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	<title>Kleiderschrank-Check</title>
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	<description>Nachhaltigkeit in der Mode - Stil - Benehmen - stilvoll Altern - erfolgreich Auftreten</description>
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		<title>Der Kick im Kleiderschrank</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Aug 2023 15:05:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltig kleiden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Location ist so passend wie kaum eine andere: Im intimen Ambiente eines Herrenausstatters lässt es sich gut reden über das, was Kleidung klasse macht. Eine Buchlesung bei Maßkonfektion Jourdan in Wiesbaden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/der-kick-im-kleiderschrank/">Der Kick im Kleiderschrank</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Kleidung fair einkaufen – eine Buchlesung bei <a href="http://www.jourdan-wiesbaden.de/">Maßkonfektion Jourdan in Wiesbaden</a></h2>



<p>Eine Buchlesung vorzubereiten ist genauso vergnüglich wie anspruchsvoll: Habe ich überhaupt genug Abstand zu meinem Werk, wenn ich doch als Autorin zutiefst involviert bin? Was wollen unsere Gäste hören, wenn sie sich einen Abend dafür Zeit nehmen? Und welche Trigger machen genug Lust auf die Lektüre, damit mein Gastgeber Heiko Jourdan, mein <a href="https://fazbuch.de/produkt/kleidung-nachhaltig-konsumieren/">Verlag Frankfurter Allgemeine BUCH</a> und ich nicht umsonst gearbeitet haben?</p>



<p>Ich möchte unsere Zuhörer nicht <em>zutexten</em> und habe mich für einen Mix aus Vortrag und Lesung entschieden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Storytelling: Der Kick im Kleiderschrank</strong> – erzählt werden wahre Geschichten aus dem Leben, wie wir in Sachen Kleiderkonsum umdenken können und trotzdem noch unseren Spaß an der Mode haben (Lesung)</li>



<li><strong>Meinung: Ein heißer Tipp für eine coole Kalkulation</strong> – ich plaudere aus dem Nähkästchen der Textilproduktion und zeige auf, warum es sich lohnt, Hersteller gut zu behandeln und langfristige Partnerschaften und Lieferketten aufzubauen (Lesung)</li>



<li><strong>Innehalten: Sieben unbequeme Fragen zu Beginn</strong> – die es sich zu stellen lohnt, wenn wir Nachhaltigkeit nicht als Floskel sehen wollen (interaktiver Bildvortrag)</li>



<li><strong>Nachhaltig kleiden</strong> (aus dem Hauptkapitel „Nach dem Kauf ist vor dem Kauf“) – wie nachhaltiger&nbsp; Textilkonsum gelingen kann und welche sieben Gebote uns helfen, dabei in jeder Lebenslage großartig auszusehen (Lesung)</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2023/08/IMG-20230728-WA0003.jpg" alt="" class="wp-image-4659" style="width:833px;height:768px" width="833" height="768"/></figure>



<p>Die Location ist so passend wie kaum eine andere: Im intimen Ambiente eines Herrenausstatters lässt es sich gut reden über das, was Kleidung klasse macht. Dabei waren überraschend viele Frauen anwesend, an jenem kühlen Juli-Tag im Männer-Loft in Wiesbaden.</p>



<p>Und Heiko war es auch, der mich im Gespräch unter Kollegen – bei sündhaftem Kuchen und Kaffee auf dem Balkon – zu jenem Meinungskapitel ermutigt hatte, das ich in der Lesung zu Wort kommen lasse. Hier ein Auszug:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein heißer Tipp für eine coole Kalkulation (Auszug)</h3>



<p><em>Wer hat uns eigentlich eingeflüstert, dass wir bei Produkten nur den Materialpreis zu bezahlen brauchen – und Leistungen ebenso gratis erwarten dürfen? Wo kommt diese Anti-Kultur her, dass unser Gegenüber nichts verdienen darf?</em></p>



<p><em>Alle, die nun ansetzen aufzubegehren, dass Eigeninteresse legitim und ein normaler Bestandteil der Marktwirtschaft sei, sollten einen Moment innehalten: Wäre ich selbst einverstanden damit, im Preis gedrückt oder für mein Wissen nicht bezahlt zu werden? Was, wenn mein gewohntes Einkommen einen oder auch mehrere Monate ausbliebe?</em></p>



<p><em>Es ist nicht in Ordnung, sich bei einem Maßanbieter oder anderen Spezialisten rundum beraten zu lassen, um schließlich woanders günstiger einzukaufen. Der eigene Vorteil auf Kosten anderer kann nur einen schalen Beigeschmack haben. Wie würde ich mich fühlen, wenn das eigene Einkommen einen oder auch mehrere Monate ausbliebe?</em></p>



<p><em>Die Fairnessgrenze gilt übrigens auch für VIP’s und Prominente … Und so gibt es viele Geschichten, die von Herablassung und Habgier erzählen, von Ignoranz und fehlendem Anstand. Preisnachlässe oder Geschenke darf niemand erwarten, die oder der selbst Geld verdienen möchte. Denn unsere Wirtschaft und mit ihr der unternehmerische Gedanke basieren auf dem Prinzip der Vergütung. Nur in vertrauensvollen Beziehungen traut sich ein herstellendes Unternehmen, wirklich schlank und ohne Reserve zu kalkulieren … weil es nur dann darauf zählen kann, dass es sein Geld erhalten wird. Und zwar pünktlich.</em></p>



<p><em>Es wird Zeit, dass wir die Geiz ist geil Mentalität über den sprichwörtlichen Jordan schicken, uns wieder als Vorbilder in Sachen Unternehmertum zeigen und die Sache zu Ende denken:</em></p>



<p><em>(Nur) dann, wenn wir sie anständig behandeln, werden Lieferanten zu Partnerinnen und Partnern, die in ihrer Leistung das Beste geben und manchmal auch bereit sind, über das zu erwartende Maß hinaus zu gehen. (Auch als begehrte und rar gewordene Handwerker:innen, Haarkünstler:innen, … you name it … sind sie übrigens eher bereit, auch dann zu helfen, wenn es einmal kurzfristig klemmt.) Vertrauen wächst nur aus fairen Verhandlungen.</em></p>



<p><em>An dieser Stelle werden Top-Leistungen und Spitzenprodukte geboren. Und Freundschaften auch.</em></p>



<p>Und mit dem Erwerb des Buches bringst Du schließlich auch einer passionierten Autorin und ihrem Buchverlag Wertschätzung und etwas Lohn entgegen.</p>



<p></p>



<p class="fotocredit">Titelfoto: rdne-stock-project, lizenzfrei von Pexels</p>



<p class="fotocredit">Foto im Text: Heiko Jourdan</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/der-kick-im-kleiderschrank/">Der Kick im Kleiderschrank</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
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		<title>Kleidung nachhaltig konsumieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2023 15:55:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie können wir heute handeln ohne unseren Kindern eine verbrannte Erde zu hinterlassen? Darauf gibt es eine befreiende Antwort: Indem wir nur das Beste für uns aussuchen, verhalten wir uns nachhaltig. Dafür müssen wir aber wissen, was das Produkt unseres Verlangens für uns wertvoll macht. Schließlich löst jeder Konsum eine Produktion aus. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Mit Stil die Zukunft gestalten</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Erhältlich seit 20. März 2023</h3>



<p class="extlink"><a href="https://fazbuch.de/produkt/kleidung-nachhaltig-konsumieren/">Das Buch kannst Du übrigens hier bestellen.</a></p>



