit <em>zulassen</em> kann. Seitdem ist das meine liebste Schweizer Vokabel.</p>



<p>Manche Unterhaltungen entwickeln aber einen Wechsel von Selbstbotschaften, die wenig mit <em>Zueloose </em>zu
 tun haben. Denn nur durch Rückfragen bleibt das Gespräch beim Anliegen 
des anderen. Das tut es aber nicht, wenn man jede Erzählung mit eigenen 
Beispielen kontert. Wenn Ihre Gesprächspartnerin also begeistert von 
einer Auslandsreise erzählt, gibt es zunächst keinen Anlass, ihr mit 
Ihren eigenen Erlebnissen ins Wort zu fallen. Viel bereichernder ist es 
nämlich, die Erlebnisse des Gegenübers zuzulassen und die eigenen 
Erfahrungen innerlich damit zu ergänzen oder sie erst später 
beizutragen.</p>



<p>Dies ist ein komprimierter Auszug aus „Der Stilcoach für Männer – erfolgreich unterwegs in Job und Freizeit“, stilclub.de (2019)</p>



<p><a href="https://www.amazon.de/Stilcoach-f%C3%BCr-M%C3%A4nner-Erfolgreich-unterwegs/dp/3948337055/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=228QBEF5MV6N5&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.QeKeZy03GDz-KrqZrOLUBfEoDALmCy07p4RENoEn2fpYHMmcd1azNe6m7kpTYh8bzEIeP-LrMUul31-6OBXiEguGjlR3B_s6lZKugEHjZAda5ZEo43eRxxDpR-JOcNeTSyzlr3nXAwMTAhlsrzBxBGbcQlhsMkEV4V5D9FBOQ5emSZBMnxEJNJkgH8MBY0JhNRY8zFS9Pmxm1fDZcOL4T7uliqckiFVETJpGcepm1AI.BZiZma_Vve_tmcdGaFrInUpXyT64eq1tsyUSYHCJd04&amp;dib_tag=se&amp;keywords=der+stilcoach+f%C3%BCr+m%C3%A4nner&amp;qid=1720811195&amp;sprefix=der+stilcoach+f%C3%BCr+m%C3%A4nner%2Caps%2C167&amp;sr=8-1">Hier findest Du den &#8222;Stilcoach&#8220; als Print-Edition.</a></p>



<p></p>



<p class="fotocredit">Foto: IngImage</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/flirten-und-date-ein-crashkurs-fuer-gentlemen/">Flirten und Date – ein Crashkurs für Gentlemen</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
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		<item>
		<title>Stilvoll netzwerken &#8211; die Salonlöwen Community</title>
		<link>https://stilclub.de/stilvoll-netzwerken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jan 2018 16:54:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Knigge]]></category>
		<category><![CDATA[Anlasskleidung und Dresscodes im Job]]></category>
		<category><![CDATA[Aussehen Auftreten und Benehmen im Kundenkontakt]]></category>
		<category><![CDATA[Businesslunch und Geschäftskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Behaviour]]></category>
		<category><![CDATA[Flirten im Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Galanterie gegenüber Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Interkulturelle Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Knifflige Knigge-Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Umgangsformen in der Firma]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten bei Businessmeetings]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://neu.stilclub.de/?p=2408</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Liste der Fettnäpfchen und Angst-Szenarien ist lang, wenn es um den Auftritt auf gesellschaftlichem Parkett geht. Was lauert – was funktioniert im Salon?</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Tipps für erfolgreiche Selbstvermarktung<strong> </strong></h2>



<p>So mancher ist schon hungrig nach Hause
gegangen, um sich keine Blöße zu geben – ein anderer hat es heldenhaft versucht
und ist zumindest gefühlt bei dem Versuch gescheitert, Champagner, Häppchen und
Händereichen unter einen Hut zu bekommen.</p>



