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	<title>Stilclub: Wertvolles Wissen über nachhaltige Mode</title>
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	<description>Nachhaltigkeit in der Mode - Stil - Benehmen - stilvoll Altern - erfolgreich Auftreten</description>
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		<title>Der Kick im Kleiderschrank</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Aug 2023 15:05:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltig kleiden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Location ist so passend wie kaum eine andere: Im intimen Ambiente eines Herrenausstatters lässt es sich gut reden über das, was Kleidung klasse macht. Eine Buchlesung bei Maßkonfektion Jourdan in Wiesbaden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/der-kick-im-kleiderschrank/">Der Kick im Kleiderschrank</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Kleidung fair einkaufen – eine Buchlesung bei <a href="http://www.jourdan-wiesbaden.de/">Maßkonfektion Jourdan in Wiesbaden</a></h2>



<p>Eine Buchlesung vorzubereiten ist genauso vergnüglich wie anspruchsvoll: Habe ich überhaupt genug Abstand zu meinem Werk, wenn ich doch als Autorin zutiefst involviert bin? Was wollen unsere Gäste hören, wenn sie sich einen Abend dafür Zeit nehmen? Und welche Trigger machen genug Lust auf die Lektüre, damit mein Gastgeber Heiko Jourdan, mein <a href="https://fazbuch.de/produkt/kleidung-nachhaltig-konsumieren/">Verlag Frankfurter Allgemeine BUCH</a> und ich nicht umsonst gearbeitet haben?</p>



<p>Ich möchte unsere Zuhörer nicht <em>zutexten</em> und habe mich für einen Mix aus Vortrag und Lesung entschieden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Storytelling: Der Kick im Kleiderschrank</strong> – erzählt werden wahre Geschichten aus dem Leben, wie wir in Sachen Kleiderkonsum umdenken können und trotzdem noch unseren Spaß an der Mode haben (Lesung)</li>



<li><strong>Meinung: Ein heißer Tipp für eine coole Kalkulation</strong> – ich plaudere aus dem Nähkästchen der Textilproduktion und zeige auf, warum es sich lohnt, Hersteller gut zu behandeln und langfristige Partnerschaften und Lieferketten aufzubauen (Lesung)</li>



<li><strong>Innehalten: Sieben unbequeme Fragen zu Beginn</strong> – die es sich zu stellen lohnt, wenn wir Nachhaltigkeit nicht als Floskel sehen wollen (interaktiver Bildvortrag)</li>



<li><strong>Nachhaltig kleiden</strong> (aus dem Hauptkapitel „Nach dem Kauf ist vor dem Kauf“) – wie nachhaltiger&nbsp; Textilkonsum gelingen kann und welche sieben Gebote uns helfen, dabei in jeder Lebenslage großartig auszusehen (Lesung)</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2023/08/IMG-20230728-WA0003.jpg" alt="" class="wp-image-4659" style="width:833px;height:768px" width="833" height="768"/></figure>



<p>Die Location ist so passend wie kaum eine andere: Im intimen Ambiente eines Herrenausstatters lässt es sich gut reden über das, was Kleidung klasse macht. Dabei waren überraschend viele Frauen anwesend, an jenem kühlen Juli-Tag im Männer-Loft in Wiesbaden.</p>



<p>Und Heiko war es auch, der mich im Gespräch unter Kollegen – bei sündhaftem Kuchen und Kaffee auf dem Balkon – zu jenem Meinungskapitel ermutigt hatte, das ich in der Lesung zu Wort kommen lasse. Hier ein Auszug:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein heißer Tipp für eine coole Kalkulation (Auszug)</h3>



<p><em>Wer hat uns eigentlich eingeflüstert, dass wir bei Produkten nur den Materialpreis zu bezahlen brauchen – und Leistungen ebenso gratis erwarten dürfen? Wo kommt diese Anti-Kultur her, dass unser Gegenüber nichts verdienen darf?</em></p>



<p><em>Alle, die nun ansetzen aufzubegehren, dass Eigeninteresse legitim und ein normaler Bestandteil der Marktwirtschaft sei, sollten einen Moment innehalten: Wäre ich selbst einverstanden damit, im Preis gedrückt oder für mein Wissen nicht bezahlt zu werden? Was, wenn mein gewohntes Einkommen einen oder auch mehrere Monate ausbliebe?</em></p>



<p><em>Es ist nicht in Ordnung, sich bei einem Maßanbieter oder anderen Spezialisten rundum beraten zu lassen, um schließlich woanders günstiger einzukaufen. Der eigene Vorteil auf Kosten anderer kann nur einen schalen Beigeschmack haben. Wie würde ich mich fühlen, wenn das eigene Einkommen einen oder auch mehrere Monate ausbliebe?</em></p>



<p><em>Die Fairnessgrenze gilt übrigens auch für VIP’s und Prominente … Und so gibt es viele Geschichten, die von Herablassung und Habgier erzählen, von Ignoranz und fehlendem Anstand. Preisnachlässe oder Geschenke darf niemand erwarten, die oder der selbst Geld verdienen möchte. Denn unsere Wirtschaft und mit ihr der unternehmerische Gedanke basieren auf dem Prinzip der Vergütung. Nur in vertrauensvollen Beziehungen traut sich ein herstellendes Unternehmen, wirklich schlank und ohne Reserve zu kalkulieren … weil es nur dann darauf zählen kann, dass es sein Geld erhalten wird. Und zwar pünktlich.</em></p>



<p><em>Es wird Zeit, dass wir die Geiz ist geil Mentalität über den sprichwörtlichen Jordan schicken, uns wieder als Vorbilder in Sachen Unternehmertum zeigen und die Sache zu Ende denken:</em></p>



<p><em>(Nur) dann, wenn wir sie anständig behandeln, werden Lieferanten zu Partnerinnen und Partnern, die in ihrer Leistung das Beste geben und manchmal auch bereit sind, über das zu erwartende Maß hinaus zu gehen. (Auch als begehrte und rar gewordene Handwerker:innen, Haarkünstler:innen, … you name it … sind sie übrigens eher bereit, auch dann zu helfen, wenn es einmal kurzfristig klemmt.) Vertrauen wächst nur aus fairen Verhandlungen.</em></p>



<p><em>An dieser Stelle werden Top-Leistungen und Spitzenprodukte geboren. Und Freundschaften auch.</em></p>



<p>Und mit dem Erwerb des Buches bringst Du schließlich auch einer passionierten Autorin und ihrem Buchverlag Wertschätzung und etwas Lohn entgegen.</p>



<p></p>



<p class="fotocredit">Titelfoto: rdne-stock-project, lizenzfrei von Pexels</p>



<p class="fotocredit">Foto im Text: Heiko Jourdan</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/der-kick-im-kleiderschrank/">Der Kick im Kleiderschrank</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
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		<title>Kleidung nachhaltig konsumieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2023 15:55:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie können wir heute handeln ohne unseren Kindern eine verbrannte Erde zu hinterlassen? Darauf gibt es eine befreiende Antwort: Indem wir nur das Beste für uns aussuchen, verhalten wir uns nachhaltig. Dafür müssen wir aber wissen, was das Produkt unseres Verlangens für uns wertvoll macht. Schließlich löst jeder Konsum eine Produktion aus. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Mit Stil die Zukunft gestalten</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Erhältlich seit 20. März 2023</h3>



<p class="extlink"><a href="https://fazbuch.de/produkt/kleidung-nachhaltig-konsumieren/">Das Buch kannst Du übrigens hier bestellen.</a></p>



<p>Der Ruf nach nachhaltiger Produktion und transparenten Lieferketten ist notwendig und berechtigt – aber ist er nicht auch sehr bequem?</p>



<p>Was ist mit uns selbst, unserem unmittelbaren, individuellen Modekonsum?</p>



<p>Kaum eine Branche unterliegt mehr dem Markenhype als die&nbsp; Mode- und Beautyszene. Allenfalls Autos werden mit dem gleichen Maß an Identifikation und Emotionalität erworben wie Textilien, Schuhe, Uhren und Kosmetika.</p>



<p>Längst aber ist der zu erwartende Qualitätsstandard, der früher mit einer Marke verbunden war, von Lebenswelten und <em>Storys</em> rund um das Produkt abgelöst worden. Was früher noch innovativer Ansatz von Verkaufsschulungen war, ist heute längst zum Futter für die Massen geworden:</p>



<p>Nicht das Produkt ist es, das zählt, sondern das Gefühl, das wir haben, wenn wir es kaufen.</p>



<p>Und das – immer mehr – auf Kosten der Qualität.</p>



<p>Gleichzeitig bedient dieses Szenario unsere heimliche Sehnsucht, Verantwortung abzugeben, perfekt. Aber können wir uns das leisten? Wollen wir die Folgen des Konsumrauschs tatsächlich unseren Kindern überlassen?</p>



<p><a href="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2023/03/Kleidung-nachhaltig-konsumieren_Leseprobe.pdf">Hier kannst Du Dir das Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe als PDF herunterladen.</a></p>