<p>Der Ruf nach nachhaltiger Produktion und transparenten Lieferketten ist notwendig und berechtigt – aber ist er nicht auch sehr bequem?</p>



<p>Was ist mit uns selbst, unserem unmittelbaren, individuellen Modekonsum?</p>



<p>Kaum eine Branche unterliegt mehr dem Markenhype als die&nbsp; Mode- und Beautyszene. Allenfalls Autos werden mit dem gleichen Maß an Identifikation und Emotionalität erworben wie Textilien, Schuhe, Uhren und Kosmetika.</p>



<p>Längst aber ist der zu erwartende Qualitätsstandard, der früher mit einer Marke verbunden war, von Lebenswelten und <em>Storys</em> rund um das Produkt abgelöst worden. Was früher noch innovativer Ansatz von Verkaufsschulungen war, ist heute längst zum Futter für die Massen geworden:</p>



<p>Nicht das Produkt ist es, das zählt, sondern das Gefühl, das wir haben, wenn wir es kaufen.</p>



<p>Und das – immer mehr – auf Kosten der Qualität.</p>



<p>Gleichzeitig bedient dieses Szenario unsere heimliche Sehnsucht, Verantwortung abzugeben, perfekt. Aber können wir uns das leisten? Wollen wir die Folgen des Konsumrauschs tatsächlich unseren Kindern überlassen?</p>



<p><a href="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2023/03/Kleidung-nachhaltig-konsumieren_Leseprobe.pdf">Hier kannst Du Dir das Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe als PDF herunterladen.</a></p>



<p></p>



<p><strong>Mehr Leichtigkeit durch bewussten Konsum</strong>!</p>



<p>Auch im eigenen, egoistischen Interesse ist doch die Frage, wo der Preis noch im Produkt – und wo schon im Marketing steckt? Wie viel Geld ist das Renommee, eine begehrliche Marke zu haben / zu tragen / zu fahren überhaupt wert? Und wann darf das gute Stück kaputt gehen?</p>



<p>Erst wenn wir etwas über ein Produkt wissen, können wir seinen Wert beurteilen und entscheiden, ob es uns den Preis wert ist. Denn was für den Einkauf von kostspieligen Anschaffungen wie Autos, Waschmaschinen oder auch Heimtieren selbstverständlich ist, zeigt im Konsum von Kleingütern und -waren klaffende Lücken: Unsere Vorinformation sinkt mit dem Kostenrahmen der Produktgruppe. Dabei sind es gerade die kleinen Dinge, die Cremes und Lotionen, Textilien und Schmuckstücke, die wir direkt an uns heran, sogar an unsere Haut lassen.</p>



<p>Im Zeitalter von <em>Personal Shoppern</em> und von der Industrie gekauften Modebloggern liefert Katharina Starlay mit ihrem neuen FAZ-Buch einen zeitlosen&nbsp; und unabhängigen Shopping-Coach für Sie oder Dich als bewusste, mündige Konsumenten der Zukunft.</p>



<p>In Zukunft weißt Du selbst, was Du willst im Mode-Konsum.</p>



<p></p>



<p>Das Buch ist seit 20. März 2023 im Handel. Falls Du es bei <a href="https://www.amazon.de/Kleidung-nachhaltig-konsumieren-Zukunft-gestalten/dp/3962511547">Amazon</a> bestellst, bin ich dankbar für eine faire Bewertung.</p>



<p></p>



<p class="fotocredit">Cover: Frankfurter Allgemeine BUCH</p>
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		<title>Nachhaltige Mode: Echt jetzt?</title>
		<link>https://stilclub.de/nachhaltigkeit-echt-jetzt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2022 10:49:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Ruf nach nachhaltiger Produktion und transparenten Lieferketten ist notwendig und berechtigt – aber ist er nicht auch sehr bequem? Gleichzeitig bedient dieses Szenario unsere heimliche Sehnsucht, Verantwortung abzugeben, perfekt. Aber können wir uns das noch leisten?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/nachhaltigkeit-echt-jetzt/">Nachhaltige Mode: Echt jetzt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Was unseren Textilkonsum wirklich nachhaltig macht</h2>



<p>Die Gänge auf der jüngst abgelaufenen Stoffmesse waren leer – die Gespräche tief. Der Branchentreff für die textilherstellende Industrie, die Stoffeinkäufer und Modemarken findet (unter anderem) zweimal jährlich in München statt. Hier erfährt man neben dem üblichen <em>Who is who</em> das Neueste aus der Branche, Trends und Tendenzen: Zum Beispiel im August 2022, was im Herbst-Winter 2023 / 2024 angesagt sein wird. Denn der Stoff ist der Saison stets anderthalb Jahre voraus …</p>



<p>Nachhaltigkeit sei das oberste Gebot für alle Einkäufer, hieß es. Darum haben es heimische Hersteller heute leichter als früher und erhalten mehr Aufmerksamkeit. Aber auch bei ihnen wird es leerer am Stand, wenn es um Preise geht, die nachhaltige Herstellung zu Deutschen Löhnen nun mal nach sich zieht &#8230;</p>



<p>Von den Knopfherstellern dagegen erfahre ich, dass der Trend zum „Einer für alle“-Knopf ginge – <em>ein</em> Knopfmodell für möglichst die ganze Kollektion: Weil Mengeneinkauf billiger ist, wird nun am Detail, welches das gut sichtbare Tüpfelchen auf dem i guten Designs ist, gespart. Kann aber monochromes Styling die Antwort auf die Frage sein, was Nachhaltigkeit ausmacht?</p>



<p>Und während sich die Branche Gedanken macht, wie sie dem Ruf folgen kann ohne dabei zu verarmen, dürfen wir uns als Konsumenten <em>selbst</em> an die sprichwörtliche Nase fassen und uns Gedanken über unseren ureigenen Textilkonsum machen, seine Menge und Frequenz. Auch wenn das in unserer Konsumwirtschaft niemand hören mag …</p>



<p class="extlink">Wollen wir die Folgen des Konsumrauschs tatsächlich unseren Kindern überlassen?</p>



<p>Im eigenen, egoistischen Interesse ist doch die Frage, wo der Preis noch im Produkt – und wo schon im Marketing steckt? Und welche Punkte stehen überhaupt zur Diskussion? </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/09/Zweitfoto_20220831_141927-Kopie-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3684" srcset="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/09/Zweitfoto_20220831_141927-Kopie-768x1024.jpg 768w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/09/Zweitfoto_20220831_141927-Kopie-225x300.jpg 225w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/09/Zweitfoto_20220831_141927-Kopie-1152x1536.jpg 1152w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/09/Zweitfoto_20220831_141927-Kopie-1536x2048.jpg 1536w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/09/Zweitfoto_20220831_141927-Kopie-518x690.jpg 518w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/09/Zweitfoto_20220831_141927-Kopie-1320x1760.jpg 1320w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/09/Zweitfoto_20220831_141927-Kopie-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Stoffmesse 2022</figcaption></figure>



<p>Um dem auf die Spur zu kommen, lohnt sich ein Blick auf die Kleinigkeiten im Alltag, die uns selbst in den letzten Jahren zunehmend stören: Was sind unsere <em>Aufreger</em> im Straßenverkehr? Was unsere hitzigen Debatten im Freundeskreis? Was unsere Sorgen im Nachdenken über die Welt unserer Kinder? Zusammenfassend doch diese:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Herstellungsmethoden und -bedingungen</h3>



