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	<title>Business-Knigge zeitgemäß</title>
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	<description>Nachhaltigkeit in der Mode - Stil - Benehmen - stilvoll Altern - erfolgreich Auftreten</description>
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		<title>Die Kunst des Knigge</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jun 2022 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Knigge]]></category>
		<category><![CDATA[Stil-Porträt]]></category>
		<category><![CDATA[Adlige Sitten]]></category>
		<category><![CDATA[Anlasskleidung und Dresscodes im Job]]></category>
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		<category><![CDATA[Gendergerechte Ansprache]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Porträt: Fabrizio Baron Galli Zugaro, Bankmanager, Coach, Mentor und Trainer für interkulturellen Umgang und Business Etikette:</p>
<p>„Die Kunst ist es, gute alte Sitten und Bräuche aus den formellsten der Kreise (Aristokratie), an die heutige Welt und den vielseitigen Gesellschaftsschichten anzupassen, zu vermitteln und situativ sogar abzuändern.<br />
Denn Höflichkeit heißt, den anderen zu sehen. Das ist, was wir meinen – mit der Eleganz des Geistes. Und diese ist unabhängig von einer gesellschaftlichen Schicht.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/die-kunst-des-knigge/">Die Kunst des Knigge</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Lasst uns die Regeln kennen, bevor wir sie brechen!&#8220;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Fabrizio Baron Galli Zugaro ist im Europäischen Adel aufgewachsen. Die Rituale der Höflichkeit hat er wie kein anderer im Blut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man ihn aber trifft, ist er alles andere als steif oder unnahbar – Vorurteile, die man Adligen und Vertretern der Knigge-Industrie gerne nachsagt. Auf eine unverkrampfte Weise vermittelt er Männern wie Frauen, dass sie für ihn in diesem Moment die wichtigste Person im Raum sind – persönlich und irgendwie besonders.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://stilclub.de/knigge-4-0-umgangsformen/">Hier findest Du Informationen zu unseren Kursen.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Er ist überzeugt davon, dass hervorragende soziale Kompetenzen zu mehr Erfolg im privaten wie im beruflichen Leben führen: Empathie, Respekt, Kommunikationsfähigkeiten, Teamfähigkeit, gutes Benehmen und guter Umgang mit unseren Mitmenschen als Schlüsselfaktoren für ein gutes, angenehmes und stressfreies Leben. Wichtig sind ihm „echte Authentizität“ und totale Ehrlichkeit beim persönlichen Stil sowie die Gabe, sich in das Gegenüber hineinzuversetzen. Nur so kann unser Umgang miteinander im besten Sinn für jeden Adressaten und jeden Anlass angenehm sein.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="838" src="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/08/starlay_galli-zugaro-1024x838.jpg" alt="" class="wp-image-3670" srcset="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/08/starlay_galli-zugaro-1024x838.jpg 1024w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/08/starlay_galli-zugaro-300x246.jpg 300w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/08/starlay_galli-zugaro-768x629.jpg 768w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/08/starlay_galli-zugaro-1536x1257.jpg 1536w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/08/starlay_galli-zugaro-2048x1676.jpg 2048w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/08/starlay_galli-zugaro-843x690.jpg 843w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/08/starlay_galli-zugaro-1320x1080.jpg 1320w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Gala-Foto &#8222;Kleider machen Leute&#8220; von April 2022: starlay / galli zugaro, Fotorechte wurden