<p></p>



<p><strong>Mehr Leichtigkeit durch bewussten Konsum</strong>!</p>



<p>Auch im eigenen, egoistischen Interesse ist doch die Frage, wo der Preis noch im Produkt – und wo schon im Marketing steckt? Wie viel Geld ist das Renommee, eine begehrliche Marke zu haben / zu tragen / zu fahren überhaupt wert? Und wann darf das gute Stück kaputt gehen?</p>



<p>Erst wenn wir etwas über ein Produkt wissen, können wir seinen Wert beurteilen und entscheiden, ob es uns den Preis wert ist. Denn was für den Einkauf von kostspieligen Anschaffungen wie Autos, Waschmaschinen oder auch Heimtieren selbstverständlich ist, zeigt im Konsum von Kleingütern und -waren klaffende Lücken: Unsere Vorinformation sinkt mit dem Kostenrahmen der Produktgruppe. Dabei sind es gerade die kleinen Dinge, die Cremes und Lotionen, Textilien und Schmuckstücke, die wir direkt an uns heran, sogar an unsere Haut lassen.</p>



<p>Im Zeitalter von <em>Personal Shoppern</em> und von der Industrie gekauften Modebloggern liefert Katharina Starlay mit ihrem neuen FAZ-Buch einen zeitlosen&nbsp; und unabhängigen Shopping-Coach für Sie oder Dich als bewusste, mündige Konsumenten der Zukunft.</p>



<p>In Zukunft weißt Du selbst, was Du willst im Mode-Konsum.</p>



<p></p>



<p>Das Buch ist seit 20. März 2023 im Handel. Falls Du es bei <a href="https://www.amazon.de/Kleidung-nachhaltig-konsumieren-Zukunft-gestalten/dp/3962511547">Amazon</a> bestellst, bin ich dankbar für eine faire Bewertung.</p>



<p></p>



<p class="fotocredit">Cover: Frankfurter Allgemeine BUCH</p>
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		<title>Nachhaltige Mode: Echt jetzt?</title>
		<link>https://stilclub.de/nachhaltigkeit-echt-jetzt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2022 10:49:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltig kleiden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Ruf nach nachhaltiger Produktion und transparenten Lieferketten ist notwendig und berechtigt – aber ist er nicht auch sehr bequem? Gleichzeitig bedient dieses Szenario unsere heimliche Sehnsucht, Verantwortung abzugeben, perfekt. Aber können wir uns das noch leisten?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Was unseren Textilkonsum wirklich nachhaltig macht</h2>



<p>Die Gänge auf der jüngst abgelaufenen Stoffmesse waren leer – die Gespräche tief. Der Branchentreff für die textilherstellende Industrie, die Stoffeinkäufer und Modemarken findet (unter anderem) zweimal jährlich in München statt. Hier erfährt man neben dem üblichen <em>Who is who</em> das Neueste aus der Branche, Trends und Tendenzen: Zum Beispiel im August 2022, was im Herbst-Winter 2023 / 2024 angesagt sein wird. Denn der Stoff ist der Saison stets anderthalb Jahre voraus …</p>



<p>Nachhaltigkeit sei das oberste Gebot für alle Einkäufer, hieß es. Darum haben es heimische Hersteller heute leichter als früher und erhalten mehr Aufmerksamkeit. Aber auch bei ihnen wird es leerer am Stand, wenn es um Preise geht, die nachhaltige Herstellung zu Deutschen Löhnen nun mal nach sich zieht &#8230;</p>



<p>Von den Knopfherstellern dagegen erfahre ich, dass der Trend zum „Einer für alle“-Knopf ginge – <em>ein</em> Knopfmodell für möglichst die ganze Kollektion: Weil Mengeneinkauf billiger ist, wird nun am Detail, welches das gut sichtbare Tüpfelchen auf dem i guten Designs ist, gespart. Kann aber monochromes Styling die Antwort auf die Frage sein, was Nachhaltigkeit ausmacht?</p>



<p>Und während sich die Branche Gedanken macht, wie sie dem Ruf folgen kann ohne dabei zu verarmen, dürfen wir uns als Konsumenten <em>selbst</em> an die sprichwörtliche Nase fassen und uns Gedanken über unseren ureigenen Textilkonsum machen, seine Menge und Frequenz. Auch wenn das in unserer Konsumwirtschaft niemand hören mag …</p>



<p class="extlink">Wollen wir die Folgen des Konsumrauschs tatsächlich unseren Kindern überlassen?</p>



<p>Im eigenen, egoistischen Interesse ist doch die Frage, wo der Preis noch im Produkt – und wo schon im Marketing steckt? Und welche Punkte stehen überhaupt zur Diskussion? </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/09/Zweitfoto_20220831_141927-Kopie-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3684" srcset="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/09/Zweitfoto_20220831_141927-Kopie-768x1024.jpg 768w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/09/Zweitfoto_20220831_141927-Kopie-225x300.jpg 225w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/09/Zweitfoto_20220831_141927-Kopie-1152x1536.jpg 1152w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/09/Zweitfoto_20220831_141927-Kopie-1536x2048.jpg 1536w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/09/Zweitfoto_20220831_141927-Kopie-518x690.jpg 518w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/09/Zweitfoto_20220831_141927-Kopie-1320x1760.jpg 1320w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/09/Zweitfoto_20220831_141927-Kopie-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Stoffmesse 2022</figcaption></figure>



<p>Um dem auf die Spur zu kommen, lohnt sich ein Blick auf die Kleinigkeiten im Alltag, die uns selbst in den letzten Jahren zunehmend stören: Was sind unsere <em>Aufreger</em> im Straßenverkehr? Was unsere hitzigen Debatten im Freundeskreis? Was unsere Sorgen im Nachdenken über die Welt unserer Kinder? Zusammenfassend doch diese:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Herstellungsmethoden und -bedingungen</h3>



<p>Niemand will für menschen-unwürdige Produktionsbedingungen, Farb-, Gerb- und Giftstoffe im Wasser oder CO<sub>2</sub>-Belastung verantwortlich sein. Zum Beispiel werden nicht verkäufliche oder wiederverwertbare Textilien aus Altkleider-Containern als Heiz- und Brennmaterial in andere Länder exportiert. Durch die massive Zunahme synthetischer Stoff-Bestandteile der <em>Fast-Fashion</em>-Industrie in den letzten zig Jahren aber entstehen bei deren Verbrennung giftige Gase, wie diverse TV-Sender in Spätabendsendungen vermitteln. Ganz zu schweigen vom Wasserverbrauch in der Herstellung dieser Textilien …&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Lieferwege und deren Umweltbelastungen</h3>



<p>Wer spricht über die abgastreibenden Staus, die durch in zweiter Reihe parkende Zustelldienste in den Innenstädten verursacht werden? Denn auch E-Autos als Zusteller müssen irgendwo parken … und die meisten Fahrer lassen auch noch den Motor laufen, um Zeit zu sparen und den Zustell-Druck bei Mindestlohn zu erfüllen. Zwar regen wir uns darüber auf – wenige jedoch erinnern sich daran, wenn sie den nächsten Internetkauf tätigen. Auf alle Fälle ist es sinnvoll, Bestellungen zu bündeln, damit nicht lauter Sendungen mit Einzelteilen unterwegs sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Langfristige Folgen für unseren Globus und die Nachwelt</h3>



<p>Die Generation der mit Vertikalanbietern aufgewachsenen Personen, welche die Wegwerf-Konsumkultur leben, ist inzwischen erwachsen. Die verkürzte Tragedauer von Textilien hat naturgemäß zur Folge, dass sich diese Generation mit den textilen Fasern, ihrem Ursprung und ihren Trage- und Pflegeeigenschaften noch nie befasst hat. Dieses Wissen soll nicht nur <em>nicht verloren</em> gehen, sondern auch genutzt, gelebt und vorgelebt werden. Dazu muss es lebendig erhalten werden.</p>



<p>Unter anderem davon handelt mein neues <a href="https://fazbuch.de/produkt/kleidung-nachhaltig-konsumieren/">Buch &#8222;Kleidung nachhaltig konsumieren &#8211; Mit Stil die Zukunft gestalten&#8220;, das im Frühjahr 2023 bei Frankfurter Allgemeine BUCH</a> erschienen ist.</p>



<p>Es ist im eigenen Interesse und in dem unserer Kinder,</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>vor jedem Kauf unsere Bedürfnisse und die Anforderungen daraus zu definieren.</li>



<li>uns Wissen anzueignen und uns zu informieren (mit dem schönen Zusatznutzen der Bildung).</li>



<li>die beste Preisleistung für unseren Bedarf zu eruieren.</li>



<li>die Ware gut zu pflegen und zu behandeln.</li>
</ul>



<p>… und entsprechend lange zu behalten.</p>



<p><a href="https://stilclub.de/ein-interview-im-podcast-frauenstimmen-von-ildiko-von-kuerthy/">Im Podcast &#8222;Frauenstimmen&#8220; sprechen Ildikó von Kürthy und Katharina Starlay über Garderobeninventur und Nachhaltigkeit.</a></p>



