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	<title>Knifflige Knigge-Fragen</title>
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	<description>Nachhaltigkeit in der Mode - Stil - Benehmen - stilvoll Altern - erfolgreich Auftreten</description>
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		<title>Tango für Manager und Managerinnen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jan 2026 16:45:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nach den Trends im Management-Training mit Pferden und Kletterwäldern ist es jetzt vielleicht an der Zeit für das Naheliegende: Das „Live“-Training mit Menschen. Wer Tanz und Tänzer beobachtet, wird sensibilisiert für die Kunst der Führung, die sich hinter jedem guten Tanz verbirgt. Und was liegt näher, als daraus für sich und den eigenen Erfolg lernen zu wollen?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Was Du im Tanz über gute Führung lernen kannst</h2>



<p>Nach den Trends im Management-Training mit Pferden und Kletterwäldern ist es jetzt vielleicht an der Zeit für das Naheliegende: Das „Live“-Training mit Menschen. Wer Tanz und Tänzer beobachtet, wird sensibilisiert für die Kunst der Führung, die sich hinter jedem guten Tanz verbirgt. Und was liegt näher, als daraus für sich und den eigenen Erfolg lernen zu wollen? Anders als die traditionellen Tänze wie Walzer, Foxtrott oder auch die lateinamerikanische Rumba folgt der Tango Argentino, der seit 2009 zum immateriellen Weltkulturerbe gehört und immer mehr Menschen in seinen Bann zieht, keiner vorgegebenen Choreografie, sondern ist ein getanzter Dialog. Und von der Qualität der Kommunikation hängt es ab, ob der Tanz gelingt – wie im Geschäftsleben auch.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Im Dreiklang zwischen Musik, Bewegung und zwei Menschen entsteht höchste Achtsamkeit. </h3>



<p>Um ein guter Tänzer zu werden, braucht es Demut, Präzision und Einfühlungsvermögen – die Fähigkeit, Fertigkeiten zu erkennen und auszuschöpfen, aber auch Grenzen anzuerkennen und zu akzeptieren. Bei sich und beim anderen.</p>



<p>Tango Argentino wird anders als die sich entwickelnde figuren-betonte Nuevo-Bewegung, die von jungen Tänzern oft bevorzugt wird, in der engen Umarmung getanzt: Ein Arm umschließt den Tanzpartner, der zweite, angewinkelte Arm legt die Hand in die des anderen. Meist ruht der Kopf leicht und ohne Druck an dem des Partners. Die eigentliche Führung geschieht nicht durch die Arme, sondern auf Höhe des Brustbeins, dem eigentlichen Kontaktpunkt im Paar, während die Beine für die Bewegung frei sein sollten. Symbolisch gesprochen ist es das Herz, das führt. </p>



<p class="extlink"><strong><em>“Hugging is good medicine.</em></strong><br><em>It transfers energy and gives the person hugged an emotional lift.<br>You need four hugs a day for survival,<br>eight for maintenance,<br>and twelve for growth.<br>Scientists say that hugging is a form of communication<br>because it can say things you don’t have the words for.<br>And the nicest thing about a hug is that you usually<br>can’t give one without getting one.” </em><br>(Verfasser unbekannt) </p>



<p>Alle anderen Tänze bedienen sich der Arme, um zu führen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Im Tango aber lernt man in kurzer Zeit viel über den anderen und sich selbst, hier offenbart sich der Kern der Stärken und Schwächen von beiden. </h3>



<p>Neben Körpertemperatur und Körperduft, die natürlich im Business nur selten wahrnehmbar sind, teilen sich Musikalität und Sensibilität, Verbindlichkeit und Stressverhalten – zum Beispiel bei schneller werdendem Takt – unmittelbar mit. Aber auch, wenn der Tänzer oder die Tänzerin gerade angespannt und mit dem Kopf woanders ist …</p>