<p>Klekse auf der Kleidung, Kräuter zwischen den Zähnen und das größte aller Finger-Food-Teilchen zwischen den Kaumuskeln genau in dem Moment, wo eine wichtige Person, die man treffen möchte, vorbei segelt: Die Liste der Fettnäpfchen und Angst-Szenarien ist lang, wenn es um den Auftritt auf gesellschaftlichem Parkett geht. Was lauert – was funktioniert im Salon?</p>



<p><a href="https://stilclub.de/knigge-4-0-umgangsformen/">Seminare und Vorträge für Umgangsformen in der Firma</a></p>



<p>Die Zeit der Empfänge, Verleihungen und
Multiplikatoren-Treffen bricht nämlich mit der gleichen Zuverlässigkeit über
uns herein wie Weihnachten und Ostern. Aber nicht alle fühlen sich wohl dabei.</p>



<p>Während die einen solche Events
frequentieren als hätten sie kein Zuhause und sich auch dort zu bewegen
verstehen als handele es sich um einen Wohlzimmer-Plausch bei Kerzenschein,
beschleicht die anderen ein Gefühl von Unbehagen, sobald die Einladung ins
Postfach flattert. Intelligente, charismatische und durchaus eloquente
Persönlichkeiten fühlen sich auf einmal mund-tot, wenn das soziale
Sehen-und-Gesehen-Werden ruft.</p>



<p>Gibt es einen Tipp gegen die innerliche
Starre, die einen erfassen kann, sobald man solch einen Tempel der Selbstdarstellung
betritt? Vielleicht nur diesen: Fast jedem geht es innerlich so – die anderen
sind nur besser darin, es zu verbergen … und haben vorangegangene Empfänge
genutzt, um Menschen kennenzulernen, bei denen sie nun für einen
unverbindlichen <em>Talk</em> ankern können.
Je öfter man also geht, desto leichter wird es.</p>



<p>„Das große leere Nichts“, das manche
befürchten, kann sich dann genauso gut in Wohlgefallen auflösen und zu echt
netten Gesprächen führen.</p>



<p>Von den Salonlöwinnen und -löwen lässt
sich außer Selbstbewusstsein aber noch einiges abschauen. Was haben die, was
wir (noch) nicht haben, das im Salon funktioniert? &nbsp;</p>



<p><strong>Small
Talk:</strong> Vorbereitung ist weise. Wer
sich über die aktuellen Branchen-News informiert, kann mehr zu dem beitragen,
was an so einem Abend besprochen wird – etwa welcher Promi gerade einen Preis
gewonnen hat. </p>



<p>Unterhaltsam sind außerdem Themen von
allgemeinem Interesse wie die aktuelle Veranstaltung, das Essen, die Anreise
oder Stadt, in der das alles stattfindet. Das „kleine Gespräch“ ist und will
nie mehr sein als ein erstes Kennenlernen und Beschnuppern, deshalb sollten Sie
Persönliches von Privatem unbedingt trennen. Keiner will bei der ersten
Begegnung vom Tod Ihres Hundes erfahren oder, ob Sie gerade Ärger mit dem
Nachbarn haben. Das wäre fürs erste zu privat.&nbsp;&nbsp;
</p>



<p><strong>Händedruck:</strong> In unserer Kultur ist er in der Regel die einzige
körperliche Berührung mit einem Gesprächspartner, deshalb lohnt es sich, ihn zu
kultivieren. Er sollte im Idealfall verbindlich und trocken-warm – aber nie
aufdringlich sein. Gute Vertriebs-Chefs werden mit ihren Leuten deshalb auch
das intern trainieren: Sich unverabredet die Hand zu reichen und sich
Rückmeldung zu geben, wie es sich anfühlt.&nbsp;
</p>



<p><strong>Sich
vorstellen:</strong> Die Hierarchie gibt den
Ausschlag. Da aber anfangs jeder Unbekannte aus Gründen der Wertschätzung und
des Entgegenkommens „höhergestellt“ ist, stellt man sich in modernen Kreisen,
in denen kein Gastgeber die Rolle des Bekanntmachens übernimmt, einfach selbst
vor. Einen Doktortitel dürfen Sie dabei weglassen, der steht ja vermutlich auf
Ihrer Visitenkarte.&nbsp;&nbsp; &nbsp;</p>