<p></p>



<p></p>



<p class="fotocredit">Fotos: Katharina Starlay, 2022</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/nachhaltigkeit-echt-jetzt/">Nachhaltige Mode: Echt jetzt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Maßkleidung, Lifestyle, Outfitportale – Teil 3/3</title>
		<link>https://stilclub.de/masskleidung-lifestyle-outfitportale-teil-3-3/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jun 2022 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltig kleiden]]></category>
		<category><![CDATA[Personal Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Casualisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Frau in Führungsposition]]></category>
		<category><![CDATA[Kleidung fair einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Mein eigener Stil]]></category>
		<category><![CDATA[Passform für Anzüge und Kostüme]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstvermarktung mit Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Slow Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Stil finden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute geht es um Second Hand und die Idee der Outfit-Portale.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/masskleidung-lifestyle-outfitportale-teil-3-3/">Maßkleidung, Lifestyle, Outfitportale – Teil 3/3</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wir haben kein Geld für billige Sachen …</strong></h2>



<p>Im letzten <a href="https://stilclub.de/masskleidung-goes-lifestyle-teil-2-3/">Beitrag am 17. März</a> ging es um Maßkonfektion und maßangepasste Konfektion: Was ist der Unterschied und was bietet welche Vorteile? Heute werfen wir noch einen Blick auf <em>Second Hand</em> und die Idee der Outfit-Portale &#8230;</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Outfitportale – die Selbstverantwortung an der Shopschwelle ablegen</strong></h3>



<p>Wer bekennend shoppingfaul ist, liebt diesen Service! Günstige Preise und Rundum-Sorglos in liebevoller Verpackung mit Seidenpapier und handgeschriebener Karte im Paket … Und alles per „Du“ wie ein Stil-Tipp unter Freunden … Die Sehnsucht, Verantwortung abgeben zu wollen, ist zutiefst menschlich. </p>



<p>Wenn Sie Ihren Stil gefunden haben und &#8222;maßhaltig&#8220; sind &#8211; Ihr Gewicht und damit Ihr Körperumfang also weitgehend konstant sind -, ist das sicherlich eine komfortable Lösung. Ein paar Haken und Ösen gibt es aber auch hier zu bedenken &#8211; denn wir bleiben für das Endergebnis unseres Looks selbst verantwortlich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Aus welcher Quelle stammen die Waren und was passiert mit ihnen bei Retoure?</li>



<li>Was fragt der Fragebogen ab – meine Stil-Vergangenheit oder die Zukunft?</li>



<li>Welche Ausbildung hat meine persönliche Style-Beratung?</li>



<li>Welche Kriterien sind in einer Telefonberatung überhaupt möglich zu berücksichtigen?</li>



<li>Und wie wirke ich anschließend? Als Repräsentant:in der Mode oder aber wie eine Persönlichkeit mit Charisma? </li>
</ul>



<p>Die Kehrseite des Systems wird ebenfalls klar: Wer bereits in der Auswahl von Textilien, die das Einzigartige einhüllen und sichtbar machen soll, träge ist, wird in der Rücksendung von Waren nicht mobiler sein. Darauf setzt dieses Geschäftsmodell: Ist die Ware einmal bei den Shoppingmuffeln im Haus, findet sie selten ihren Weg zurück …</p>



<p>Brauchten wir wirklich eine Pandemie, um die vielen ungetragenen und meist noch mit der Preisetikette versehenen Teile in den Tiefen unserer Garderobe zu entdecken und (hoffentlich) wieder in den Kreislauf zu geben?</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong><em>Second-Hand</em> – ein Qualitätsbegriff im Umlauf</strong></h3>



<p>Bei Textilien ist Zweitbesitz eine wunderbare Option – bei Schuhen nicht: Jeder Schuh wird individuell von einem Fuß eingetragen und kann einer anderen Person niemals den gleichen Auftritt ermöglichen. Etwas anderes ist es natürlich bei ungetragenen Fehlkäufen. Kleidungsstücke mit einem verlängerten Leben müssen außerdem gut verarbeitet sein – sonst schaffen sie es nicht bis dahin.</p>



<p>Es gibt inzwischen online wie offline gute Angebote, die aber denselben Auswahlkriterien unterliegen sollten wie Neues: </p>



<p>Passform, Stilsicherheit, typgerechte Auswahl, Verarbeitung, Preisleistung.</p>



<p>Einen stabilen Wiederverkaufswert erzielen zum Beispiel Uhren und Juwelen: Hier kommen die edelsten Eigenschaften des Markenkults zum Tragen – wenn nämlich eine über Jahrzehnte aufgebaute Marke den Erwerb als Geldanlage adelt. Gerade im Top-Segment geht es ja auch um Besitzerstolz, denn Exklusivität hat etwas Rares – sie ist der Ritterschlag für Zweite-Hand-Ware. Das funktioniert nicht nur bei Schmuck und Uhren, sondern kann auch für Textilien gehobener Spitzenmarken gelten wie beispielsweise den legendären Hermès-Tüchern, die als Kunstware und Sammlerobjekte gehandelt werden und jedes eine eigene Geschichte erzählt. Wir lieben Vintage! &nbsp;</p>



<p></p>



<p class="fotocredit">Foto: tuấn kiệt jr, lizenzfrei von Pexels</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/masskleidung-lifestyle-outfitportale-teil-3-3/">Maßkleidung, Lifestyle, Outfitportale – Teil 3/3</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Konsumiere weniger, bewusster und teurer!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 May 2022 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltig kleiden]]></category>
		<category><![CDATA[Stilclub-Video]]></category>
		<category><![CDATA[Fair Fashion Guide]]></category>
		<category><![CDATA[Garderobe nachhaltig ausmisten]]></category>
		<category><![CDATA[Kleidung fair einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Slow Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltfreundliche Gruene Mode]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem einstündigen Instagram-Talk mit Florence Brokowski-Shekete geht es um Qualität von Textilien und wie ich diese im Konsumalltag erkennen kann.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Ein Video-Gespräch mit Florence Brokowski-Shekete</h2>



<p>Woran erkenne ich Qualität und wie kann ich sie in Bezug auf den geforderten Preis einschätzen?</p>



<p>Seitdem Internetbewertungen nicht nur von Nutzern, sondern immer mehr von der Konkurrenz verfasst werden und in den Sozialen Netzwerken „Likes“ als Handelsware in der digitalen Sympathievergabe dienen („Gibst Du mir ein <em>Like</em>, gebe ich Dir ein <em>Like</em> …“), wird das Einschätzen von Qualität immer schwerer.</p>



<p>Auch in der Bewertung von Dienstleistungen ist kaum zu erkennen, welche verlässlich sind und welche nicht: Hier sind wir als Konsumenten aufgefordert, unseren Instinkt zu schärfen und zwischen den Zeilen zu lesen.</p>



<p>Denn was für den Einkauf von kostspieligen Anschaffungen wie Autos, Waschmaschinen oder auch Heimtieren selbstverständlich ist, zeigt im Konsum von Kleingütern und -waren oft klaffende Lücken: Unsere Vorinformation als Kunde sinkt mit dem Kostenrahmen der Produktgruppe. Dabei sind es doch gerade die kleinen Dinge, die Cremes und Lotionen, Textilien und Schmuckstücke, die wir direkt an uns heran, sogar auf unsere Haut lassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kluge Fragen über nachhaltigen Konsum</h3>



<p>Dieser Instagram-Talk möchte Ihnen Mut machen, auch beim Einkauf von täglichen Verbrauchsartikeln Eigenverantwortung zu übernehmen und durch Wissen zu einem mündigen Kunden zu werden, der selbst entscheidet. Preise spiegeln bekanntlich nur zum Teil den Warenwert wider, da sie sich mindestens noch aus einem Anteil für das Marketing und einer Gewinnmarge für den Verkäufer zusammensetzen. Doch wie erkenne ich als Konsument, wo der Produktwert aufhört und der Preis für das Marketing anfängt? Und wie viel Geld ist das Renommee, eine begehrliche Marke zu tragen, überhaupt wert?</p>



<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=eHZTd7l-E9Y">Im Talk erfahren Sie – erfährst Du – wie sich das im Alltag umsetzen lässt.</a></p>