<p>Niemand will für menschen-unwürdige Produktionsbedingungen, Farb-, Gerb- und Giftstoffe im Wasser oder CO<sub>2</sub>-Belastung verantwortlich sein. Zum Beispiel werden nicht verkäufliche oder wiederverwertbare Textilien aus Altkleider-Containern als Heiz- und Brennmaterial in andere Länder exportiert. Durch die massive Zunahme synthetischer Stoff-Bestandteile der <em>Fast-Fashion</em>-Industrie in den letzten zig Jahren aber entstehen bei deren Verbrennung giftige Gase, wie diverse TV-Sender in Spätabendsendungen vermitteln. Ganz zu schweigen vom Wasserverbrauch in der Herstellung dieser Textilien …&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Lieferwege und deren Umweltbelastungen</h3>



<p>Wer spricht über die abgastreibenden Staus, die durch in zweiter Reihe parkende Zustelldienste in den Innenstädten verursacht werden? Denn auch E-Autos als Zusteller müssen irgendwo parken … und die meisten Fahrer lassen auch noch den Motor laufen, um Zeit zu sparen und den Zustell-Druck bei Mindestlohn zu erfüllen. Zwar regen wir uns darüber auf – wenige jedoch erinnern sich daran, wenn sie den nächsten Internetkauf tätigen. Auf alle Fälle ist es sinnvoll, Bestellungen zu bündeln, damit nicht lauter Sendungen mit Einzelteilen unterwegs sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Langfristige Folgen für unseren Globus und die Nachwelt</h3>



<p>Die Generation der mit Vertikalanbietern aufgewachsenen Personen, welche die Wegwerf-Konsumkultur leben, ist inzwischen erwachsen. Die verkürzte Tragedauer von Textilien hat naturgemäß zur Folge, dass sich diese Generation mit den textilen Fasern, ihrem Ursprung und ihren Trage- und Pflegeeigenschaften noch nie befasst hat. Dieses Wissen soll nicht nur <em>nicht verloren</em> gehen, sondern auch genutzt, gelebt und vorgelebt werden. Dazu muss es lebendig erhalten werden.</p>



<p>Unter anderem davon handelt mein neues <a href="https://fazbuch.de/produkt/kleidung-nachhaltig-konsumieren/">Buch &#8222;Kleidung nachhaltig konsumieren &#8211; Mit Stil die Zukunft gestalten&#8220;, das im Frühjahr 2023 bei Frankfurter Allgemeine BUCH</a> erschienen ist.</p>



<p>Es ist im eigenen Interesse und in dem unserer Kinder,</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>vor jedem Kauf unsere Bedürfnisse und die Anforderungen daraus zu definieren.</li>



<li>uns Wissen anzueignen und uns zu informieren (mit dem schönen Zusatznutzen der Bildung).</li>



<li>die beste Preisleistung für unseren Bedarf zu eruieren.</li>



<li>die Ware gut zu pflegen und zu behandeln.</li>
</ul>



<p>… und entsprechend lange zu behalten.</p>



<p><a href="https://stilclub.de/ein-interview-im-podcast-frauenstimmen-von-ildiko-von-kuerthy/">Im Podcast &#8222;Frauenstimmen&#8220; sprechen Ildikó von Kürthy und Katharina Starlay über Garderobeninventur und Nachhaltigkeit.</a></p>



<p></p>



<p></p>



<p class="fotocredit">Fotos: Katharina Starlay, 2022</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/nachhaltigkeit-echt-jetzt/">Nachhaltige Mode: Echt jetzt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
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		<title>Das kommt mir nicht in die Tüte! &#8211; mit MP3</title>
		<link>https://stilclub.de/das-kommt-mir-nicht-in-die-tuete-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 May 2021 15:12:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltig kleiden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vier wichtige Qualitätsfragen, die den Einkauf von Textilien, Accessoires und Statussymbolen, Taschen und Lederwaren sowie Beauty-Artikeln leichter machen.<br />
Wertvolles Wissen, vertont und gelesen von Katharina Starlay.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/das-kommt-mir-nicht-in-die-tuete-2/">Das kommt mir nicht in die Tüte! &#8211; mit MP3</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Kleidung fair einkaufen </h2>



<p>Jeder Kauf bestätigt eine Produktionsmethode. Was so logisch wie banal klingt, kann zu einem mächtigen Instrument werden, wenn wir es zu Ende denken:</p>



<p>Wir als Konsumenten können selbst beeinflussen, wie in Zukunft für unsere Märkte produziert wird und welche Herstellungsweisen wir unterstützen wollen. Indem wir <em>nicht</em> kaufen, wenn der Ursprung zweifelhaft ist &#8211; <em>und</em> wenn wir uns sehr genau überlegen, welche Bedingungen unser Einkauf erfüllen muss, damit wir lange damit zufrieden sind &#8211; und ihn entsprechend länger behalten. Orientierung im Dschungel der Angebote von Textilien, Accessoires und Statussymbolen, Taschen und Lederwaren sowie Beautyartikeln bieten so genannte Qualitätsfragen, die uns immer wieder innehalten und reflektieren lassen, ob es ist, was wir brauchen und wirklich wollen.</p>



<p><a href="https://stilclub.de/kleidung-kosmetik-nachhaltig-kaufen/">&#8222;Kleidung nachhaltig konsumieren&#8220; als FAZ-Buch</a></p>



<p>Hier der umfängliche Artikel-Text, mit Liebe und Engagement gelesen von Katharina Starlay.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2021/05/Teil1_Das-kommt-mir-nicht-in-die-Tuete.mp3"></audio><figcaption class="wp-element-caption">Teil 1 &#8211; Das kommt mir nicht in die Tüte! Kleidung</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2021/05/Teil2_Das-kommt-mir-nicht-in-die-Tuete.mp3"></audio><figcaption class="wp-element-caption">Teil 2 &#8211; Das kommt mir nicht in die Tüte! Accessoires und Statussymbole, Taschen und Lederwaren, Beautyartikel</figcaption></figure>



<p></p>



<p class="fotocredit">Foto: Andrea Piacquadio, lizenzfrei von Pexels</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/das-kommt-mir-nicht-in-die-tuete-2/">Das kommt mir nicht in die Tüte! &#8211; mit MP3</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
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		<item>
		<title>Revolution im Kleiderschrank – wo Nachhaltigkeit beginnt</title>
		<link>https://stilclub.de/kleiderschrank-nachhaltigkeit-aufraeumen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jul 2020 15:00:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
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		<category><![CDATA[Textilien nachhaltig pflegen]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltfreundliche Gruene Mode]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://stilclub.de/?p=3132</guid>

					<description><![CDATA[<p>In der Corona-Zeit haben viele nach dem Motto "Free your life" wild ausgemistet. Das fühlt sich zwar zunächst toll an - nur kann es Lücken im Kleiderschrank geben, die neue Not-Käufe und unnötige Ausgaben nach sich ziehen. Wie es richtig geht mit dem Aufräumen, lesen Sie hier.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/kleiderschrank-nachhaltigkeit-aufraeumen/">Revolution im Kleiderschrank – wo Nachhaltigkeit beginnt</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Garderobe nachhaltig a<strong>usmisten</strong></h2>