<p><strong>Der
Balanceakt:</strong> Noble Getränke und
bonsai-artige Köstlichkeiten? Gute Veranstalter servieren bewusst so kleine
Portionen, damit der Mund erst gar nicht überfüllt wird. Snacks in der Größe
einer Maulsperre sollten Sie genauso ignorieren wie Tomatenspaghetti beim
Businesslunch. Die Portiönchen taugen zudem besser dazu, sie neben dem
obligaten <em>Champus</em> auf einer Serviette
in der linken Hand zu balancieren und die rechte noch frei für einen Händedruck
zu haben. &nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p><strong>In
den Mantel helfen: </strong>Heutzutage helfen
sich Frauen und Männer gegenseitig in den Mantel, weil es eine wertschätzende
Geste ist, die Verrenkungen ersparen soll. Die wenigsten wissen aber, wie es
geht: Orientieren Sie sich an den Händen des anderen und bieten die Armlöcher
bitte auf dieser Höhe an – nicht auf Schulterhöhe. </p>



<p><strong>Lächeln:</strong> Dafür muss man nicht George Clooney sein. Es ist aber
von Vorteil, sich einen Abend lang wie er (oder wahlweise ein anderes Erfolgsmodell)
zu fühlen – denn schließlich sind auf so einem Event alle unglaublich smart,
erfolgreich, ziemlich wichtig und auf der Gewinnerseite des Lebens. Sie auch. </p>



<p class="extlink">Insbesondere im interkulturellen Austausch tritt es sich leicht in Fettnäpfchen. Ein paar der wichtigsten finden Sie <a href="http://stilclub.de/2016/10/14/multi-kulturelle-fettnaepfchen-wo-sie-lauern/">hier</a></p>



<p class="fotocredit">Foto: Andrea Piacquadio, lizenzfrei von Pexels</p>
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		<item>
		<title>Welche Uhr zu welchem Anlass?</title>
		<link>https://stilclub.de/welche-uhr-zu-welchem-anlass/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2015 17:37:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Personal Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Anlasskleidung und Dresscodes im Job]]></category>
		<category><![CDATA[Aussehen Auftreten und Benehmen im Kundenkontakt]]></category>
		<category><![CDATA[Charisma durch Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Frau in Führungsposition]]></category>
		<category><![CDATA[Kleidung als Vertriebstool]]></category>
		<category><![CDATA[Mein eigener Stil]]></category>
		<category><![CDATA[Passform für Anzüge und Kostüme]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstvermarktung mit Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Stil finden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Steht ein Tauchurlaub in der Südsee an? Beginnt gerade die Ball-Saison? Hat man sich ein neues Flugzeug gekauft? Oder einen Oldtimer aus den 60er-Jahren? Beginnt man mit dem Golf-Sport? Oder, immer wieder gute Gründe, heiratet man? Von Mike Augusto </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/welche-uhr-zu-welchem-anlass/">Welche Uhr zu welchem Anlass?</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="gastbeitrag wp-block-heading">Ein Gastbeitrag von Mike Augusto</h2>



<p>Ich bin nicht nur dem guten Schuh verfallen, wie man hier an anderer Stelle vernehmen kann, nein, noch mehr der guten Armbanduhr. Schon recht früh, so mit ca. vier einhalb Jahren, konnte ich die Uhr bereits „lesen“ und kurz darauf, im Alter von fünf, bekam ich meine erste Armbanduhr geschenkt. Ein mechanischer Chronograph deutscher Herkunft. Was wohl in erster Linie daran lag, dass zu der Zeit, zu der ich fünf wurde, Quarz-Uhren noch gar kein Thema und deutsche Uhren noch erschwinglich waren …</p>