<p>Traditionell war es im Tango Argentino der Mann, der führte – aber das muss heute längst nicht mehr so sein. Heute tauschen auch hier zunehmend mehr Frauen die eleganten High Heels gegen flachere Tanzschuhe und führen sowohl Frauen als auch Männer. Das Spiel mit der Rolle macht es reizvoll – und kann für Führungskräfte tiefe Erkenntnisse bringen. Der Einfachheit halber ist hier von dem „Führenden“ und „Folgenden“ die Rede, egal ob Frau oder Mann.</p>



<p><a href="https://stilclub.de/dating-und-gastgeben/">Zum Beitrag &#8222;Dating und Gastgeberqualitäten&#8220;</a></p>



<p>Der Tanz beginnt bei den ersten Takten mit
einer Art „Einwiegen“, durch das der Führende dem Folgenden durch eine kaum
merkliche Gewichtsverlagerung von einem Bein auf das andere mitteilt, auf
welchem er gerade steht und mit welchem Bein er demnach auch loslaufen wird.
Sein Job ist es, Richtung, Schrittlänge und den Impuls vorzugeben. Die
Vermutung, dass viele Manager ihre Mannschaft nicht da abholen, wo sie steht
und versäumen mitzuteilen, von welchem Fuß und wohin sie gehen wollen, ist
nicht einmal gewagt. </p>



<p>Der Folgende hat die Aufgabe, sich auf die Führung einzulassen, Vertrauen zu entwickeln und zu „Lauschen“, welche Bewegung die nächste sein wird. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Mit der Zeit entwickelt sich durch die Tanzroutine eine vorausahnende Reaktionsfähigkeit, die vielen Unternehmen gut täte. </h3>



<p>So ganz nebenbei ist der getanzte Dialog in der engen Umarmung eine zutiefst pazifistische Angelegenheit: Für Manager, die ihr Geschäft als ständigen Kampf um Marktanteile, gegen Konkurrenten und den Widerstand vermeintlich unwilliger Mitarbeiter erleben, dürfte das eine mehr als wohltuende Abwechslung sein. Im Tanz wird besonders deutlich, dass Widerstand zu nichts führt – wenn die Richtung klar ist. Das schönste Tanzerlebnis entsteht in der vollen Konzentration auf den Partner, losgelöst von Raum und Zeit. Dadurch entwickelt sich ein geschärfter Instinkt für Veränderungen, Stimmungen und das Umfeld, das nach dem Auftauchen aus der Musik wieder mit neuen Augen und klarem Blick wahrgenommen wird. Intensität und Weitblick wechseln einander ab.  „Am Puls der Zeit“ kann somit auch bedeuten: Im Takt des Tango.</p>



<p>Was noch lässt sich von der tänzerischen
Führung auf den Erfolg in verantwortungsvollen Aufgaben übertragen?</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die enge Umarmung
des Tanzes verlangt wie nichts anderes Respekt vor dem Partner. (Dies ist übrigens
oft am umschließenden Arm sichtbar.) Dieser Respekt ist auch Voraussetzung für
jede Zusammenarbeit. </li>



<li>Beide sind
verantwortlich für die so genannte „Paarachse“, also die Stabilität in
Bewegungen und Drehungen. Auch ehrgeizige Geschäftsmodelle und Projekte
verlangen das. </li>



<li>Der Führende darf
den Folgenden nicht überfordern. Es ist seine oder ihre nobelste Aufgabe, die
Tänzerin oder den Tänzer im eigenen Arm gut aussehen zu lassen. Manche
Führungskräfte täten gut daran, ihre Mitarbeiter gut aussehen zu lassen (statt
sich selbst), was unmittelbar auf die eigene Führungsqualität zurück spiegelt und
Sie als wahren Meister der Führung outet.</li>