<p class="extlink">Die Interviewerin: Als&nbsp;Gründerin der Agentur&nbsp;<strong>FBS intercultural communication</strong>&nbsp;ist Florence Brokowski-Shekete seit 1997 als freie Beraterin und Coach tätig.&nbsp;Sie blickt auf eine über zwanzigjährige Seminar-, Beratungs- und Coachingerfahrung im Bereich Kommunikation, Führungskräfteentwicklung und kulturelle Sensibilisierung zurück. Sie ist Deutschlands erste Schwarze Schulamtsdirektorin und veröffentlichte im Herbst 2020 die Spiegel-Bestseller-Biografie „Mist, die versteht mich ja!“ im Berliner Orlanda-Verlag. Seit 2022 publiziert sie auch Podcast- und Videoformate wie diese Aufzeichnung.</p>
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		<title>Maßkonfektion, Etuikleid und maßangepasste Konfektion – Teil 2/3</title>
		<link>https://stilclub.de/masskleidung-goes-lifestyle-teil-2-3/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2022 09:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Slow Style statt Fast Fashion. Wem Echt-Maß zu elitär ist, wird sich mit Maßkonfektion oder maßangepasster Konfektion wohlfühlen.<br />
Was zeichnet beide aus? Und was habe ich davon?<br />
Teil 2/3 aus der Welt der Waren, die das Zeug zum nachhaltigen Lieblingsteil in Ihrer Garderobe haben … </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Jeder Kauf bestätigt eine Produktionsmethode</strong></h2>



<p><a href="https://stilclub.de/masskleidung-goes-lifestyle-teil-1/">Teil 1 beschreibt die Bedeutung des Anzugs an sich, die Qualität von Echt-Maß und warum teure Stoffe keine längere Lebensdauer haben.</a> Heute nun geht es um Maßkonfektion und maßangepasste Konfektion: Was ist der Unterschied? Ein dritter Teil befasst sich mit <em>Second Hand</em> und der Idee der Outfit-Portale.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Nachhaltigkeit steht über allen Handlungen</strong></h3>



<p>In den Diskussionen um nachhaltigen Textilkonsum wird der Ruf nach nachhaltiger Produktion von Fertigteilen und Geweben immer lauter, ausgerufen von Leuten die – Sie ahnen es – diese Waren selbst vertreiben. Und während der Nachweis über den wirklich nachhaltigen Herstellungsprozess als grün deklarierter Textilien oft noch zu erbringen ist, dürfen wir selbst uns Gedanken zu unseren Gewohnheiten machen – dem Konsum an sich.</p>



<p>Im Gespräch über nachhaltige Produktion stehen diese Punkte im Fokus:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Herstellungsmethoden und -bedingungen</li>



<li>Lieferwege und deren Umweltbelastung</li>



<li>Langfristige Folgen für unseren Globus und die Nachwelt</li>
</ul>



<p>Wenige Menschen, die den Interneteinkauf schätzen gelernt haben, machen sich zum Beispiel Gedanken darüber, welche Staus und damit einhergehende Abgas-Emissionen durch in zweiter Reihe parkende Lieferservices verursacht werden &#8230; Wenn wir also ehrlich mit uns selbst und konsequent sein wollen, machen wir uns vor einem Kauf ein paar Gedanken, unabhängig davon, ob es sich um ein neues Auto, ein großes Gerät – oder aber ein Outfit handelt, das unsere Ausstrahlung trägt. Innezuhalten und sich diese Fragen zu stellen schont unseren Geldbeutel <em>und</em> die Umwelt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was muss mein neues Teil können?</li>



<li>Welche Eigenschaften braucht es dazu?</li>



<li>Wie wird hergestellt, was meine Bedürfnisse erfüllt – und was darf es kosten?</li>



<li>Wie hält mein neues Lieblingsteil möglichst lang?</li>



<li>Und wie gefällt es mir möglichst lang?</li>
</ul>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Maßkonfektion – der Spaß liegt im Detail</strong></h3>



<p>„Wo bleibt da der Spaß?“ wird unsere Neigung zum Lustkauf jetzt aufbegehren. Wenn wir uns aber darauf einlassen, gewinnen wir an der Komposition neuer Kleidungsstücke eine Freude, die sich bei jedem Tragen auf eine ansteckende Weise überträgt: Wir werden uns erinnern, wie wir Stoffe gefühlt und verglichen – und welche wonnige Qual wir bei der Entscheidung für Futterstoff, Knöpfe, Nähte und Schnittdetails empfunden haben. Diese abrufbare Emotion ist in ein selbst komponiertes <em>Ensemble</em> quasi mit eingenäht. Glücksgefühle to go …&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Anders als bei der Kleidung als Echt-Maß sind die Schnitte bei der Maßkonfektion bereits in allen Konfektionsgrößen vorhanden und hinterlegt. Wir wählen also aus einer Kollektion von Möglichkeiten und Größensätzen und können nur hoffen, dass die Beratung eine gute ist: Welche Linie schmeichelt der Figur? Welche Farben dem Teint? Wie style ich es später auf <em>smart</em> oder <em>casual</em>? Dieses stilsicher zu vermitteln, ist die nobelste Aufgabe der Maßkonfektionäre. Und nicht zu vergessen das Positive, das sich auf die generelle Haltung – unseren Stil eben – auswirkt.</p>



<p>In der Maßkonfektion ziehen Sie eine Probiergröße an, die in den Kardinalmaßen (Brustumfang und Schulter bei den Oberteilen, Hüftmaß bei den Unterteilen) am ehesten passt. Dann werden die individuellen Abweichungen von Ihren Körpermaßen (plus einer Bewegungszugabe) ermittelt und festgehalten. Das Ergebnis sind Stücke, welche individuelle Proportionen berücksichtigen und eine selbstverständliche Natürlichkeit besitzen, die souverän und elegant macht.</p>



<p>Denn: Kleidung, die zu klein ist, lässt übergewichtig oder linkisch aussehen – Kleidung, die zu groß ist, klein und irgendwie unbedeutend. Beides können wir im (Geschäfts-) Leben nicht brauchen.</p>



<p>Die richtige Passform bleibt das erste Stilmerkmal gut gekleideter Menschen.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Das Etuikleid – der zweitbeste Freund einer Frau</strong></h3>



<p>Nichts unterstreicht die Haltung und die Bewegungen einer Frau so sehr wie das (den Körper wie ein Etui umschließende) Kleid. Im besten Fall macht es ihrer Linie ein Kompliment – im schlechtesten verdirbt es die Figur, wenn Abnäher zu hoch oder zu tief sitzen oder ein Zuviel an Weite formlos macht. Wenn also etwas auf Maß gemacht sein sollte, dann das Etuikleid.</p>



<p>Durch den Wechsel von Jacke, Accessoires und Schuhen lässt es sich im Handumdrehen von lässig zu edel stylen, von <em>daily business</em> zu <em>evening</em>. Und nichts anderes kann dieses unnachahmliche Gefühl vermitteln, in der besten Bedeutung des Wortes <em>Frau</em> zu sein.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Maßangepasste Konfektion – etwas für den zweiten Blick</strong></h3>



<p>Es kann sein, dass Ihnen vorkonfektionierte Kleidung von der Stange gut passt und nur noch Details geändert werden müssen, eine Ärmel- oder Hosenbeinlänge hier – eine Bundweite da. Dann müssen Sie sich immer noch überlegen, ob Sie auf die einmalige Sensation verzichten wollen, mitzugestalten? Denn Eigenwilligkeiten sind hier genauso wenig möglich wie ein aufknöpfbarer Ärmelschlitz als Maßsymbol – oder ein Monogramm, welches jedem <em>Masterpiece</em> subtilen Charme verleiht.</p>



<p>Die Modekollektionen surfen dafür näher am Wellenkamm der aktuellen Trends. Wenn wir aber einen tieferen Blick in die Anzug- und Kostümabteilungen werfen, ob online oder analog, werden wir bei Vielem, was serienweise produziert wurde, eine bemerkenswerte Sparsamkeit in der Auswahl der Details sichten – vom günstigen Futterstoff bis zum billigen Knopf. Details, die auf Ihre persönliche Wirkung retro-reflektieren.</p>



<p>Gerade die in verführerischem Ambiente professionell fotografierten Trendmarken sind es, denen wir den schnellen Zuschlag per Mausklick geben. Nur zoomen wir nicht selten Detailansichten an Fotomuster heran, welche liebevoll verarbeitete Unikate sind … während die Serie dahinter in hohen Stückzahlen in einem ganz anderen Land gefertigt wird. Übrigens auch bei teuren Labels. Der Preisvergleich derweil fällt <em>pari</em> aus: Nicht selten legen wir für Kleidung von der Stange denselben Betrag hin wie für ein in Europa nur für uns gefertigtes Lieblingsteil.</p>



<p></p>



<p>Der dritte Teil ab 2. Juni befasst sich mit <em>Second Hand</em> und der Idee der Outfit-Portale.</p>