erworben</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ich darf seit 2021 mit ihm arbeiten. Wir sind beide einerseits einer traditionellen Höflichkeit verbunden, in der wir viel Sinnvolles und viel Gutes erkennen. Andererseits sind wir lebendige Teile einer modernen und sich ständig verändernden (Unternehmens-) Kultur, in der wir uns bewegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wo er herkommt, scheint es von Spielregeln nur so zu wimmeln. Nur haben sie alle das Wohlbefinden des Gegenübers im Sinn, diese Spielregeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich selbst komme aus einem kulturell interessierten Kreis, den man im Deutschland der 60er Jahre „Bildungsbürgertum“ nannte und wo Höflichkeit als Voraussetzung gehandelt wurde, einer Gesellschaft überhaupt anzugehören. Der eine aus Italien – die andere aus Deutschland. Hier ein Herr – dort eine Dame.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was uns eint, ist die Überzeugung, dass es das Gegenüber ist, das zählt. Und dass Veränderungen nicht zwangsläufig Verbesserungen sein müssen: Nur weil es gerade alle tun, muss es noch lange nicht gut sein, wenn man es mit den Augen des Anderen betrachtet. Von der „Me first“-Mentalität bis hin zu der in Corona-Zeiten so beliebt gewordenen Wohnzimmer-Bekleidung im öffentlichen Raum: Es wird niemals – auch nicht im Futur – im Interesse eines sozialen Umfelds sein, wenn Menschen einander nicht sehen, nicht würdigen, nicht wertschätzen und nicht selten auf Kosten anderer handeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darum geben wir Seminare, halten Vorträge und publizieren für Sie und Euch.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="fotocredit wp-block-paragraph" id="fotocredit">Titelfoto: Gerardo Gaetani d‘Aragona</p>



<p class="fotocredit wp-block-paragraph">Gala-Foto: Starlay / Galli Zugaro</p>
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		<title>Die Sache mit dem “d” &#8211; wie spreche ich das dritte Geschlecht an? &#8211; MP3</title>
		<link>https://stilclub.de/die-sache-mit-dem-d/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2020 17:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Knigge]]></category>
		<category><![CDATA[Personal Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Business-Knigge zeitgemäß]]></category>
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		<category><![CDATA[Frau in Führungsposition]]></category>
		<category><![CDATA[Knifflige Knigge-Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Umgangsformen in der Firma]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten bei Businessmeetings]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Über die inzwischen etablierte Angabe „m/w/d“ in Stellenanzeigen hinaus begegnen uns im Alltag Situationen, die vor allen Dingen Feingefühl und Achtung verlangen. Denn jemanden wertschätzend zu adressieren und auch zu erreichen ist der Beginn jeder Kommunikation. Wie geht sie, die gender-gerechte höfliche Anrede?</p>
<p>Eine gesellschaftliche Momentaufnahme ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Erfolgreich auftreten mit Stil</h2>



<p class="extlink wp-block-paragraph">Hier kannst Du Dir den Beitrag übrigens auch als Audio anhören:</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2023/02/007_Die-Sache-mit-dem-D.mp3"></audio><figcaption class="wp-element-caption">Divers und gendergerecht im SmallTalk &#8211; Teil 1 &#8211; gesprochen von Katharina Starlay</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2023/02/008_Die-Sache-mit-dem-D.mp3"></audio><figcaption class="wp-element-caption">Divers und gendergerecht im SmallTalk &#8211; Teil 2 &#8211; gesprochen von Katharina Starlay</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Anfang 2019 ist die korrekte Anrede nicht nur in der Ansprache von hochrangigen Persönlichkeiten und Adligen pikant. Vielmehr ist sie zum Fettnäpfchen in alltäglichen Prozessen von Bewerbung bis Rednerpult geworden und damit alles andere als eine abgehobene Benimmfrage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jemanden wertschätzend zu adressieren und damit auch zu erreichen ist der Beginn jeder Kommunikation –, sich dabei aber diskriminierungs-frei zu bewegen kann zum sprachlichen Balance-Akt werden. Unsere Sprachen wimmeln nämlich von weiblichen und männlichen Vokabeln! Wie geht es fair, freundlich und auch rechtssicher?