<p>Seit dieser Zeit also, jeder möge für sich selbst errechnen, wie lange das nun schon her sein kann, beschäftige ich mich intensiv und liebevoll mit der „guten Armbanduhr“, teilweise aus professionellen Gründen, aber immer wieder aus Gründen des schönen Hobbies. Bücher gekauft, Zeitschriften abonniert, Internet-Foren Gleichgesinnter beigetreten, das „Marketing“ einzelner Konzerne begriffen, die Historien und das Erbe einzelner Marken und Modelle „studiert“, Fachartikel verfasst, Messen und Auktionen besucht, und, natürlich, selbst die ein oder andere Uhr „ersammelt“.</p>



<p><a href="https://stilclub.de/schicker-als-der-chef/">Zum Artikel &#8222;Schicker als der Chef&#8220;</a></p>



<p>Daran mag es wohl auch liegen, dass meine Freunde und Bekannte, die sich mal wieder selbst etwas Gutes tun wollen und noble Füller und handgemachte Schuhe schon haben, mich fragen: „Mike, mein seriöser Uhrenberater, welche Uhr soll ich mir denn dieses Jahr selbst zu Weihnachten schenken?“ Und meine Antwort darauf ist immer die gleiche: „Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung! Kauf‘ Dir die, die Dir am besten gefällt!“</p>



<p>Und das ist auch tatsächlich meine innerste Überzeugung, jeder soll sein hart erarbeitetes Geld genau für die Uhr ausgeben, die ihm selbst am besten gefällt, so mache ich es ja auch und so ist das auch vollkommen korrekt, für die Auswahl einer neuen Uhr gibt es kein „richtig“ und kein „falsch“.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erste Kaufentscheidung</h3>



<p>Allerdings, man kann für die Entscheidung dieser Frage, die am Ende für Männer wichtiger werden wird, als drohende Inflation oder der Ausgang der Fußball-Weltmeisterschaft, ein paar „harte“ Fakten ins Feld führen. So könnte meine Antwort auf die Ausgangsfrage auch lauten, für welchen Anlass man das neue Teil denn kaufen möchte: Steht ein Tauchurlaub in der Südsee an? Oder nimmt man am „America‘s Cup“ teil? Beginnt gerade die Ball-Saison? Hat man sich ein neues Flugzeug gekauft? Oder einen Oldtimer aus den 60er-Jahren? Beginnt man mit dem Golf-Sport? Oder, immer wieder gute Gründe, heiratet man? Kommt das erste Kind zur Welt?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Uhrmacherisches Handwerk oder Batterie?</h3>



<p>Dass eine Uhr selbstverständlich mechanisch, also ohne batteriebetriebenes, seelenloses Quartzwerk sein sollte, sei hier nur am Rande erwähnt, das müsste eigentlich von vornherein klar sein. Ein Uhrenliebhaber muss wissen, dass in dem Uhrwerk seiner neuen Uhr kleine Rädchen, Hebelchen, Schräubchen, von Hand verzierte Brücken und Kloben, eine Unruh und eine Hemmung ihren Dienst verrichten, und nicht irgendwelche Mineralien, die per Stromschlag in Schwingungen versetzt werden. Ein Mann baut „eine Beziehung“ zu seiner Uhr auf, und das tut er am besten, in dem er sich tagtäglich damit beschäftigt, seine Uhr mit Bedacht aufzuziehen oder zu stellen. Am besten macht „Mann“ das morgens, denn dann beginnt der Tag schon mit einer liebevollen Geste für seine uhrenhafte Begleitung…</p>



<p><a href="https://stilclub.de/kleidung-kosmetik-nachhaltig-kaufen/">Im Buch &#8222;Kleidung nachhaltig konsumieren&#8220; geht es übrigens auch um den gelungenen und nachhaltigen Uhrenkauf.</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Markenhysterie oder Preisbewusstsein?</h3>



<p>Die häufig an mich herangetragene Frage nach der richtigen Uhren-„Marke“ kann und will ich hier nicht beantworten, denn da hat sowieso jeder Uhrenliebhaber seine persönlichen Präferenzen, und ich auch meine. Auch das Herkunftsland der neuen Uhr ist nicht so sehr entscheidend, auch wenn hier schweizerische, deutsche und – neuerdings wieder – japanische Uhren in die engere Auswahl kommen sollten, und man, als wahrer Uhren-Fan, lieber die Finger von chinesischen Uhren fern hält.</p>