<p>Seit Beginn der Corona-Ära quellen die Annahmestellen für Altkleider über von Waren – nicht selten ungetragene Teile, die noch etikettiert sind und ungeliebt in einen Kreislauf zurück wandern, der vielleicht keiner ist. Denn <em>Fast Fashion</em> ist nicht dafür gemacht, in die Zweitverwertung zu gehen, dazu sind Qualität und Verarbeitung einfach nicht gut genug. In der Verbrennung nämlich schmilzt das so beliebt gewordene und aus Erdöl gewonnene Polyester zu einer klebrigen Masse, die bei Erkalten eine harte, schwarze Kruste bildet. Zum Vergleich: Wolle etwa zerfällt in der Brennprobe zu einer hellen, feinen Asche … &nbsp;&nbsp;</p>



<p><a href="https://stilclub.de/kleidung-kosmetik-nachhaltig-kaufen/">Kleidung nachhaltig konsumieren &#8211; das Buch</a></p>



<p>Die Nachhaltigkeits-Fragen, die wir uns beim Kauf von Kleidung grundsätzlich stellen sollten, sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Würde ich dieses Teil auch aus zweiter Hand kaufen?</li>



<li>Und gefällt, steht und passt es mir so gut, dass ich es länger behalten werde?</li>
</ul>



<p>Alles andere macht keinen Sinn, wenn man den Konsum zu Ende denkt. Natürlich widerspricht das dem <em>Influencer</em>-Kult, immer wieder neue (Streetwear-) Teile im immer wieder gleichen Style zu <em>hypen</em>. Aber <em>Street Credibility</em> gehört eher in einen anderen Blog &#8230; Revolutionen kommen ja bekanntlich von unten – in dem Fall aus den Tiefen Ihres Kleiderschranks.</p>



<p class="extlink">Wie geht eine Garderobeninventur, welche nachhaltige Planung integriert – statt einfach nur willkürlich „auszumisten“?</p>



<p>Denn der Nachhaltigkeitsgedanke funktioniert nur, wenn Sie genügend Kleidung besitzen, die Sie in der Erfüllung Ihres Alltags in jeder Situation gut aussehen lässt. Nur dann wird jeder Neukauf zu einem freiwilligen, lustvollen Vergnügen. Dazu muss man auch etwas über sich selbst und (guten) Stil wissen. Wie organisiere ich also meinen Kleiderschrank, damit meine Garderobe mir dient – und nicht umgekehrt?</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was ziehe ich heute nur an?</strong></h3>



<p>Gefühlt geht es jeder Frau etliche Male im Monat und den meisten Männern zumindest gelegentlich so. Es sind drei Umstände, die uns den Umgang mit der eigenen Garderobe erschweren und im morgendlichen Ablauf Zeit und Nerven kosten.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die wenigsten haben eine Garderobe mit Plan.</li>



<li>Die Schranksysteme mit unterschiedlichen Abteilungen für Jacken/Sakkos, Blusen/Hemden und Röcken/Hosen zwingen uns dazu, täglich neu kombinieren zu müssen.</li>



<li>Wir sind oft nicht sicher, welcher <a href="http://www.stilclub.de/html/lexikon_d.html#dresscodes">Dresscode</a> für bestimmte Veranstaltungen gelten soll – geschweige denn, wie wir uns an dem Tag fühlen.</li>
</ul>



<p>Zeit für die Planung „einmal richtig“ zu investieren lohnt sich also, wenn der Kleiderschrank dadurch zu einem verlässlichen Begleiter im Alltag wird, der unsere Selbstsicherheit stärkt. Denn nichts ist störender als die nagende Frage, ob man angemessen und gut (genug) gekleidet ist …</p>



<p>Eine Garderobeninventur setzt einen realistischen Blick für sich selbst voraus – und die Fähigkeit, den nostalgischen Blick abzulegen und Teile zu verabschieden, die schon lange Schrankleichen sind. <em>Free your life!</em> vom Ballast der Vergangenheit: Das gilt für die täglichen Begleiter noch viel mehr als für jeden Dachboden.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Strategische Garderobenplanung</strong></h3>



<p>Machen Sie sich zuerst einmal einen Plan, was Sie im Kleiderschrank überhaupt brauchen, um Ihr Leben kleidertechnisch abdecken zu können. Eine junge Mutter mit Tochter im Sandkastenalter und Job im Home Office braucht eine ganz andere Garderobe als eine Managerin mit Reisetätigkeit und abendlichen Gala-Events. Entsprechend schreiben Sie auf, was Sie benötigen, um eine volle Woche inklusive Wochenendaktivitäten kleidertechnisch zu überstehen. Ich nenne es die <em>Survival Wardrobe</em>.</p>



<p>Sie ist das Mindeste, was Sie im Schrank haben sollten. Wenn Sie nicht hinter jeden Posten Ihrer persönlichen Überlebensgarderobe einen Haken machen können, kann Ihr Stilalltag nicht funktionieren! Oft sind die Einzelteile in Ordnung – aber es fehlen die Schlüsselteile, um sie mit anderen Kleidungsstücken zu kombinieren.</p>



<p>Was fehlt, muss zeitnah angeschafft werden – bitte bevor Sie sich das nächste trendige Luxusteil leisten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ein Termin mit sich selbst</strong></h3>



<p>Überprüfen Sie zweimal jährlich bei Tageslicht (!) Ihre gesamte Garderobe auf Aktualität, den Zustand der Ware und vor allen Dingen auf die Passform. Das gehört zur berühmten Achtsamkeit im Umgang mit sich selbst und dem eigenen Image.</p>



<p>Ein Stück, das nicht passt oder sitzt, hat in Ihrem Kleiderschrank nichts verloren. Und auch ein abgerissener Knopf oder Glanzstellen an Sitz- und Auflageflächen, können zur mittleren Katastrophe werden, wenn man sie erst im Hotelzimmer&nbsp; vor einem wichtigen Anlass bemerkt – und kein Plan-B-Outfit dabei hat. Die Selbstsicherheit im Auftritt kann man an so einem Tag dann vergessen.</p>



<p>Deshalb als warmer Tipp für Präsentationen: Immer ein B-Outfit einplanen!</p>



<p>Außerdem sollten Sie auch gut erhaltene Stücke, die zu Ihrem Typ nicht passen, wieder in den Umlauf geben, zum Beispiel als <em>Second Hand</em>-Ware. Die bekommen dann ein neues Leben. Räumen Sie Textilien, die Sie in einer Saison nicht tragen, also z.B. Hochsommerkleidung in der Wintersaison, komplett weg. Das schafft Raum und Übersicht im Schrank.</p>



<p>Das Gleiche gilt für Sachen, die Sie eine Weile nicht getragen haben oder wo Ihnen die Kombinationsmöglichkeiten fehlen. „Aus den Augen – aus dem Sinn“, ist der Gedanke dahinter. Oft entdecken Sie die Teile ein halbes Jahr später wieder neu – wie einen Freund, den man länger nicht gesehen hat.</p>



<p>Es ist auch nicht richtig, dass ausrangiert werden muss, was Sie seit einem Jahr nicht getragen haben – das ist eher im Interesse anderer und wider die Nachhaltigkeit. Entscheidend ist, <em>warum</em> Sie es nicht getan haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Konsequent kombinieren</strong></h3>