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://knigge-rat.de/">Information über den Deutschen Knigge-Rat</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Über die inzwischen etablierte Angabe „m/w/d“ in Stellenanzeigen und
die Verwendung des generischen Maskulinums hinaus begegnen uns im Alltag
Situationen, die vor allen Dingen Feingefühl und Achtung verlangen, eine
Zuneigung zu anderen Menschen, welche schulisch nicht erworben werden kann. Es
ist eine Frage der Haltung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und während so manches Unternehmen noch mit der Balance von „m“ und „w“
der Gender-Bezeichnung befasst ist, gibt die Entwicklung des Zeitgeists neue
Aufgaben auf: Das generische Maskulinum in der Linguistik beschreibt
grammatikalisch männliche Substantive, welche sich aber auf eine Allgemeinheit,
z.B. auf eine Berufsgruppe beziehen und damit geschlechtsneutral sind. So ist „der
Wissenschafter“ weder männlich, noch weiblich oder divers, sondern lediglich
eine Berufsbezeichnung. Dennoch können sich sensible Personen durch seine
Verwendung verletzt fühlen, auch bei juristischer Neutralität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um dem Raum zu geben und den Bogen zu zeitgemäßen Umgangsformen zu
schlagen, hat der Deutsche Knigge-Rat in seiner letzten Sitzung Dr. Marion
Hulverscheidt eingeladen, eine Ärztin und Medizinhistorikerin an der
Universität Kassel, die sich auf das Gespräch mit dem „d“ einlässt und darüber
fachlich fundiert referiert. </p>



<p class="extlink wp-block-paragraph">Der Deutsche Knigge-Rat ist ein Zusammenschluss von ehrenamtlichen Expert:innen verschiedener Fachgebiete, welcher sich mit gesellschaftlichen Entwicklungen befasst und Orientierungshilfe auf Basis einer Renaissance der Werte gibt. Von verstaubten Ritualen, wie viele glauben, ist er weit entfernt. <a href="https://knigge-rat.de/">Mehr auf Knigge-Rat.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ist es überhaupt in Ordnung, eine Mediziner<em>in</em> als solche zu bezeichnen, die sich als <em>Mensch</em> definiert – und nicht als Träger (generisches Maskulinum)
einer geschlechts-spezifischen Identität? Damit ist Marion Hulverscheidt dem
Punkt, um den es geht, näher als die die meisten ihrer Zuhörer: </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Brauchen wir <em>überhaupt</em> eine Geschlechtszuordnung für
unser persönliches Selbstverständnis?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten Menschen identifizieren sich absolut mit ihrer Biologie als
Frau oder Mann. (Unter Transvestiten wird auch der Begriff „Bio-Frau“
verwendet, wenn die weibliche Erscheinung nicht nur das Ergebnis von Styling
ist.) Und auch Kinder reagieren auf Frauen und Männer unterschiedlich, wie ein
Erzieher eindrücklich berichtet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während wir also die Frage nach dem <em>Überhaupt</em>
nicht allgemeingültig beantworten können, weil die Antwort zutiefst individuell
ist, gibt sie uns Anregung für den Umgang mit dem „d“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst gilt es, Intersexualität von Transsexualität zu unterscheiden.
Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Anerkennung eines dritten
Geschlechts basiert ursprünglich auf der Klage einer intersexuellen Person.
Unabhängig von (sichtbaren) primären und sekundären Geschlechtsmerkmalen wie z.