<p></p>



<p class="fotocredit">Foto: The lazy artist galery, lizenzfrei von Pexels</p>
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		<title>Maßkleidung goes Lifestyle &#8211; Teil 1/3</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Feb 2022 16:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltig kleiden]]></category>
		<category><![CDATA[Personal Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Casualisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Frau in Führungsposition]]></category>
		<category><![CDATA[Kleidung fair einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Mein eigener Stil]]></category>
		<category><![CDATA[Passform für Anzüge und Kostüme]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstvermarktung mit Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Slow Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Stil finden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Slow Style statt Fast Fashion. Casual Bespoke statt der müde gewordenen grauen Uniform. Aber was bringen Kleidung auf Maß, Maßkonfektion oder maßangepasste Konfektion im Check-Vergleich zu Outfitportalen? Und wann rentiert sich die Investition?<br />
Ein Überblick in drei Teilen über die Welt der Waren, die das Zeug zum absoluten Lieblingsteil haben …<br />
Heute: Der Anzug an sich, Echt-Maß, die Sache mit den Stoffen und die leidige Krawatte. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/masskleidung-goes-lifestyle-teil-1/">Maßkleidung goes Lifestyle &#8211; Teil 1/3</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="wie-ein-altes-handwerk-zum-neuen-wertbekenntnis-wird">Wie ein altes Handwerk zum neuen Wertbekenntnis wird</h2>



<p>Schon längst hat die Maßkleidung das Image des Überflüssigen als Code einer entfernten Elite abgelegt. Heute ist es wieder cool, gut gekleidet zu sein. In einer Zeit, in der wir uns über die Planetenressourcen im Allgemeinen und unseren persönlichen (Kleider-) Konsum im Besonderen dringend Gedanken machen müssen,&nbsp;avanciert der Dress, der uns sitzt, passt und gefällt, zum Kulturgut einer neuen Haltung, weil wir ihn länger behalten. Slow Style statt Fast Fashion.</p>



<p>Und während die Motivation damit gerechtfertigt wäre, bleibt die Frage, wie ich das als Konsument:in gewinnbringend und wirksam für mich einsetzen kann?</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="masskleidung-auch-fur-damen"><strong>Maßkleidung auch für Damen</strong></h3>



<p>Eines vorneweg: Maßkleidung wird bis dato fast ausschließlich mit Herrenanzügen in Verbindung gebracht. Zu bescheiden bis jetzt die Marktanteile der Damenkleidung auf Maß. Und doch … was gibt es Schöneres als eine Frau in einem gut sitzenden (Etui-) Kleid oder Kostüm, das nicht nur durch die Passform besticht, sondern auch durch eine raffinierte Komposition aus Stoff, Schnitt und Farbe, welche ihren Typ einprägsam unterstreicht? An solche Charaktere erinnert man sich –, nicht zuletzt in der Neubesetzung von verantwortlichen Positionen. Hier: Der Mensch als Marke. Die Frau als Vorbild.</p>



<p><a href="https://stilclub.de/frauen-im-business/">Kleidung für Frauen im Business</a></p>



<p>Und nichts anderes in der Mode bietet diese Möglichkeiten, das Design individuell, eigen und besonders zu gestalten, als Designer:in der eigenen Garderobe.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="casual-mit-klasse"><strong>Casual mit Klasse</strong></h3>



<p>Es ist noch gar nicht so lange her, dass ein Artikel* titelte: „Wer Anzüge trägt, hat sein Leben nicht mehr im Griff“ … und doch zu dem Schluss kommt, dass Bizeps-Shirt, Hoodie, schmale Hosen und weiße Turnschuhe zur neuen Uniform avanciert sind und auch ihre Träger:innen nicht daran vorbei kommen, dass es die Persönlichkeit ist, die einen Stil formt. Am Ende, so resümiert der Text, federe (in diesem Fall) der Mann in geschlechtsloser Mode auf Gummisohlen daher, gebe sich empathisch im Feinstrickpullover … und stelle sich vielleicht ein paar Fragen.</p>



<p>Unser Blick hat sich geändert – und mit ihm unsere Art, Kleidung zu tragen und zu kommunizieren, wofür wir stehen. Das Bild, das wir in den Köpfen der anderen entwerfen, ist wichtig – eröffnet es doch den Dialog zwischen Menschen verschiedener Kulturen, Arten, Altersklassen. Nun rückt zudem eine neue Generation nach, die neue Maßstäbe anlegt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bodykult und Basis-Fitness – der Körper selbst wird zum Statussymbol, nicht das Auto.</li>



<li>Werte wollen nicht nur propagiert, sondern auch gelebt werden.</li>



<li>Nachhaltigkeit steht über allen Handlungen.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Wie nun geht der Casual-Chic , wenn wir auf die textile Wertschätzung nicht verzichten wollen? Wie ein Style, der auf Krawatte verzichtet und doch angezogen ist? Was macht eine Frau zur Lady, wenn die dunkelblaue Uniform passé geworden ist? Und was ist der Dreh mit der Nachhaltigkeit? Mehr dazu erfahren Sie in Teil 2.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="die-bedeutung-des-anzugs-und-die-leidige-krawatte"><strong>Die Bedeutung des Anzugs und die leidige Krawatte</strong></h3>



<p>Um die Wirkung eines Anzugs – also Ober- und Unterteil aus einem Stoff – nachzuvollziehen, dürfen wir einen Schritt zurück treten und in die Vergangenheit schauen. Denn in manchen Zeiten war die Stoffarmut so groß, dass die Kombination auch für den Mann unausweichlich war. Immer dann aber, wenn es der Wirtschaft wieder besser ging, konnten sich Herren von oben bis unten in ein-und-dieselben Tuche hüllen – oder Damen in weite Röcke und üppige Roben.* Bis heute stehen großzügig eingesetzte Gewebe für gute(s) Wirtschaft(en). Das macht den klassischen Anzug zu einem international anerkannten Signal der gepflegten Kleidung, das Achtung erzeugt.</p>



<p><a href="https://stilclub.de/der-stilcoach-fuer-maenner/">Noch mehr in &#8222;Der Stilcoach für Männer&#8220;</a></p>



<p>In den Wirren der allgemeinen <em>Casualisierung</em> des textilen Zeitgeistes sind viele Männer heute allerdings im dunklen Anzug mit weißem Hemd unterwegs – und bieten nichts mehr, was den Blick des Betrachters verweilen lässt. Digital dann sichten wir nicht selten … siehe oben. Der Wegfall der Krawatte bedeutet für die Herrenwelt, dass sie sich umso mehr über die passende Kombination von Farben, Mustern und Strukturen nahe am Gesicht Gedanken machen sollte. Ohne sie braucht Mann umso mehr <em>Style</em> und Fingerspitzengefühl, um interessant zu wirken. Was oft übersehen wird: Krawatte vermittelt Kultur. Stoff, Dessin und die Art, wie sie gebunden wird, erzählt eine Geschichte, die auch im engen Bildausschnitt einer Kamera verstanden wird – ist also eine Chance zur Positionierung.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="bespoke-echt-mass"><strong>Bespoke – echt Maß</strong></h3>



<p>Ein Kenner, der ihn trägt – ein Meister, der ihn fertigt.</p>



<p>Nichts beschreibt die Exklusivität und die einmalige Auflage so gut wie der Englische Begriff „bespoke“ des Schneiderhandwerks aus dem 17. Jahrhundert, der in nur einem Wort sagt, was früher zwischen Maßanbieter und Kunde Ehrensache war: Stoff, Schnittdetails und Preis sind besprochen, und es wird keine Abweichungen, Ungenauigkeiten oder nachträglichen Verhandlungen geben – beidseitig. Es gilt das Besprochene, heute auch für Damen.</p>



<p>Bei einem echten Maßanzug wird vollständig Maß genommen, im Schnitt über 30 relevante Maßangaben, die jeweils mit entsprechender Bewegungszugabe vom dreidimensionalen Körper auf einen zweidimensionalen Schnitt übertragen werden. Die Kunst der Zunft ist damit weit mehr als das Handwerk eines oder einer Schneider:in – auch wenn manche Journalisten in diesem Kontext gerne von Schneidern sprechen.</p>



<p>Überhaupt gibt es den Begriff der Maßkleidung erst seit der Industrialisierung, um sich von Angeboten aus Serienfertigung abzuheben. Davor war quasi alles <em>Maß</em>.</p>



<p>Der oder die Spezialist:in Ihres Vertrauen nimmt sich Zeit und verwickelt Sie in ein Gespräch, um zu sehen, wie Sie sich bewegen – und zu erfahren, was Sie bewegt. Denn beides ist Teil Ihres Ausdrucks: Sind Sie ein Mensch mit ausladenden Bewegungen oder eher raumsparend? Wie stehen Sie vor einem Spiegel … und brauchen Sie etwas mehr innere Ruhe, um normal zu stehen und die Brust nicht so rauszustrecken? Und wofür stehen Sie?</p>



<p>Bei allen Vorteilen der Digitalisierung – dieses Einfühlungsvermögen kann man keinem Bodyscanner beibringen. Denn der Scan bei abgewinkelten Armen (wie bei einer Personenkontrolle am Flughafen) wird der natürlichen Haltung eines Menschen im entspannten Dialog kaum gerecht. Das Ergebnis ist über jeden Zweifel erhaben, geschmacklich, stilistisch und von der Passform her so überzeugend, dass man die Kleidung kaum spürt und sich in der vollen Bedeutung des eigenen Selbst wissen kann &#8211; jedes Teil ein Freund im Alltag. </p>