<p>Beim Durchprobieren Ihrer Garderobe stellen Sie sich Ihre Kleidung zu modischen Outfits, bzw. Kombinationsgruppen zusammen. Links also eine oder zwei Jacken/Oberteile, dahinter die dazu passenden Blusen und Shirts sowie entsprechende Hosen oder Röcke. (Spätestens hier fällt Ihnen auf, welche Schlüsselteile noch fehlen.) So können Sie später auch morgens um sechs Uhr bei Kunstbeleuchtung fast blind hinein greifen und sind gut angezogen.</p>



<p>Falls Sie als Mann überhaupt noch Krawatte tragen (und damit zu einer stilistischen Avantgarde geworden sind), bewahren Sie diese am besten um den Kragen gelegt auf. So haben Sie auch bei morgendlicher Hektik griffbereit, was Sie in Ruhe und bei authentischer Beleuchtung zum restlichen Outfit passend ausgesucht haben. Spezielle Kombiteile wie die perfekte Handtasche zum Outfit oder das perfekte Einstecktuch können Sie als Notiz oder ausgedrucktes Foto mit an den Bügel klemmen, so rätseln Sie nicht, was Sie sich einmal zusammengestellt haben. Oder Sie machen gleich ein Foto von jedem vollständigen Look und werden Ihr eigener <em>Influencer</em> …</p>



<p class="fotocredit">Foto: Gustavo Fring, lizenzfrei von Pexels</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kleiderpflege: Was Ihre Großmutter mit Nachhaltigkeit zu tun hat</title>
		<link>https://stilclub.de/grossmutter-nachhaltigkeit-kleiderpflege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jul 2019 16:10:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltig kleiden]]></category>
		<category><![CDATA[Fair Fashion Guide]]></category>
		<category><![CDATA[Garderobe nachhaltig ausmisten]]></category>
		<category><![CDATA[Kleiderschrank-Check]]></category>
		<category><![CDATA[Kleidung fair einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeitssiegel Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Second Hand Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Slow Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Textilien nachhaltig pflegen]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltfreundliche Gruene Mode]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://neu.stilclub.de/?p=2422</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Gespräch über Nachhaltigkeit ist fast genauso beliebt geworden wie die Gesundheits-Sandale zum Sommerkleid: Beides boomt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/grossmutter-nachhaltigkeit-kleiderpflege/">Kleiderpflege: Was Ihre Großmutter mit Nachhaltigkeit zu tun hat</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Wäsche waschen und Kleidung pflegen hat viel mit dem Respekt vor Natur und Umwelt zu tun </h2>



<p>Das Gespräch über Nachhaltigkeit ist fast genauso beliebt geworden wie die Gesundheits-Sandale zum Sommerkleid: Beides boomt.</p>



<p>Nur mit der Umsetzung ist das so eine Sache. Der Ruf, nachhaltig zu produzieren, zu handeln und zu konsumieren wird immer wieder an Beispielen der Textilwirtschaft festgemacht – und gehört doch in viel mehr Bereiche unseres Alltags. Zu viele Produkte werden bis heute gezielt mit Sollbruchstellen ausgestattet … und immer öfter mit grün <em>gelabelten</em> Materialien gerechtfertigt. Mit solchen Waren kaufen wir uns dann ein reines Gewissen, waschen unsere Hände in Unschuld – und konsumieren fleißig weiter. </p>



<p><a href="https://fazbuch.de/produkt/kleidung-nachhaltig-konsumieren/">Zum Buch: &#8222;Kleidung nachhaltig konsumieren &#8211; Mit Stil die Zukunft gestalten&#8220;</a></p>



<p>Nur das Thema an sich, „des Pudels Kern“ ist damit noch nicht
angesprochen: Das Maß des Konsums. Siegel und Zertifizierungen sind zwar wichtig,
um dem Verbraucher Orientierung zu geben – sie wälzen die Verantwortung aber
letztlich auf die Produktionen ab und motivieren nur bedingt dazu, den eigenen
Konsum nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ infrage zu stellen. <em>Und</em> sie geben den Herstellern perfekte
Argumente an die Hand, um immer wieder neu zu verkaufen. Nachhaltigkeit darf
aber nicht zum Selbstzweck werden. </p>



<p>Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Entwicklung (BMZ) hat zum Beispiel „Ein T-Shirt auf Reisen“ herausgegeben, eine
Broschüre, welche coolen Kids die Entstehung von Textilien von der Rohware bis
zum fertigen Produkt erklärt. Auch ein paar <em>Upcycling</em>-Ideen
finden sich dort, die illustrieren, wie man Schrankhütern ein zweites Leben
geben kann. Aber auch hier wird das zugrunde liegende Thema nicht angesprochen:
Das Maß des Konsums. </p>



<p class="extlink">„Ein T-Shirt auf Reisen“ – die Informationsbroschüre der Bundesregierung <a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/service/publikationen/ein-t-shirt-auf-reisen-1611574" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="finden Sie hier (öffnet in neuem Tab)">finden Sie hier</a>.</p>



<p><em>Öko-Tex</em>, <em>Bluesign</em> und der <em>Grüne Knopf</em>
sind Meilensteine – wir dürfen aber ruhig noch mehr dahin kommen, unseren
Konsum im eigenen täglichen Umgang zu reflektieren. Gerade in der Mode. Und manchmal
geht es einfach nur darum, wie man Wäsche wäscht … Höchste Zeit also, mal
wieder ein paar großmütterliche Weisheiten aus der Staubecke zu holen.</p>



<p>Und wenn die Waren nicht frühzeitig an ihrer Sollbruchstelle kaputt
gegangen sind, haben wir Konsumenten ja auch wieder mehr Budget zur Verfügung,
um es in Qualität zu investieren.</p>



<p><strong>Qualität erkennen und Wissen erweitern</strong></p>



<p>Sparen Sie also nicht an der Qualität Ihrer Kleidung. Zwar sieht man
einem Stück die Herkunft der Materialien nicht an – eine sorgfältige
Verarbeitung und ein realistischer Warenpreis aber lassen vermuten, dass auch
die Rohfaser mit Sorgfalt ausgewählt wurde und die Ware auch einige Waschzyklen
ohne Qualitätsverlust mitmachen wird.</p>



<p>Machen Sie sich mit den Pflege- und Trageeigenschaften der textilen
Grundfasern und den wichtigsten Oberflächenbehandlungen wie z.B. „Bügelfrei“
vertraut. So können Sie mit einem Blick auf das Textil-Kennzeichnungsetikett
feststellen, für welchen Einsatz in welchem klimatischen Umfeld ein
Kleidungsstück geeignet ist und wie es gepflegt wird. In früheren Zeiten war
dieses Wissen Teil der Ausbildung, um einen Haushalt führen zu können. Heute
ist jeder selbst verantwortlich – und sollte dieses Wissen auch für sich
nutzen.</p>



<p><strong>Gut damit umgehen</strong></p>



<p>Behandeln Sie Textilien wie einen Freund, der Ihnen nah ist – und
gerade deshalb Wertschätzung und auch einmal eine Pause braucht. Kleidung (und
auch Schuhe!) wollen deshalb zwischendurch ruhen und sich erholen.</p>



<p>Kosmetika und Parfums sind genauso wenig etwas für ein textiles Gewebe
wie Unwetter. So wie ein Wolle lieferndes Tier bei&nbsp; Regen instinktiv Schutz sucht, hat auch Ihre
Kleidung Schutz vor zivilen Errungenschaften verdient: Haarspray zum Beispiel.
Es gehört auf die Frisur, nicht auf die Stoffe. Deshalb gilt auch im Web 4.0-Zeitalter:
Erst frisieren und parfümieren – dann anziehen.</p>