B. einem Bart gibt es viele biologische Kriterien der Geschlechtszuordnung, beispielsweise
den Chromosomensatz oder die Hormonspiegel. Bei intersexuell Geborenen deuten
diese Kriterien nicht nur in eine Richtung. Bei Transidentität liegt die
Dissonanz zwischen dem Selbsterleben und der eigenen Biologie, transidente
Menschen wünschen sich im jeweils anderen Geschlecht zu leben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Von außen lassen sich die Unterschiede nicht erkennen (und das verlangt
auch niemand). Von daher wird das Feingefühl im Dialog umso wichtiger, damit
sich alle Beteiligten wohlfühlen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier die <em>Best-of</em>´ im Dialog
mit dem „d“:</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Mündlich: Sprache ist lebendig</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Marion Hulverscheidt plädiert für ein entspanntes Miteinander und
ein unverkrampftes Nachfragen: „Wie darf ich Sie (oder Dich) ansprechen?“ Wer
inter- oder <em>transgender</em> ist, wird
sich darüber nicht wundern. Überhaupt hat jeder Mensch jenseits der
nachweisbaren Genetik männliche und weibliche Anteile, die nicht ignoriert
werden wollen. Und in der Kommunikation geht es ja in erster Linie darum, den <em>anderen</em> zu sehen. Also fragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein versierter „d“ (generisch verstanden) wird darauf antworten: „Ich
möchte als Frau / Mann gelesen werden.“ Nicht nur gesehen, sondern <em>gelesen</em> – interpretiert und verstanden
werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Schriftlich oder formell</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Festreden, Vorträgen &amp; Co. wird die Begrüßung einmal mehr zum
Tür- und Herzöffner. Während der meist männliche Redner der Vergangenheit
fröhlich nur Seinesgleichen begrüßte, scheint es nun geboten auch in einer
Begrüßungsformel niemanden auszuschließen. Um aber auch wirklich politisch
korrekt zu sein, sollte man (generisch) Männer, Frauen (oder umgekehrt) und
alle Anwesenden im Plural begrüßen, nicht mehr und nicht weniger.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Schriftform lassen sich die linguistisch männlichen und
weiblichen Formen besser durch einen Doppelpunkt als durch einen Schrägstrich trennen,
was sich flüssiger und eleganter liest: </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Patient:innen“ und „Freund:innen“ statt „Bewerber/Innen“ … Besonders
sicher sind Sie zudem, wenn Sie möglichst neutrale Formulierungen verwenden,
zum Beispiel <em>Kaufleute</em> (statt
Kaufmann und Kauffrau) oder <em>Teamleitung</em>
(statt Teamleiter und Teamleiterinnen).</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einer internationalen Welt können Vor- und Nachname nicht immer
erkannt – und in fremden Sprachen schwerer mit einem Geschlecht verbunden
werden. Was tun? Aber auch im Deutschen können Fragen entstehen: Wenn Ihnen
„Chris Müller“ schreibt, die oder der <em>Christine</em>
genauso wie <em>Christian</em> sein könnte,
antworten Sie besser mit dem vollen Namen zurück: „Guten Tag Chris Müller“ oder
„Hallo nach Hamburg“. So verletzen Sie niemanden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das kann Ihnen genauso mit Kim, Luca, Toni, Diyar oder Nuri so gehen &#8230;
&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Extratipp:</strong> Als Absender mit
einem undefinierbaren Namen ist es elegant, Hilfestellung zu geben, zum
Beispiel unter einer Nachricht „adressed as male / female“, Frau oder Mann zu
schreiben. Dann weiß der Empfänger, was er oder sie zu tun hat – wie bei einer
guten Dresscode-Empfehlung auch. Übrigens darf man erst seit neuestem den
Geschlechtseintrag in Geburts-Registern ganz weglassen (probieren Sie das mal
mit einem Internet-Formular!).</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die unvermeidliche Toiletten-Frage</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ruhe- und Schutzräume nach Geschlecht zu trennen ist nicht notwendig. Als Gastgeber kann man davon ausgehen, dass die Gäste schon selbst wissen, ob sie eine abschließbare Kabine oder ein im Vorbeigehen einsehbares Urinal bevorzugen. Deshalb macht es Sinn, sie wissen zu lassen, was sich jeweils hinter der Tür verbirgt – ohne Röckchen und Schirmchen. Die Zeichensprache für gendergerechte Toiletten und/oder Stehvorrichtungen ist noch nicht ausgereift, es gibt aber so viel mehr als das kombinierte Logo mit Rock auf der einen – und Hose auf der anderen Seite. Denn Orientierung sorgt für Wohlbefinden – und das ist auch ganz im Sinn von Adolph Freiherr von Knigge: Er wollte einfach nur, dass sich Menschen im Umgang miteinander wohlfühlen.</p>



<p class="fotocredit wp-block-paragraph">Foto: IngImage </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/die-sache-mit-dem-d/">Die Sache mit dem “d” &#8211; wie spreche ich das dritte Geschlecht an? &#8211; MP3</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
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