<li>Fehlerkultur: Ein
Patzer im Tanz liegt meistens an der Führung bzw. einer falschen Angabe. Statt
die Schuldfrage zu stellen, halten beide inne, sammeln sich und tanzen weiter.
Im Vordergrund steht das gemeinsame Erleben bzw. im Beruf das Wirken. </li>



<li>Das Spielbein des
Folgenden gehört dem Führenden, das Standbein ihm selbst. Nur wenn der Führende
also die Richtung und den „Rahmen“ vorgibt und dabei Freiraum lässt, kann der
Folgende ihn mit der besten tänzerischen Performance füllen, die sein Können erlaubt.
Auch das lässt sich auf unsere Arbeitswelt 1:1 übertragen. </li>



<li>Ein Tanzsalon ist
der falsche Ort, um Launen abzureagieren. Wer schlecht gelaunt auf einer
Milonga (einer Tangoveranstaltung) erscheint, wird die Erfahrung machen, dass
er oder sie nicht aufgefordert wird. Tangotänzer sind sensibel – wie Kunden und
Mitarbeiter übrigens auch.</li>
</ul>



<p>Im Tango ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Mann und Frau sich entsprechend auch äußerlich vorbereiten, gepflegt und attraktiv gekleidet erscheinen, damit der optische und olfaktorische Eindruck überhaupt zu einer Umarmung einlädt. Und hier haben wir auch die untrennbare Verbindung zu meinem Kernthema: Dem guten Stil im Geschäftsleben und darüber hinaus!</p>



<p class="fotocredit">Foto: Silke&amp;Chris Photography </p>
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		<title>Das Knigge-Wunschkonzert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Aug 2022 07:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Aktuelle Knigge-Fragen - persönlich beantwortet: Kommunikation oder virtueller Auftritt, Gastgeber- oder Servicekultur, Stiltypen und wie sie ticken ... manchmal tut es auch einfach nur gut, Rückmeldung zur eigenen Wirkung zu erhalten. Und das Beste ist:<br />
Sie können sich wünschen, welche Themen wir behandeln!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Brennende Benimm-Fragen mit Fabrizio Baron Galli Zugaro + Katharina Starlay</h2>



<p>Gendern, Duzen und Small-Talk … Interkulturelle Kompetenz oder einfach „nur“ Tischkultur:</p>



<p>Es ist eine ganze Menge, was das Geschäfts- und Privatleben uns so ganz nebenbei abverlangt. Denn Menschen für sich zu gewinnen ist eines der größten Geheimnisse des persönlichen Erfolgs.</p>



<p>Die schönste Fachkompetenz bringt uns nicht weiter, wenn wir sie nicht verkauft bekommen – im Bewerbungsgespräch, im Außendienst, im Umgang mit Kunden. Und wie steht es überhaupt mit sozialen Kontakten in Freizeit, Sport und Familie?</p>



<p>Viele Seminare halten sich mit Allgemeinplätzen auf, die aber unser individuelles Bedürfnis nicht immer treffen. Von der „Me first“-Mentalität bis hin zu der in Corona-Zeiten so beliebt gewordenen Wohnzimmer-Bekleidung im öffentlichen Raum: </p>



<p>Heute haben Sie, hast Du die Möglichkeit, den Fahrplan mitzugestalten und Fragen vorab zu stellen. </p>



<p><a href="https://stilclub.de/knigge-4-0-umgangsformen/">Hier findest Du die Landing-Page von Fabrizio und Katharina</a></p>



<p>Wie wäre es mit Kommunikation und virtuellem Auftritt, Gastgeberkultur, Service oder wie die Stiltypen ticken? Oder soll es Rückmeldung von wohlmeinenden anderen zur eigenen Wirkung sein?</p>



<p>Ihr wünscht Euch Eure Themen – wir behandeln sie im Seminar!</p>



<p class="extlink">Achtung, es gibt zwei Termine – einen, in dem Sie gesiezt werden, einen zweiten, in dem Du geduzt wirst. Denn Höflichkeit will Wohlbefinden für <em>alle</em>.</p>