<p>Das ist das eigentliche Geheimnis.</p>



<p></p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/02/Casual-Bespoke-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3448" srcset="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/02/Casual-Bespoke-1024x1024.jpg 1024w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/02/Casual-Bespoke-300x300.jpg 300w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/02/Casual-Bespoke-150x150.jpg 150w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/02/Casual-Bespoke-768x768.jpg 768w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/02/Casual-Bespoke-690x690.jpg 690w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/02/Casual-Bespoke.jpg 1163w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">&#8222;Casual Bespoke&#8220; by Sandro Dühnforth</figcaption></figure>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="super-100-die-haltbarkeit-von-stoffen-und-der-eigene-beitrag"><strong>Super 100, die Haltbarkeit von Stoffen und der eigene Beitrag</strong></h3>



<p>Bei allen Angeboten müssen wir uns von der Vorstellung verabschieden, dass ein Kleidungsstück im höheren Preissegment resistent gegen Verschleiß sei, im Gegenteil: Gerade jene Gewebe aus ultrafeinen Garnen mit einer hohen Super-Zahl sind es, die an Auflage- und Sitzflächen schnell glänzend werden.</p>



<p>Reine Wollfasern, die wir im Segment der Maßkleidung überwiegend finden, sind anfällig für Abrieb … was eine zweite Hose beim geliebten Zwei- oder Dreiteiler zu einer naheliegenden Idee macht: Sie verlängert die Lebensdauer Ihres Outfits deutlich.</p>



<p>Etwas anders verhält es sich mit den so genannten Woll-Mischgeweben, denen ein Anteil des scheuer-resistenten Polyesters beigemischt wurde, und die in der <em>Corporate Fashion</em> oder <em>Firmenkleidung</em> relevant sind. Nur haben diese Gewebe nicht den gleichen Griff und Charme. Für die Strapazierfähigkeit von Messekleidung und Uniformen dagegen sind sie genau richtig. Inzwischen sind viele – auch traditionelle – italienische und internationale Weber sehr kreativ geworden und erdenken neue Konstruktionen und Kompositionen mit mehr Elastizität und Charisma. Mal mit, mal ohne Synthetik-Anteil, denn auch die Welt der Chemiefasern erfährt eine Evolution &#8230; Im Sinn des Nachhaltigkeitsgedankens ist es absolut legitim, textile Flächen mit solchem Anteil zu wählen, wenn wir das Kleidungsstück dadurch entsprechend länger in Gebrauch haben.</p>



<p>Was können wir selbst zur Langlebigkeit unseres Lieblings-Looks beitragen? Aufgestützte Ellenbogen, das beim Autofahren unters Lenkrad geklemmte Knie, Hinsetzen auf einen rauhen Stein oder eine enge Passform, durch welche der Stoff ständig unter Spannung steht … all das ist nichts für teure Tuche. Ein edler Stoff will wirken. Das kann er nur, wenn er nicht ständig mit der Haut und Körperwärme ist Kontakt ist … So viel zu den engen Hosen, die über einem muskulösen Gesäß oder sportlichen Waden schnell unter Zugzwang geraten. Und es ist auch nicht elegant, wenn man (oder Frau) das Hosenbein beim Aufstehen erst einmal herunter ziehen oder mit dem Fuß aufstampfen muss, weil es „staucht“.</p>



<p>Und was bedeutet nun Super 100 / 120 / 180? Die Zahl beschreibt, wie viele Laufmeter des Garns ein Gramm wiegen. Somit ist ein Super 180-er Garn feiner und dünner als ein Super 100-Garn. Und entsprechend schneller wird es auch durchgesessen sein. &nbsp;</p>



<p></p>



<p></p>



<p class="extlink">Im nächsten Teil ab 17. März geht es um textile Nachhaltigkeit, Maßkonfektion und maßangepasste Konfektion &#8211; was ist der Unterschied?</p>



<p class="extlink">Der übernächste Teil ab 2. Juni handelt von <em>Second Hand</em> und der Idee der Outfit-Portale.<strong><br></strong></p>



<p>* Modeschöpfer Christian Dior war es, der nach dem Krieg mit seinem legendären &#8222;New Look&#8220; eine textile Revolution anzettelte: Schmale Taille &#8211; und Röcke, in welche nicht selten bis zu sieben Laufmeter Stoff verarbeitet waren, großzügig und irgendwie &#8222;reich&#8220;. Das Defilee seiner ersten Kollektion am 12. Februar 1947 gilt bis heute als eine der ultimativen Sternstunden in der Modewelt.</p>



<p></p>



<p class="fotocredit">Titelfoto und Foto im Text: Sandro Dühnforth, Herrenschneider Hamburg</p>



<p class="fotocredit">*faz.net-Artikel vom 11. August 2021, Autorin Stefanie von Wietersheim</p>
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		<title>Das kommt mir nicht in die Tüte! &#8211; mit MP3</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 May 2021 15:12:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltig kleiden]]></category>
		<category><![CDATA[Personal Branding]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vier wichtige Qualitätsfragen, die den Einkauf von Textilien, Accessoires und Statussymbolen, Taschen und Lederwaren sowie Beauty-Artikeln leichter machen.<br />
Wertvolles Wissen, vertont und gelesen von Katharina Starlay.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Kleidung fair einkaufen </h2>



<p>Jeder Kauf bestätigt eine Produktionsmethode. Was so logisch wie banal klingt, kann zu einem mächtigen Instrument werden, wenn wir es zu Ende denken:</p>



<p>Wir als Konsumenten können selbst beeinflussen, wie in Zukunft für unsere Märkte produziert wird und welche Herstellungsweisen wir unterstützen wollen. Indem wir <em>nicht</em> kaufen, wenn der Ursprung zweifelhaft ist &#8211; <em>und</em> wenn wir uns sehr genau überlegen, welche Bedingungen unser Einkauf erfüllen muss, damit wir lange damit zufrieden sind &#8211; und ihn entsprechend länger behalten. Orientierung im Dschungel der Angebote von Textilien, Accessoires und Statussymbolen, Taschen und Lederwaren sowie Beautyartikeln bieten so genannte Qualitätsfragen, die uns immer wieder innehalten und reflektieren lassen, ob es ist, was wir brauchen und wirklich wollen.</p>



<p><a href="https://stilclub.de/kleidung-kosmetik-nachhaltig-kaufen/">&#8222;Kleidung nachhaltig konsumieren&#8220; als FAZ-Buch</a></p>



<p>Hier der umfängliche Artikel-Text, mit Liebe und Engagement gelesen von Katharina Starlay.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2021/05/Teil1_Das-kommt-mir-nicht-in-die-Tuete.mp3"></audio><figcaption class="wp-element-caption">Teil 1 &#8211; Das kommt mir nicht in die Tüte! Kleidung</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2021/05/Teil2_Das-kommt-mir-nicht-in-die-Tuete.mp3"></audio><figcaption class="wp-element-caption">Teil 2 &#8211; Das kommt mir nicht in die Tüte! Accessoires und Statussymbole, Taschen und Lederwaren, Beautyartikel</figcaption></figure>



<p></p>



<p class="fotocredit">Foto: Andrea Piacquadio, lizenzfrei von Pexels</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/das-kommt-mir-nicht-in-die-tuete-2/">Das kommt mir nicht in die Tüte! &#8211; mit MP3</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
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		<item>
		<title>Revolution im Kleiderschrank – wo Nachhaltigkeit beginnt</title>
		<link>https://stilclub.de/kleiderschrank-nachhaltigkeit-aufraeumen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jul 2020 15:00:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltig kleiden]]></category>
		<category><![CDATA[Personal Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Fair Fashion Guide]]></category>
		<category><![CDATA[Garderobe nachhaltig ausmisten]]></category>
		<category><![CDATA[Kleiderschrank-Check]]></category>
		<category><![CDATA[Kleidung fair einkaufen]]></category>
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		<category><![CDATA[Second Hand Mode]]></category>
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		<category><![CDATA[Textilien nachhaltig pflegen]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltfreundliche Gruene Mode]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Corona-Zeit haben viele nach dem Motto "Free your life" wild ausgemistet. Das fühlt sich zwar zunächst toll an - nur kann es Lücken im Kleiderschrank geben, die neue Not-Käufe und unnötige Ausgaben nach sich ziehen. Wie es richtig geht mit dem Aufräumen, lesen Sie hier.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/kleiderschrank-nachhaltigkeit-aufraeumen/">Revolution im Kleiderschrank – wo Nachhaltigkeit beginnt</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Garderobe nachhaltig a<strong>usmisten</strong></h2>



<p>Seit Beginn der Corona-Ära quellen die Annahmestellen für Altkleider über von Waren – nicht selten ungetragene Teile, die noch etikettiert sind und ungeliebt in einen Kreislauf zurück wandern, der vielleicht keiner ist. Denn <em>Fast Fashion</em> ist nicht dafür gemacht, in die Zweitverwertung zu gehen, dazu sind Qualität und Verarbeitung einfach nicht gut genug. In der Verbrennung nämlich schmilzt das so beliebt gewordene und aus Erdöl gewonnene Polyester zu einer klebrigen Masse, die bei Erkalten eine harte, schwarze Kruste bildet. Zum Vergleich: Wolle etwa zerfällt in der Brennprobe zu einer hellen, feinen Asche … &nbsp;&nbsp;</p>