<p>Auch der Preis der neuen Uhr ist nicht unbedingt maßgebend. Eine gute, mechanische Uhr beginnt schon in den Einstiegspreislagen von rund tausend Euro, man muss also nicht zwingend sein halbes Vermögen investieren und den Bentley versilbern, um eine gute Armbanduhr zu kaufen. Im High-End-Bereich sind die Preislagen sowieso beinahe utopisch und nach oben offen, und auch nur in diesem Segment mag „je teurer, desto besser“ gelten. Für unsere Betrachtung muss der Preis also keine große Rolle spielen…</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die häufigsten Fehler</h3>



<p>Die bereits weiter oben gestellte Frage nach dem Anlass für den Kauf einer neuen Uhr kann also wirklich in die richtige Richtung führen. Wie oft entdecke ich unter der Umschlagmanschette eines ansonsten perfekt ausstaffierten Herrn eine Plastik-Uhr, die Herzfrequenzen messen kann und die man eigentlich nur zum Joggen, und auch wirklich nur dafür, nutzen sollte? Wie oft sehe ich zum Smoking mit Fliege einen brachialen, stählernen Tauch-Chronometer mit massivem Band und Drehring zum Einstellen der Dekompressionszeiten? Wie oft zum von mir wirklich hoch geschätzten Polo-Hemd und Blue Jeans, begleitet von mir nicht ganz so hoch geschätzten Sneakers, die flache, elegante, goldene Uhr am Lederband aus der Zeit der Konfirmation? Wie oft sehe ich neben mir in der Oper den klassischen, maßgeschneiderten Anzug, unter dem eine Autofahrer-Sportuhr mit Tachymeterskala zur Ermittlung der tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeit hervor blitzt, oder, noch schlimmer, die Uhr, die seinerzeit den Astronauten der Apollo XIII das Überleben sicherte? Trugen denn die NASA-Mannen Kaschmir-Sakkos in ihren Raumkapseln? Ich schätze, nein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie „Mann“ es vielleicht besser macht…</h3>



<p>Der eigentliche Anlass, zu dem meine Freunde und Bekannte also ihre neue Uhr kaufen möchten, ist relativ schnell und klar zu umreißen: elegant, formell, sportlich, sehr sportlich. Punkt. So einfach kann es sein, und ist es auch.</p>



<p>Für die eleganten Momente im Leben mit Frack oder Smoking trägt der Mann von Welt gerne eine Taschenuhr. Ich persönlich finde Taschenuhren toll, habe auch welche, trage die aber so gut wie nie. Man könnte eine Taschenuhr mit einem Monokel vergleichen, herrlich aristokratisch, aber auch leicht überkandidelt. Mir langt eine klassische, einfache Armbanduhr. Zwei Zeiger für Stunde und Minute sind völlig ausreichend, höchstens drei, wenn man noch auf die verstrichenen Sekunden Wert legen mag. Ein Datum braucht man auf dem Gala-Empfang des Herrn Bundespräsidenten nicht, das steht auf der Urkunde, die man später hoffentlich erhält. Das Gehäuse kann rund oder rechteckig sein, und ist vornehmlich aus einem Edelmetall. Platin und Weißgold hatten in den letzten Jahren eine Art Vormachtstellung, aber mehr und mehr kommen rot-, rosé- oder gelb-goldene Farben wieder zurück. Das Armband ist aus Alligatorleder, auch wenn sich, wie auch bei mir, zunehmend Sorge über dessen Gewinnung gemacht wird. Alternativ gibt es Kalblederbänder mit einer vom Original kaum mehr zu unterscheidenden Kroko-Prägung. Die Farbe des Bandes ist natürlich schwarz, so wie es auch der Schuh ist.</p>