<p><strong>Unser Summer-Special um 9.30 Uhr richtet sich an Sie, wenn Sie</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ihr Knigge-Wissen auf den neuesten Stand bringen wollen</li>



<li>Sie die Spielregeln kennen wollen, bevor Sie sie brechen</li>



<li>Knifflige Knigge-Fragen unter Gleichgesinnten zur Sprache bringen möchten</li>



<li>Ihren (Führungs-) Nachwuchs sensibilisieren sollten</li>



<li>Die Sommerpause für zeitaktuelle Fortbildung nutzen möchten</li>



<li>Sie die Magie des guten Benehmens für Karriere und privat nutzen wollen</li>
</ul>



<p>oder:</p>



<p><strong>Unser Summer-Special um 14 Uhr richtet sich an Dich, wenn Du</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dein Knigge-Wissen auf den neuesten Stand bringen willst</li>



<li>Du die Spielregeln kennen willst, bevor Du sie brichst</li>



<li>Knifflige Knigge-Fragen unter Gleichgesinnten zur Sprache bringen möchtest</li>



<li>Deinen (Führungs-) Nachwuchs sensibilisieren solltest</li>



<li>Die Sommerpause für zeitaktuelle Fortbildung nutzen magst</li>



<li>Du die Magie des guten Benehmens für Karriere und privat nutzen willst</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Zeit und Dauer:   Mittwoch, 24. August 2022 &#8211; 2,5 Stunden</strong></p>



<p>Wir siezen Sie:   09.30 – 12.00 Uhr oder</p>



<p>Wir duzen Dich:   14.00 – 16.30 Uhr</p>



<p>Ort:   Einladung per Zoom</p>



<p>Ihr / Dein Beitrag:   150,- Euro netto + MwSt., steuerlich absetzbar als Karrierecoaching &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>



<p><strong>Wünsche bitte einreichen bis:</strong>   Freitag, 19. August, 19 Uhr</p>



<p><strong>Anmeldung und Wunscheinsendung:</strong>   <a href="mailto:katharina@starlay.de">katharina@starlay.de</a></p>



<p></p>



<p class="fotocredit">Foto in der Collage: IngImage, Porträt: Galli Zugaro / Starlay</p>
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		<title>Interkulturelle Kompetenz</title>
		<link>https://stilclub.de/interkulturelle-kompetenz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Mar 2022 08:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt sie noch, die Gentlemen mit Handkuss und ihnen diametral gegenüber aber auch jene Männer, die einer Frau die Tür aufhalten, damit sie den Wasserkasten selbst hindurch schleppen kann. Wie geht sie nun, die Eleganz des Geistes 4.0? Und was, wenn wir unsere Ländergrenzen verlassen? Ein Gespräch über Wahrnehmungen und Gepflogenheiten sowie männliche und weibliche Unsicherheiten in einer multikulturellen Welt.</p>
<p>Teil 3/3: Interkulturelle Kompetenz</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/interkulturelle-kompetenz/">Interkulturelle Kompetenz</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="wie-geht-mannliche-galanterie-in-zeiten-weiblicher-vorstands-power-ein-zwiegesprach-zwischen-katharina-starlay-und-fabrizio-galli-zugaro-teil-3"><strong>Wie geht männliche Galanterie in Zeiten weiblicher Vorstands-Power? Ein Zwiegespräch zwischen Katharina Starlay und Fabrizio Galli Zugaro – Teil 3</strong></h2>



<p><a href="https://stilclub.de/dating-und-gastgeberqualitaeten/">Im vorigen Part ging es um Dating und Gastgeberqualitäten</a> – heute wenden wir uns dem internationalen Benehmen zu: „Am deutschen Wesen mag die Welt genesen“ (Zitat von Emanuel Geibels, 1861). Oder am italienischen? Oder am englischen, französischen, spanischen, indischen, algerischen und und und. Ist unser moderner 4.0 <em>approach</em> weltweit angebracht? Im letzten Teil unserer Trilogie sprechen wir über internationale Etikette und den berühmten Blick über den eigenen Tellerrand.</p>