<p>Verzichten Sie auf den Wäschetrockner – wenn Sie nicht gerade eine
Großfamilie mit Unmengen Handtüchern und Bettwäsche haben. Die hohen
Temperaturen bei gleichzeitiger Bewegung lassen die Fasern schneller
verschleißen und abflusen. Viele Gewebe „gehen ein“, und insbesondere
Synthetikfasern vertragen die hohen Temperaturen überhaupt nicht, zum Beispiel
Ihre Lieblings-Jeans mit Elastan.</p>



<p><strong>Waschen – Reinigen – Wassersparen</strong></p>



<p>Machen Sie bei Kleidungsstücken, die keinen direkten Körperkontakt
haben (wie Blazer und Strickwaren über Shirts) den Nasentest nach jedem Tragen
und Lüften: Chemische Reinigung oder Waschen sind nicht nach jeder Benutzung
notwendig, was Umwelt und Fasern schont. </p>



<p>Trennen Sie Maschinenwäsche grundsätzlich nach <em>Hell</em> und <em>Dunkel</em>. Gerade
Singles mit einem überschaubaren Wäscheaufkommen werfen manchmal alle Farben in
eine Maschine, damit es sich „lohnt“. Im besten Fall sollen die Farb- und
Schmutzfangtücher vom Drogeriemarkt es dann regeln. Die aber können Ihre helle
Bluse auch nicht retten – wenn das neue rote T-Shirt, das noch ausblutet, in
dieselbe Ladung geraten ist. Dann ist auch die cremeweiße Bluse zumindest rosa.
</p>



<p>Für geringere Mengen von wenig verschmutzter Wäsche ist ein
Kurzprogramm meistens ausreichend. Neukauf jedenfalls kostet mehr.</p>



<p>Wasserverbrauch ist der größte Umweltfaktor in Lebenszyklus eines
Kleidungsstücks. Nicht etwa seine Herstellung. Wasser aber ist kostbar – und
wird es immer mehr. Achten Sie beim Kauf
einer Waschmaschine nicht nur auf wassersparende ECO-Programme und den
Stromverbrauch, sondern auch auf einen individuell einstellbaren Spülgang.
Hochempfindliche Textilien und Wollwaren lassen sich so umweltschonend
„erfrischen“.&nbsp; Und gerade Wollwaren wie
Ihr Lieblingspulli lieben ja die Kombination aus Feuchtigkeit, Wärme und
Bewegung nicht und bleiben länger in Form, je weniger sie dem ausgesetzt sind.</p>



<p>Für die Auswahl Ihrer Reinigung sollten Sie sich Zeit nehmen. Eine gute
bügelt selbst und mit der Hand. Bringen Sie anfangs lieber ältere Kombinationen
hin – nicht Ihre sündhaft teure Neuerwerbung! Anzüge und Kostüme sollten immer
zusammen in die Reinigung gegeben werden, damit sich Stoff und Farben
gleichmäßig abreinigen.</p>



<p><strong>Kleidung, die richtig gepflegt wird, sieht wesentlich länger und wesentlich besser aus, was Rückschlüsse auf den Träger zulässt. Nur mit gepflegter Bekleidung lässt sich ein Image von Zuverlässigkeit, Sorgfalt im Umgang mit Ressourcen und Lebensgewandtheit aufbauen. Nachhaltiges Verhalten kann und darf (!) also durchaus egoistische Motive haben.</strong></p>



<p class="fotocredit">Foto: IngImage</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/grossmutter-nachhaltigkeit-kleiderpflege/">Kleiderpflege: Was Ihre Großmutter mit Nachhaltigkeit zu tun hat</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>6 triftige Gründe für Textilpflege mit Know-how</title>
		<link>https://stilclub.de/textilpflege-mit-know-how/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Aug 2018 16:15:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltig kleiden]]></category>
		<category><![CDATA[Fair Fashion Guide]]></category>
		<category><![CDATA[Garderobe nachhaltig ausmisten]]></category>
		<category><![CDATA[Kleiderschrank-Check]]></category>
		<category><![CDATA[Kleidung fair einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeitssiegel Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Second Hand Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Slow Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Textilien nachhaltig pflegen]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltfreundliche Gruene Mode]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://neu.stilclub.de/?p=2425</guid>

					<description><![CDATA[<p>Image, Wirtschaftlichkeit, Umwelt, Vorbild, kulturelle Achtsamkeit, souverände Mobilität …</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/textilpflege-mit-know-how/">6 triftige Gründe für Textilpflege mit Know-how</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Textilien nachhaltig pflegen</h2>



<p><a href="https://stilclub.de/kleidung-kosmetik-nachhaltig-kaufen/">Zum Buch &#8222;Kleidung nachhaltig konsumieren &#8211; Mit Stil die Zukunft gestalten&#8220;</a></p>



<p>Hier die ersten drei von 6 wichtigen Motivationen, Kleidung gut zu behandeln:</p>



<p><strong>Image:</strong>&nbsp; Kleidung, die richtig gepflegt wird, sieht wesentlich länger und wesentlich besser aus, was Rückschlüsse auf den Träger zulässt. Nur mit gepflegter Bekleidung lässt sich ein Image von Zuverlässigkeit, Sorgfalt im Umgang mit Ressourcen und Lebensgewandtheit aufbauen. Nachhaltiges Verhalten kann und darf (!) also durchaus egoistische Motive haben.</p>



<p><strong>Wirtschaftliche Überlegung:</strong> Gepflegte Kleidung hat eine längere Lebensdauer. Und nur in einem guten Zustand bekommt sie auch (als modische Markenware) das&nbsp; Second-Hand-Siegel und geht in die Zweitverwertung.</p>



<p><strong>Umwelt: </strong>Wasserverbrauch ist der größte Umweltfaktor in Lebenszyklus eines Kleidungsstücks. Nicht etwa seine Herstellung. Wasser aber ist kostbar – und wird es immer mehr. So verbraucht die Kleiderwäsche nach Angaben des Serviceportals „Tag des Wassers“ pro Kopf und Tag durchschnittlich 30 Liter Trinkwasser! Dieser Posten steht an zweiter Stelle nach der täglichen Dusche – und um viele Liter vor der Toilettenspülung, dem Trinkbedarf von Mensch und Pflanzen oder auch vor der Geschirrwäsche.</p>



<p></p>



<p>… <a aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="http://stilclub.de/wp-content/uploads/2019/08/6-Gruende-fuer-Textilpflege-1.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">als PDF zum Download</a></p>



<p class="fotocredit">Grafik: IngImage</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das kommt mir nicht in die Tüte</title>
		<link>https://stilclub.de/textilien-accessoires-kosmetik-leder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jun 2018 15:42:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Knigge]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltig kleiden]]></category>
		<category><![CDATA[Fair Fashion Guide]]></category>
		<category><![CDATA[Garderobe nachhaltig ausmisten]]></category>
		<category><![CDATA[Kleiderschrank-Check]]></category>
		<category><![CDATA[Kleidung fair einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeitssiegel Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Second Hand Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Slow Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Textilien nachhaltig pflegen]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltfreundliche Gruene Mode]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://neu.stilclub.de/?p=2404</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wann haben Sie das letzte Mal über Konsum nachgedacht? Nicht über das  stimmungsmachende Barometer, sondern Ihren eigenen, ur-persönlichen  Verbrauch von Textilien, konsumigen Kleingütern und Kosmetika?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/textilien-accessoires-kosmetik-leder/">Das kommt mir nicht in die Tüte</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Kleidung fair einkaufen</h2>