<p>Bei der formellen Uhr, die den guten Business-Anzug begleitet, bin ich etwas großzügiger. Natürlich ist auch diese Uhr recht dezent, wird ausschließlich am Lederband getragen, aber die Uhr selbst darf verschiedene „Komplikationen“ anzeigen, wie z.B. Tag, Datum oder Monat, entweder in Fenstern oder per Zeiger, Mondphase, Gangreserve, Sonnenäquation, usw. usf., hier ist ja der Phantasie der jeweiligen Hersteller kaum Grenzen gesetzt. Die sich immer wieder stellende Frage, ob die eigene Uhr wertvoller sein darf, als die des Chefs, beantworte ich gerne mit einem klaren „Ja!“. Erstens hat der Chef den größeren Firmenwagen, und zweitens ist der Chef selbst Uhrenfan und freut sich über jede andere schöne Uhr, die er in freier Wildbahn sieht, und sei es am Arm seines Assistenten. (Das gilt aber nicht für Ihre Kleidung! Die sollte nicht nobler sein als die Ihres Chefs. Und wenn der Chef kein Uhrenfan ist, erkennt er den Wert Ihrer Uhr ohnehin nicht. Anmerkung von Katharina Starlay)</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sportiv, sportlich, James Bond</h3>



<p>Die beliebteste sportliche Uhr ist der Armband-Chronograph, oder auf Deutsch, die Stoppuhr. Was auch immer man damit stoppt, die Verweildauer des „Fünf-Minuten-Eis“ im heißen Wasser oder die der Tiefkühlpizza im Ofen, die Fahrtzeit auf der Autobahn von Frankfurt nach Offenbach oder bei der „Mille Miglia“, ein Chronograph ist ein sehr schönes, sehr männliches Spielzeug. Er passt als Autofahrer-Stoppuhr ins Cabriolet wie in die Limousine, als Flieger-Chronograph in den Doppeldecker wie auch in den Lear-Jet, oder, wie weiter oben bereits erwähnt, an den Arm von Astronauten in ihren Raumkapseln. Das Material eines Chronographen spielt eigentlich eine untergeordnete Rolle, hier sind persönliche Vorlieben durchaus gestattet. Neben Uhren der großen Manufakturen aus Gold oder Platin ist für eine sportliche Uhr Edelstahl durchaus akzeptabel. Das Material des Bandes ist entweder aus dem gleichen Metall, wie das des Gehäuses, oder auch hier aus Leder. Als Begleitung zum Anzug würde ich das feinere Kalbleder passender finden, zur Jeans und zum Poloshirt ist Metall durchaus vertretbar.</p>



<p>Sehr sportliche Uhren sind z.B. Taucher-Uhren, die, sind sie auch für diesen Zweck gedacht, und nicht nur für den Show-off an der Hotel-Bar in der südlichen Karibik, schon aus Gründen der Robustheit aus Edelstahl hergestellt werden. Diese Uhren müssen unter Wasser recht hohe Drücke aushalten, was Edelmetalle gar nicht vermögen, und sind schon aus diesem Grunde konstruktionsbedingt dicker, größer und massiger, als andere Uhren. Sehe ich also eine goldene Taucher-Uhr an einem Arm an dieser Bar, habe ich keinen „seriösen“ Taucher vor mir. Die Bänder dieser Uhren sind vorwiegend ebenso aus Edelstahl, da in der Schließe des Bandes Verlängerungsglieder untergebracht sein können. Wohltuende Ausnahme dieser Regel war in den 60er-Jahren James Bond alias Sean Connery, der seine Taucher-Uhr an einem Gewebeband trug. Aber, James Bond darf vermutlich alles! Deswegen trägt auch der derzeitige James Bond eine Taucher-Uhr mit Stahlarmband zu einem Savile-Row-Anzug. Nun ja, vielleicht war früher wirklich alles besser …</p>



<p>Immer eine gute Zeit<br>wünscht Mike Augusto</p>



<p class="fotocredit">Foto: Fotalia</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/welche-uhr-zu-welchem-anlass/">Welche Uhr zu welchem Anlass?</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
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