<p><a href="https://stilclub.de/knigge-4-0-umgangsformen/">Haben Ihre oder Deine Mitarbeiter, Führungskräfte oder der Nachwuchs Trainingsbedarf? </a></p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="internationaler-umgang"><strong>Internationaler Umgang</strong></h3>



<p></p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>Charme und Komplimente. Feingefühl, Vorsicht, Sensibilität, Eleganz, Akzeptanz. Charme ist etwas Schönes, wenn es akzeptiert wird. Es kann aber auch unangebracht sein. Also Vorsicht, ohne über das Ziel hinauszuschießen. Die Kunst beim Charme ist, authentisch zu sein und dabei gemocht zu werden. Auch international. Hier wird es jedoch meist heikel.</p>



<p>Auf der Welt gibt es knapp 200 Nationen. Und das ist die kleinste Zahl, wenn wir beginnen wollen, über Kulturen zu sprechen. Jedes Land hat dazu noch Regionen, Territorien, die in sich bereits extrem viele kulturelle Eigenschaften haben. Es geht soweit, dass in Kleinstädten derjenige, der auf der einen Seite der Brücke lebt und etwas zum Essen bestellt, von Bewohnern der andere Seite gleich erkannt wird als „der andere von jenseits des Flusses“, weil er zum Beispiel Schimmelkäse isst, was auf der anderen Seite der Brücke nicht üblich ist. Also tausende und tausende von verschiedenen Kulturen, Bräuchen, Werten. </p>



<p>Ein kleines Beispiel: Weltweit gilt nicht unbedingt, dass Schnitzel und Pommes Frites das beste Essen überhaupt sind oder man sich am Buffet mit Flip Flops und kurzen Hosen anstellen kann. Das ist nicht besonders geschmackvoll. Niemand verlangt, dass alle Menschen jeden Brauch der Erde kennen. Aber ein Zeichen des Respekts und der Achtung sollte es sein, sich zu erkundigen, welche <em>Usance</em> in der jeweiligen Kultur angebracht ist. Das gilt natürlich auch für Komplimente und nette Gesten.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="andere-lander-andere-sitten"><strong>Andere Länder – andere Sitten</strong></h3>



<p></p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>Mir fällt da eine Geschichte aus dem internationalen Kontext ein. Vor einigen Jahren war ich auf einem Empfang in einer deutschen Großstadt. Ich stand in der Schlange vor der Garderobe. Vor mir waren der italienische und der türkische Generalkonsul mit den Ehefrauen, die ich alle kannte. Plötzlich half der italienische <em>Console</em> der Frau des türkischen Konsuls aus dem Mantel.</p>



<p>Den Blick des türkischen Konsuls, seiner Frau und der Frau des italienischen Konsuls hättet Ihr sehen müssen! Die Geste meines Landmannes war scheinbar unpassend: Aus seiner eigenen Sicht war der italienische Konsul höflich und korrekt, die anderen drei (seine Frau und das türkische Ehepaar) wussten jedoch, dass das nicht in Ordnung war, aus türkischer Sicht. Ich habe heute noch in den Ohren, was die italienische Ehefrau Ihrem Mann mit bestimmter Stimme sagte, ich verwende jetzt einen Ersatznamen: <em>„Franco, cappotto!“</em> („Franco, der Mantel!“), begleitet von einem Laser-Blick an den lieben und doch eigentlich so galanten Ehemann.&nbsp;&nbsp;</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="das-klischee-von-der-frau-die-die-hosen-an-hat"><strong>Das Klischee von der Frau, die die Hosen an hat …</strong></h3>