<p>Wann haben Sie das letzte Mal über Konsum nachgedacht? Nicht über das  stimmungsmachende Barometer, sondern Ihren eigenen, ur-persönlichen  Verbrauch von Textilien, konsumigen Kleingütern und Kosmetika?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Qualität der Wertschöpfungskette</h3>



<p>Im Gespräch über Nachhaltigkeit wird der Ruf nach ethischer 
Produktion aus ökologisch unbedenklichen Rohstoffen, guten 
Arbeitsbedingungen, fairen Handelsbeziehungen und Wiederverwertbarkeit 
zum Glück lauter. Es ist spät genug für diesen Ruf. Wer Produkte, welche
 diese Bedingungen erfüllen, konsumiert, kauft sich damit nicht zuletzt 
eine gehörige Portion gutes Gewissen ein.</p>



<p>Erst wenn wir aber nicht nur über die Qualität der <a href="http://www.refa.de/lexikon/wertschoepfungskette">Wertschöpfungskette</a>,  sondern auch über die Art unseres eigenen Konsums reflektieren,  übernehmen wir selbst Verantwortung und wälzen sie nicht allein auf die  Produktion ab.</p>



<p><a href="https://stilclub.de/kleidung-kosmetik-nachhaltig-kaufen/">Zum Buch &#8222;Kleidung nachhaltig konsumieren &#8211; Mit Stil die Zukunft gestalten&#8220;</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Nachhaltigkeit fängt bei uns selbst an – nicht bei den Herstellern</h3>



<p>Wer weniger kauft, hat mehr Geld zur Verfügung, die er in bessere 
Qualität und nachhaltig entstandene Produkte investieren kann. Das ist 
ein Grundgesetz des Konsums. Und hier kommt beispielsweise die 
Stilberatung ins Spiel: Wer weiß, was ihm steht, macht (so gut wie) 
keine Fehlkäufe mehr und kommt so in den Genuss des beschriebenen 
höheren Budgets. Wie aber lässt sich Qualität erkennen und was können 
Kriterien sein, die zu einem modernen, absichtsvollen Konsumverhalten 
inzwischen einfach dazu gehören?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wertvolles Wissen für eine bewusste Wahl</h3>



<p>In der Produktwelt gibt es noch immer Maßstäbe, an denen sich ein 
Wert erkennen lässt – wenn man die dafür notwendigen Informationen 
besitzt. Wissen bringt uns also weiter. Was aber für den Einkauf von 
kostspieligen Anschaffungen wie Autos, Waschmaschinen oder auch 
Heimtiere selbstverständlich ist – nämlich die ausgiebige Recherche –, 
zeigt im Konsum von Kleingütern und -waren oft klaffende Lücken. Dabei 
sind es doch gerade die kleinen Dinge, die Cremes und Lotionen, 
Textilien und Schmuckstücke, die wir direkt an uns heran, sogar auf 
unsere Haut lassen. Informieren Sie sich also auch über Waren im 
niedrigen Preissegment, bevor diese Ihren Warenkorb gewohnheitsmäßig, 
manchmal über Jahre füllen.</p>



<p>In jeder Warengruppe ist es hilfreich, sich eine Qualitätsfrage zu stellen. Zwei Beispiele:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kleidung: Würde ich dieses Teil auch aus zweiter Hand kaufen?</h3>



<p>Eine Qualitätsfrage hilft, das Objekt unserer Begierde mit einem neuen, anderen Blick zu betrachten.</p>



<p>Im Fall der Kleidung denken Sie doch einmal daran, was die meisten 
Menschen für ihr Leben gerne tun, wenn sie bei Sonnenschein in einem 
Straßencafé sitzen: Sie beobachten (hinter dem sicheren Visier einer 
Sonnenbrille) Leute, wie sie sich bewegen und kleiden. Und innerlich 
wird sich jeder eine Meinung dazu bilden, ob ihm gefällt, was er sieht. 
Die Treffsicherheit der Auswahl von persönlicher Kleidung wird damit zu 
einem Kernpunkt, um diesen Blicken Stand zu halten.</p>



<p>Ein Betrachter bewertet aber auch die Qualität der Kleidung und zieht
 daraus unbewusst Rückschlüsse auf die Person, zum Beispiel in einer 
Präsentations- oder Bewerbungs-Situation: Welche Arbeitsgüte ist von 
jemandem zu erwarten, der durch seine Kleidung erkennen lässt, dass ihn 
Qualität nicht interessiert? Welche Serviceleistung von einem Verkäufer,
 der sich in allen Details seiner Erscheinung nachlässig zeigt?</p>



<p>Die Sprache der Kleidung als Erfolgsfaktor wird massiv unterschätzt. 
Deshalb sollten Sie sich vor jedem Kauf fragen, ob das Kleidungsstück 
auch längeres Tragen oder Zweitbesitz mitmachen würde. Was nach ein paar
 Einsätzen schon Verschleißerscheinungen, Formverlust oder 
Ermüdungserscheinungen zeigt, ist einfach nicht gut genug für Sie und 
Ihr Image.</p>



<p>Es lohnt sich also, das Auge zu schulen und sich Wissen um 
Verarbeitungsqualität anzueignen, Stoffe durch ihre Haptik erfahren 
lernen und den Kopf einzuschalten, ob ein Preis realistisch ist. Denn 
wenn Sie überzeugen wollen, setzen Sie bei Textilien (und auch sonst) 
auf Klasse statt Masse.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Körperpflege und Beautyprodukte:&nbsp;Fühle ich mich wohl, wenn ich dieses Produkt anwende?</h3>



<p>Und zwar nicht nur physisch, sondern in der vollen Verantwortung für mich selbst und mein Umfeld?</p>



<p>Das eigentliche Geheimnis beim Einkauf von kosmetischen Produkten 
liegt in der treffenden Auswahl und der vorangehenden Bedürfnisanalyse. 
Trockene Haut beispielsweise, die eigentlich Feuchtigkeit braucht, 
gewinnt kein bisschen durch ölhaltige Cremes, deren größere Fettmoleküle
 sogar verhindern können, dass Feuchtigkeit aufgenommen wird. Für die 
Diagnose nehmen sich gewissenhafte Ärzte viel Zeit – warum wir uns nicht
 auch, bevor es an die Auswahl von Beautyartikeln geht, die unseren 
gewohnheitsmäßigen Warenkorb manchmal über Jahre füllen?</p>



<p>Bei allem Bewusstsein für politisch korrekte Produkte dürfen wir aber
 auch eines nicht vergessen: Menschen pflegen sich von jeher, weil sie 
attraktiv sein und anderen gefallen wollen. Und es soll Spaß machen! Die
 ganze Kunst der Körperpflege rankt sich um die Freude am Attraktivsein,
 die Lust auf Veränderung und den Drang nach Wohlbefinden.</p>



<p>Die angeblich oberflächlichen Äußerlichkeiten erhalten damit eine 
sehr wichtige Bedeutung in unserem Leben: Sie haben eine Wechselwirkung 
mit unserem Innenleben, unserem Gemütszustand und unserem Erfolg.</p>