<p><a href="https://stilclub.de/kleidung-kosmetik-nachhaltig-kaufen/">Kleidung nachhaltig konsumieren &#8211; das Buch</a></p>



<p>Die Nachhaltigkeits-Fragen, die wir uns beim Kauf von Kleidung grundsätzlich stellen sollten, sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Würde ich dieses Teil auch aus zweiter Hand kaufen?</li>



<li>Und gefällt, steht und passt es mir so gut, dass ich es länger behalten werde?</li>
</ul>



<p>Alles andere macht keinen Sinn, wenn man den Konsum zu Ende denkt. Natürlich widerspricht das dem <em>Influencer</em>-Kult, immer wieder neue (Streetwear-) Teile im immer wieder gleichen Style zu <em>hypen</em>. Aber <em>Street Credibility</em> gehört eher in einen anderen Blog &#8230; Revolutionen kommen ja bekanntlich von unten – in dem Fall aus den Tiefen Ihres Kleiderschranks.</p>



<p class="extlink">Wie geht eine Garderobeninventur, welche nachhaltige Planung integriert – statt einfach nur willkürlich „auszumisten“?</p>



<p>Denn der Nachhaltigkeitsgedanke funktioniert nur, wenn Sie genügend Kleidung besitzen, die Sie in der Erfüllung Ihres Alltags in jeder Situation gut aussehen lässt. Nur dann wird jeder Neukauf zu einem freiwilligen, lustvollen Vergnügen. Dazu muss man auch etwas über sich selbst und (guten) Stil wissen. Wie organisiere ich also meinen Kleiderschrank, damit meine Garderobe mir dient – und nicht umgekehrt?</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was ziehe ich heute nur an?</strong></h3>



<p>Gefühlt geht es jeder Frau etliche Male im Monat und den meisten Männern zumindest gelegentlich so. Es sind drei Umstände, die uns den Umgang mit der eigenen Garderobe erschweren und im morgendlichen Ablauf Zeit und Nerven kosten.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die wenigsten haben eine Garderobe mit Plan.</li>



<li>Die Schranksysteme mit unterschiedlichen Abteilungen für Jacken/Sakkos, Blusen/Hemden und Röcken/Hosen zwingen uns dazu, täglich neu kombinieren zu müssen.</li>



<li>Wir sind oft nicht sicher, welcher <a href="http://www.stilclub.de/html/lexikon_d.html#dresscodes">Dresscode</a> für bestimmte Veranstaltungen gelten soll – geschweige denn, wie wir uns an dem Tag fühlen.</li>
</ul>



<p>Zeit für die Planung „einmal richtig“ zu investieren lohnt sich also, wenn der Kleiderschrank dadurch zu einem verlässlichen Begleiter im Alltag wird, der unsere Selbstsicherheit stärkt. Denn nichts ist störender als die nagende Frage, ob man angemessen und gut (genug) gekleidet ist …</p>



<p>Eine Garderobeninventur setzt einen realistischen Blick für sich selbst voraus – und die Fähigkeit, den nostalgischen Blick abzulegen und Teile zu verabschieden, die schon lange Schrankleichen sind. <em>Free your life!</em> vom Ballast der Vergangenheit: Das gilt für die täglichen Begleiter noch viel mehr als für jeden Dachboden.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Strategische Garderobenplanung</strong></h3>



<p>Machen Sie sich zuerst einmal einen Plan, was Sie im Kleiderschrank überhaupt brauchen, um Ihr Leben kleidertechnisch abdecken zu können. Eine junge Mutter mit Tochter im Sandkastenalter und Job im Home Office braucht eine ganz andere Garderobe als eine Managerin mit Reisetätigkeit und abendlichen Gala-Events. Entsprechend schreiben Sie auf, was Sie benötigen, um eine volle Woche inklusive Wochenendaktivitäten kleidertechnisch zu überstehen. Ich nenne es die <em>Survival Wardrobe</em>.</p>



<p>Sie ist das Mindeste, was Sie im Schrank haben sollten. Wenn Sie nicht hinter jeden Posten Ihrer persönlichen Überlebensgarderobe einen Haken machen können, kann Ihr Stilalltag nicht funktionieren! Oft sind die Einzelteile in Ordnung – aber es fehlen die Schlüsselteile, um sie mit anderen Kleidungsstücken zu kombinieren.</p>



<p>Was fehlt, muss zeitnah angeschafft werden – bitte bevor Sie sich das nächste trendige Luxusteil leisten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ein Termin mit sich selbst</strong></h3>



<p>Überprüfen Sie zweimal jährlich bei Tageslicht (!) Ihre gesamte Garderobe auf Aktualität, den Zustand der Ware und vor allen Dingen auf die Passform. Das gehört zur berühmten Achtsamkeit im Umgang mit sich selbst und dem eigenen Image.</p>



<p>Ein Stück, das nicht passt oder sitzt, hat in Ihrem Kleiderschrank nichts verloren. Und auch ein abgerissener Knopf oder Glanzstellen an Sitz- und Auflageflächen, können zur mittleren Katastrophe werden, wenn man sie erst im Hotelzimmer&nbsp; vor einem wichtigen Anlass bemerkt – und kein Plan-B-Outfit dabei hat. Die Selbstsicherheit im Auftritt kann man an so einem Tag dann vergessen.</p>



<p>Deshalb als warmer Tipp für Präsentationen: Immer ein B-Outfit einplanen!</p>



<p>Außerdem sollten Sie auch gut erhaltene Stücke, die zu Ihrem Typ nicht passen, wieder in den Umlauf geben, zum Beispiel als <em>Second Hand</em>-Ware. Die bekommen dann ein neues Leben. Räumen Sie Textilien, die Sie in einer Saison nicht tragen, also z.B. Hochsommerkleidung in der Wintersaison, komplett weg. Das schafft Raum und Übersicht im Schrank.</p>



<p>Das Gleiche gilt für Sachen, die Sie eine Weile nicht getragen haben oder wo Ihnen die Kombinationsmöglichkeiten fehlen. „Aus den Augen – aus dem Sinn“, ist der Gedanke dahinter. Oft entdecken Sie die Teile ein halbes Jahr später wieder neu – wie einen Freund, den man länger nicht gesehen hat.</p>



<p>Es ist auch nicht richtig, dass ausrangiert werden muss, was Sie seit einem Jahr nicht getragen haben – das ist eher im Interesse anderer und wider die Nachhaltigkeit. Entscheidend ist, <em>warum</em> Sie es nicht getan haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Konsequent kombinieren</strong></h3>



<p>Beim Durchprobieren Ihrer Garderobe stellen Sie sich Ihre Kleidung zu modischen Outfits, bzw. Kombinationsgruppen zusammen. Links also eine oder zwei Jacken/Oberteile, dahinter die dazu passenden Blusen und Shirts sowie entsprechende Hosen oder Röcke. (Spätestens hier fällt Ihnen auf, welche Schlüsselteile noch fehlen.) So können Sie später auch morgens um sechs Uhr bei Kunstbeleuchtung fast blind hinein greifen und sind gut angezogen.</p>



<p>Falls Sie als Mann überhaupt noch Krawatte tragen (und damit zu einer stilistischen Avantgarde geworden sind), bewahren Sie diese am besten um den Kragen gelegt auf. So haben Sie auch bei morgendlicher Hektik griffbereit, was Sie in Ruhe und bei authentischer Beleuchtung zum restlichen Outfit passend ausgesucht haben. Spezielle Kombiteile wie die perfekte Handtasche zum Outfit oder das perfekte Einstecktuch können Sie als Notiz oder ausgedrucktes Foto mit an den Bügel klemmen, so rätseln Sie nicht, was Sie sich einmal zusammengestellt haben. Oder Sie machen gleich ein Foto von jedem vollständigen Look und werden Ihr eigener <em>Influencer</em> …</p>



<p class="fotocredit">Foto: Gustavo Fring, lizenzfrei von Pexels</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kleiderpflege: Was Ihre Großmutter mit Nachhaltigkeit zu tun hat</title>
		<link>https://stilclub.de/grossmutter-nachhaltigkeit-kleiderpflege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jul 2019 16:10:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltig kleiden]]></category>
		<category><![CDATA[Fair Fashion Guide]]></category>
		<category><![CDATA[Garderobe nachhaltig ausmisten]]></category>
		<category><![CDATA[Kleiderschrank-Check]]></category>
		<category><![CDATA[Kleidung fair einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeitssiegel Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Second Hand Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Slow Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Textilien nachhaltig pflegen]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltfreundliche Gruene Mode]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://neu.stilclub.de/?p=2422</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Gespräch über Nachhaltigkeit ist fast genauso beliebt geworden wie die Gesundheits-Sandale zum Sommerkleid: Beides boomt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/grossmutter-nachhaltigkeit-kleiderpflege/">Kleiderpflege: Was Ihre Großmutter mit Nachhaltigkeit zu tun hat</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Wäsche waschen und Kleidung pflegen hat viel mit dem Respekt vor Natur und Umwelt zu tun </h2>