<p></p>



<p><strong>Katharina:</strong></p>



<p>Das Starke-Frauen-Phänomen … Es ist doch so, wenn ich das als Frau so sagen darf: Wenn wir uns mit unserer weichen <em>und</em> unserer starken Seite angenommen fühlen und nicht mehr beweisen müssen, können wir uns nämlich entspannen und unser bestes Selbst sein. Dann kann auch der Mann (endlich) seine beiden Seiten leben und sich ebenfalls entspannen. Nicht wenige Männer aber möchten nur die softe Seite sehen und klammern die starke aus … damit bekommen sie nur die halbe Frau.</p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>Ein Traum. Das scheint mir die ideale Welt, an die ich glauben möchte … fast so utopisch als würden mehrere Fußballnationen miteinander – statt gegeneinander fiebern.</p>



<p>Das schönste ist doch, wenn zwei Menschen in Ihrer Beziehung sie selbst sein können, und es funktioniert. Eine Ambition, die selten zur Erfüllung kommt, aber doch manchmal vorkommt.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="empfang-seated-dinner-und-landersitten"><strong>Empfang, <em>Seated Dinner</em> und Ländersitten &nbsp;</strong></h3>



<p></p>



<p><strong>Katharina:</strong></p>



<p>Es fängt schon mal bei Tischdame und -herr an, dabei ist es nicht unwichtig: </p>



<p>So manche:r höfliche Gastgeber:in macht sich durchaus Gedanken, welche Menschen sie oder er miteinander ins Gespräch bringen möchte. Als Eselsbrücke sollte man sich vergegenwärtigen in welche Richtung die eigene Jacke geknöpft wird, wie ein Symbol der Zuwendung: Männersakkos knöpfen von links nach rechts. Rechts sitzt demnach ihre Tischdame. Frauenjacken knöpfen von rechts nach links, zum Herzen hin: Links sitzt also der Tischherr.</p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>An der Rechten sitzt die wichtige Person, aus der Sicht eines galanten Mannes … Rechts ist bei den meisten auch der starke Arm. Ich weiß, dass einige Damen das nicht hören wollen, aber so empfinden Männer auch weiterhin. Dadurch geht die Augenhöhe keineswegs verloren.</p>



<p>Zur interkulturellen Tischordnung: Wenn es Situationen gibt, in der an einem Tisch Menschen verschiedener Kulturen sitzen, sollte man zwei Dinge tun: Sich informieren über die <em>Usancen</em> der verschiedenen Gäste, beziehungsweise sie auch direkt fragen, sofern ein bisschen Vertrautheit besteht, was gut ist und welche <em>faux pas</em> man sich ersparen sollte. Das Gespräch über Kultur und Gewohnheiten kann sehr verbindend sein. Die Tischordnung hat besonders in formellen Anlässen eine Bedeutung, die häufig unterschätzt wird.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="essensreste-auf-dem-teller"><strong>Essensreste auf dem Teller</strong></h3>



<p></p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>In einigen Kulturen ist es unhöflich, Essen auf dem Teller zu lassen, weil damit ausgedrückt wird, es habe nicht geschmeckt. Der Gastgeber und die Gastgeberin und ihre Gastfreundschaft werden somit stark beleidigt. Andersherum gibt es Kulturen, wo es „fein“ ist, etwas auf dem Teller zu lassen, weil das signalisiert, dass reichlich zu Essen geboten wurde und man nicht gekommen ist, um sich den Bauch vollzuschlagen. Hier möchte ich aber noch einfügen, dass gewisse Sitten nach einer Matrix gesehen werden können, länderübergreifend. Ich meine damit, dass je nach gesellschaftlicher Herkunft die Sitten im selben Land variieren können. Der Adelige verhält sich anders als der nicht Adelige, da die Sitten und Prägungen verschieden sind. Das eine ist nicht besser als das andere, nur anders! Auch wenn es schwerfällt, sollten wir uns von den Bewertungen verabschieden.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="businesslunch"><strong>Businesslunch</strong></h3>