<p>Und erst, wenn es uns gut geht und wir uns wohlfühlen, können wir von  innen heraus strahlen – und dann sehen wir auch gut aus! So kommt über  den Impuls der Zuwendung zu uns selbst ein Kreislauf in Bewegung, der  echte Lebensqualität und ihre Steigerung mit sich bringt. Abgesehen  davon, dass <a href="https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/lebensmittelproduktion/gesetzliche-regelungen-fuer-plastik-7022">Tüten aus Plastik</a> ohnehin kaum noch ökologisch vertretbar sind, ist das Nachdenken, was hinein gehört, also mehr als einen Gedanken wert.</p>



<p class="fotocredit">Foto: Fotalia</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/textilien-accessoires-kosmetik-leder/">Das kommt mir nicht in die Tüte</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Clever konsumieren&#8220; Buchrezension</title>
		<link>https://stilclub.de/clever-konsumieren-buchrezension/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2017 19:51:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltig kleiden]]></category>
		<category><![CDATA[Fair Fashion Guide]]></category>
		<category><![CDATA[Garderobe nachhaltig ausmisten]]></category>
		<category><![CDATA[Kleiderschrank-Check]]></category>
		<category><![CDATA[Kleidung fair einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeitssiegel Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Second Hand Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Slow Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Textilien nachhaltig pflegen]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltfreundliche Gruene Mode]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Textilien nachhaltig pflegen und konsumieren Eine kompetenter Verfasser macht eine Buchrezension sehr wertvoll, und ich habe mich echt gefreut, diese hier zu finden: Tina Bauer, ihres Zeichens Buchliebhaberin, hat einen umfangreichen Vergleich &#8211; und sie liebt &#8222;chice&#8220; Mode, wie sie schreibt. Wer ebenfalls Bücher liebt und mal vorbei surfen möchte, hat sicherlich Vergnügen an ihrem [...]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Textilien nachhaltig pflegen und konsumieren</h2>



<p>Eine kompetenter Verfasser macht eine Buchrezension sehr wertvoll, und ich habe mich echt gefreut, diese hier zu finden:</p>



<p>Tina Bauer, ihres Zeichens Buchliebhaberin, hat einen umfangreichen Vergleich &#8211; und sie liebt &#8222;chice&#8220; Mode, wie sie schreibt.</p>



<p>Wer ebenfalls Bücher liebt und mal vorbei surfen möchte, hat sicherlich Vergnügen an ihrem gut gemachten Blog: <a href="http://tinaliestvor.de/?p=3288">http://tinaliestvor.de/?p=3288</a></p>



<p></p>



<p>Das Buch wird bei Frankfurter Allgemeine BUCH nicht mehr aufgelegt. Wir haben es aber <em>relaunched</em> und im Frühjahr 2023 völlig neu überarbeitet und als <a href="https://stilclub.de/kleidung-kosmetik-nachhaltig-kaufen/">&#8222;Kleidung nachhaltig konsumieren &#8211; Mit Stil die Zukunft gestalten&#8220;</a> herausgebracht.</p>
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		<item>
		<title>Respekt für Textilien</title>
		<link>https://stilclub.de/respekt-fuer-textilien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 May 2016 16:02:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltig kleiden]]></category>
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		<category><![CDATA[Garderobe nachhaltig ausmisten]]></category>
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		<category><![CDATA[Kleidung fair einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeitssiegel Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Second Hand Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Slow Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Textilien nachhaltig pflegen]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltfreundliche Gruene Mode]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kleidung, die richtig gepflegt wird, sieht wesentlich länger und  wesentlich besser aus. Nur mit gepflegter Bekleidung lässt sich ein  Image von Zuverlässigkeit, Sorgfalt im Umgang mit Ressourcen und  Lebensgewandtheit aufbauen. Kleiderpflege ist Imagepflege. Nachhaltiges  Verhalten kann und darf also durchaus egoistische Motive haben. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Kleiderpflege ist Imagepflege und erhöht Deine Ausstrahlung</h2>



<p>„For details ask your mother“ (frei übersetzt: Für Pflegehinweise  fragen Sie bitte Ihre Mutter) schrieb einmal ein origineller  Modeanbieter in das Textilkennzeichnungs-Etikett seiner Ware. Dieser  schlichte Satz bringt auf den Punkt, worum es eigentlich geht, wenn wir  den Respekt für Textilien und die damit verbundene Nachhaltigkeit nicht  nur artikulieren, sondern auch im Alltag leben wollen: Es geht um das  Grundwissen über textile Fasern und ihre Eigenschaften – damit man nicht  nur als Mutter eine Antwort hat.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Triftige Gründe für Textilpflege mit Know-how</h3>



<p>Kleidung, die richtig gepflegt wird, sieht wesentlich länger und 
wesentlich besser aus. Nur mit gepflegter Bekleidung lässt sich ein 
Image von Zuverlässigkeit, Sorgfalt im Umgang mit Ressourcen und 
Lebensgewandtheit aufbauen. Kleiderpflege ist Imagepflege. Nachhaltiges 
Verhalten kann und darf also durchaus egoistische Motive haben. Außerdem
 hat gepflegte Kleidung eine längere Lebensdauer, und nur in einem guten
 Zustand bekommt sie auch (als modische Markenware) das&nbsp; 
Second-Hand-Siegel und geht in die Zweitverwertung. Und nicht zuletzt 
ist der Wasserverbrauch der größte Umweltfaktor in Lebenszyklus eines 
Kleidungsstücks, nicht etwa seine Herstellung. Und Wasser ist kostbar.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Empfehlungen für den nachhaltigen und respektvollen Umgang mit Kleidung</h3>



<p>Sparen Sie also nicht an der Qualität Ihrer Kleidung. Eine 
sorgfältige Verarbeitung und ein realistischer Warenpreis etwa lassen 
vermuten, dass auch die Rohfaser mit Sorgfalt ausgewählt wurde und die 
Ware einige Waschzyklen ohne Qualitätsverlust mitmacht.</p>



<p>Am besten machen Sie sich mit den Pflege- und Trageeigenschaften der  textilen Grundfasern vertraut. So können Sie mit einem Blick auf das  Textil-Kennzeichnungsetikett sehen, wie etwas gepflegt wird. Dieses  Wissen gehörte früher zur Ausbildung, um einen Haushalt führen zu  können, heute sind wir selbst verantwortlich.</p>



<p><a href="https://stilclub.de/kleidung-kosmetik-nachhaltig-kaufen/">Mehr über Textilpflege findet sich übrigens im FAZ-Buch &#8222;Kleidung nachhaltig konsumieren&#8220;.</a></p>



<p>Behandeln Sie Textilien wie einen Freund, der Ihnen nah ist und 
gerade deshalb Wertschätzung und auch einmal eine Pause braucht. 
Kleidung (und auch Schuhe!) wollen deshalb zwischendurch ruhen und sich 
erholen.</p>



<p>Und auch das Wissen um die Dresscodes hilft weiter: Es gibt z.B.  Gründe, warum Mann (oder Frau) im Sitzen den untersten Westenknopf  öffnen sollte – damit im Sitzen nichts <em>staucht</em> und die obere  Blickpartie ein gutes Bild abgibt. Der geöffnete unterste Knopf  vermeidet aber auch, dass sich die innere Stofflage auf Höhe der  Gürtelschließe aufraut. Viele dieser alten Tipps gelten noch heute und  erhöhen die Freude an schöner Kleidung – fragen Sie ruhig Ihre  Großmutter.</p>



<p class="fotocredit">Foto: IngImage</p>
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