<p>Das Gespräch über Nachhaltigkeit ist fast genauso beliebt geworden wie die Gesundheits-Sandale zum Sommerkleid: Beides boomt.</p>



<p>Nur mit der Umsetzung ist das so eine Sache. Der Ruf, nachhaltig zu produzieren, zu handeln und zu konsumieren wird immer wieder an Beispielen der Textilwirtschaft festgemacht – und gehört doch in viel mehr Bereiche unseres Alltags. Zu viele Produkte werden bis heute gezielt mit Sollbruchstellen ausgestattet … und immer öfter mit grün <em>gelabelten</em> Materialien gerechtfertigt. Mit solchen Waren kaufen wir uns dann ein reines Gewissen, waschen unsere Hände in Unschuld – und konsumieren fleißig weiter. </p>



<p><a href="https://fazbuch.de/produkt/kleidung-nachhaltig-konsumieren/">Zum Buch: &#8222;Kleidung nachhaltig konsumieren &#8211; Mit Stil die Zukunft gestalten&#8220;</a></p>



<p>Nur das Thema an sich, „des Pudels Kern“ ist damit noch nicht
angesprochen: Das Maß des Konsums. Siegel und Zertifizierungen sind zwar wichtig,
um dem Verbraucher Orientierung zu geben – sie wälzen die Verantwortung aber
letztlich auf die Produktionen ab und motivieren nur bedingt dazu, den eigenen
Konsum nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ infrage zu stellen. <em>Und</em> sie geben den Herstellern perfekte
Argumente an die Hand, um immer wieder neu zu verkaufen. Nachhaltigkeit darf
aber nicht zum Selbstzweck werden. </p>



<p>Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Entwicklung (BMZ) hat zum Beispiel „Ein T-Shirt auf Reisen“ herausgegeben, eine
Broschüre, welche coolen Kids die Entstehung von Textilien von der Rohware bis
zum fertigen Produkt erklärt. Auch ein paar <em>Upcycling</em>-Ideen
finden sich dort, die illustrieren, wie man Schrankhütern ein zweites Leben
geben kann. Aber auch hier wird das zugrunde liegende Thema nicht angesprochen:
Das Maß des Konsums. </p>



<p class="extlink">„Ein T-Shirt auf Reisen“ – die Informationsbroschüre der Bundesregierung <a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/service/publikationen/ein-t-shirt-auf-reisen-1611574" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="finden Sie hier (öffnet in neuem Tab)">finden Sie hier</a>.</p>



<p><em>Öko-Tex</em>, <em>Bluesign</em> und der <em>Grüne Knopf</em>
sind Meilensteine – wir dürfen aber ruhig noch mehr dahin kommen, unseren
Konsum im eigenen täglichen Umgang zu reflektieren. Gerade in der Mode. Und manchmal
geht es einfach nur darum, wie man Wäsche wäscht … Höchste Zeit also, mal
wieder ein paar großmütterliche Weisheiten aus der Staubecke zu holen.</p>



<p>Und wenn die Waren nicht frühzeitig an ihrer Sollbruchstelle kaputt
gegangen sind, haben wir Konsumenten ja auch wieder mehr Budget zur Verfügung,
um es in Qualität zu investieren.</p>



<p><strong>Qualität erkennen und Wissen erweitern</strong></p>



<p>Sparen Sie also nicht an der Qualität Ihrer Kleidung. Zwar sieht man
einem Stück die Herkunft der Materialien nicht an – eine sorgfältige
Verarbeitung und ein realistischer Warenpreis aber lassen vermuten, dass auch
die Rohfaser mit Sorgfalt ausgewählt wurde und die Ware auch einige Waschzyklen
ohne Qualitätsverlust mitmachen wird.</p>



<p>Machen Sie sich mit den Pflege- und Trageeigenschaften der textilen
Grundfasern und den wichtigsten Oberflächenbehandlungen wie z.B. „Bügelfrei“
vertraut. So können Sie mit einem Blick auf das Textil-Kennzeichnungsetikett
feststellen, für welchen Einsatz in welchem klimatischen Umfeld ein
Kleidungsstück geeignet ist und wie es gepflegt wird. In früheren Zeiten war
dieses Wissen Teil der Ausbildung, um einen Haushalt führen zu können. Heute
ist jeder selbst verantwortlich – und sollte dieses Wissen auch für sich
nutzen.</p>



<p><strong>Gut damit umgehen</strong></p>



<p>Behandeln Sie Textilien wie einen Freund, der Ihnen nah ist – und
gerade deshalb Wertschätzung und auch einmal eine Pause braucht. Kleidung (und
auch Schuhe!) wollen deshalb zwischendurch ruhen und sich erholen.</p>



<p>Kosmetika und Parfums sind genauso wenig etwas für ein textiles Gewebe
wie Unwetter. So wie ein Wolle lieferndes Tier bei&nbsp; Regen instinktiv Schutz sucht, hat auch Ihre
Kleidung Schutz vor zivilen Errungenschaften verdient: Haarspray zum Beispiel.
Es gehört auf die Frisur, nicht auf die Stoffe. Deshalb gilt auch im Web 4.0-Zeitalter:
Erst frisieren und parfümieren – dann anziehen.</p>



<p>Verzichten Sie auf den Wäschetrockner – wenn Sie nicht gerade eine
Großfamilie mit Unmengen Handtüchern und Bettwäsche haben. Die hohen
Temperaturen bei gleichzeitiger Bewegung lassen die Fasern schneller
verschleißen und abflusen. Viele Gewebe „gehen ein“, und insbesondere
Synthetikfasern vertragen die hohen Temperaturen überhaupt nicht, zum Beispiel
Ihre Lieblings-Jeans mit Elastan.</p>



<p><strong>Waschen – Reinigen – Wassersparen</strong></p>



<p>Machen Sie bei Kleidungsstücken, die keinen direkten Körperkontakt
haben (wie Blazer und Strickwaren über Shirts) den Nasentest nach jedem Tragen
und Lüften: Chemische Reinigung oder Waschen sind nicht nach jeder Benutzung
notwendig, was Umwelt und Fasern schont. </p>



<p>Trennen Sie Maschinenwäsche grundsätzlich nach <em>Hell</em> und <em>Dunkel</em>. Gerade
Singles mit einem überschaubaren Wäscheaufkommen werfen manchmal alle Farben in
eine Maschine, damit es sich „lohnt“. Im besten Fall sollen die Farb- und
Schmutzfangtücher vom Drogeriemarkt es dann regeln. Die aber können Ihre helle
Bluse auch nicht retten – wenn das neue rote T-Shirt, das noch ausblutet, in
dieselbe Ladung geraten ist. Dann ist auch die cremeweiße Bluse zumindest rosa.
</p>



<p>Für geringere Mengen von wenig verschmutzter Wäsche ist ein
Kurzprogramm meistens ausreichend. Neukauf jedenfalls kostet mehr.</p>



<p>Wasserverbrauch ist der größte Umweltfaktor in Lebenszyklus eines
Kleidungsstücks. Nicht etwa seine Herstellung. Wasser aber ist kostbar – und
wird es immer mehr. Achten Sie beim Kauf
einer Waschmaschine nicht nur auf wassersparende ECO-Programme und den
Stromverbrauch, sondern auch auf einen individuell einstellbaren Spülgang.
Hochempfindliche Textilien und Wollwaren lassen sich so umweltschonend
„erfrischen“.&nbsp; Und gerade Wollwaren wie
Ihr Lieblingspulli lieben ja die Kombination aus Feuchtigkeit, Wärme und
Bewegung nicht und bleiben länger in Form, je weniger sie dem ausgesetzt sind.</p>



<p>Für die Auswahl Ihrer Reinigung sollten Sie sich Zeit nehmen. Eine gute
bügelt selbst und mit der Hand. Bringen Sie anfangs lieber ältere Kombinationen
hin – nicht Ihre sündhaft teure Neuerwerbung! Anzüge und Kostüme sollten immer
zusammen in die Reinigung gegeben werden, damit sich Stoff und Farben
gleichmäßig abreinigen.</p>



<p><strong>Kleidung, die richtig gepflegt wird, sieht wesentlich länger und wesentlich besser aus, was Rückschlüsse auf den Träger zulässt. Nur mit gepflegter Bekleidung lässt sich ein Image von Zuverlässigkeit, Sorgfalt im Umgang mit Ressourcen und Lebensgewandtheit aufbauen. Nachhaltiges Verhalten kann und darf (!) also durchaus egoistische Motive haben.</strong></p>



<p class="fotocredit">Foto: IngImage</p>
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