<p></p>



<p><strong>Katharina:</strong></p>



<p>In Deutschland kommt man zum Beispiel gerne schnell auf den Punkt, nach der Maxime „erst die Arbeit, dann das Vergnügen!“. &nbsp;In vielen anderen Ländern dagegen geht es mehr um den gemeinsamen Austausch, den gemeinsamen Genuss und den Kult, „das Brot miteinander zu brechen“. Erst wenn diese Ebene hergestellt ist, kommt man zum Geschäftlichen, das sich dann auf einem besseren menschlichen Niveau besprechen lässt.&nbsp;</p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>In Italien wird man das Geschäftliche eher nach dem ersten oder zweiten Gang, wenn nicht sogar ganz nach dem Essen besprechen. Informiert Euch also über die Sitten des Landes, die Region und Menschen. Die Chinesen essen alle Reis? Eben nicht! </p>



<p>Nur auf dieser Basis des echten Interesses kann Verbindlichkeit entstehen, auch international.</p>



<p class="has-text-align-center">***</p>



<p></p>



<p>Gesprächspartner <a href="https://www.fabriziogallizugaro.com">Fabrizio Baron Galli Zugaro</a> ist Bankmanager, Coach, Mentor und Trainer für interkulturellen Umgang und Business Etikette.</p>



<p></p>



<p class="fotocredit">Foto: gpointstudio, lizenzfrei von freepik</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/interkulturelle-kompetenz/">Interkulturelle Kompetenz</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
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		<title>Dating und Gastgeberqualitäten</title>
		<link>https://stilclub.de/dating-und-gastgeben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Feb 2022 08:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dürfen und wollen gestandene Frauen männliche Höflichkeitsgesten überhaupt noch annehmen? Wer zahlt im Restaurant? Und wer bei einem First Date?<br />
Gibt es noch so etwas wie Gastgeberkultur im klassischen Sinn? Dieses Zwiegespräch beleuchtet die Gesten im Gender-Talk neu und gibt Anregung, wie die Welt der Wertschätzung zwischen Männern und Frauen in der Zukunft aussehen kann.</p>
<p>Teil 2/3: Dating und Gastgeberqualitäten</p>
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<h2 class="wp-block-heading" id="wie-geht-mannliche-galanterie-in-zeiten-weiblicher-vorstands-power-ein-zwiegesprach-zwischen-katharina-starlay-und-fabrizio-galli-zugaro-teil-2"><strong>Wie geht männliche Galanterie in Zeiten weiblicher Vorstands-Power? Ein Zwiegespräch zwischen Katharina Starlay und Fabrizio Galli Zugaro – Teil 2</strong></h2>



<p><a href="https://stilclub.de/gender-und-traditionelle-hoeflichkeit/">Der erste Teil unserer Trilogie beantwortet die Frage, inwieweit Galanterie gegenüber Frauen heute noch zeitgemäß ist?</a> Wo endet Authentizität – und wo beginnt eine Rolle?</p>



<p>Dort beleuchten Fabrizio Galli Zugaro und Katharina Starlay die Gesten im Gender-Talk neu und beschreiben die Etikette 4.0 rund um Begrüßen, Vorstellen, Duzangebot und In-den-Mantel-helfen innerhalb und außerhalb von Hierarchien in Unternehmen. Sie kommen zu dem Schluss, dass Galanterie heute mehr denn je erwünscht – und keine Frage der Geschlechter mehr ist. Als kritische:r Leser:in fragen Sie sich nun aber natürlich: Hat das auch der sprichwörtliche <em>alte weiße Mann</em> inzwischen verstanden?</p>



<p><a href="https://stilclub.de/knigge-4-0-umgangsformen/">Seminare über Umgangsformen &#8211; auch beim Daten &#8211; findest Du übrigens hier.</a></p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>Wir „alten weißen Männer“ haben in uns ein System der Höflichkeit, das aber die Augenhöhe zwischen Frauen und Männern in keiner Weise infrage stellen soll, Nettigkeiten oder sinnvolle Hilfestellungen etwa. Das kommt nicht immer gut an. Wenn aber ein Beruf das Aufhalten der Autotür explizit vorsieht wie bei einem Hotelangestellten an der Einfahrt eines Hotels, sehe ich kein Problem ob Frau oder Mann, auch wenn ich es alleine noch gut schaffe.</p>



<p><strong>Katharina:</strong></p>



<p>Es ist toll, wenn die oder der andere einfach die Augen aufmacht. Höflichkeit heißt doch nichts weiter als den <em>anderen</em> zu sehen. Ich nenne es die Eleganz des Geistes. Der Mantel zum Beispiel sollte tief genug mit den Armlöchern auf Höhe der Handgelenke des anderen angeboten werden. Nur dann muss sich die andere Person nicht verrenken. Viele Menschen halten den Mantel aber zu hoch …</p>



<p>Im Restaurant bezahlt, wer es ausgesucht oder vorgeschlagen und damit den Preisrahmen festgelegt hat, inklusive Tischbestellung. Dennoch ist der Hinweis „Sie/Du bist heute eingeladen bzw. mein Gast!“ auch im Privaten hilfreich. Eine schöne Spielregel besagt zudem, dass die oder der Gastgeber:in Gerichte von der Karte vorschlägt oder empfiehlt. Damit weiß, wer eingeladen ist automatisch, in welcher Preishöhe sie oder er wählen kann. Viele kennen diese Zeichensprache &nbsp;heute nicht mehr.</p>



<p>Beim Bezahlen ist es schön, wenn man sich bei einer Einladung nicht die Rechnung an den Tisch bringen lässt, sondern sie diskret begleicht, wenn man vom Händewaschen zurückkommt.</p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>Bezahlen. Ja, das ist eigentlich ein Thema, wie viele der schon angesprochenen. Es ist immer schön, wenn der Mann bezahlt, finde ich. Aber das ist wieder die Sicht des sogenannten alten weißen Mannes. Es darf auch mal andersherum sein. Ist es nicht schön, verwöhnt zu werden? Und wenn etwa eine Frau aus dem Auto steigt und einen „umständlichen“ Rock und hohe Absätze trägt, umso mehr ist sie in der Regel froh, wenn man ihr behilflich ist. Das gilt im Privaten wie im Beruflichen. Wenn aber zum Beispiel eine Dame explizit nicht unterstützt werden möchte, sollte es der Herr mit <em>Nonchalance</em> kommentarlos und einem netten Lächeln bitte sein lassen. Aber auch Männer dürfen sich mal verwöhnen lassen.</p>



<p><strong>Katharina:</strong></p>



<p>Wir Damen wären sehr froh zu hören, <em>wie</em>?</p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>Ich habe in meinem Leben selten Blumen von einer Dame geschenkt bekommen, aber habe mich diese wenigen Male unglaublich gefreut. So konnte ich eine so unübliche Geste, die ich immer wieder selbst von Herzen gemacht habe, auch mal genießen. Ich denke heute noch mit großen Emotionen daran. Am einfachsten würde ich Deine Frage so beantworten: Verwöhnt uns einfach so, wie ihr verwöhnt werden wollt.</p>



<p>Schön sind doch immer kleine Gesten und kleine Geschenke. Eine kleine Geste ist zum Beispiel ein Anruf nach einem vermeintlich schwierigen Termin, verbunden mit zwei Fragen: „Wie ist das Gespräch verlaufen? Und wie geht es Dir nun?“. Mit einem kleinen Geschenk meine ich nicht etwas Formelles, stur nach Etikette-Regeln wie eine Marken-Krawatte zu einem neuen Job zu schenken. Das ist ganz nett und nützlich, aber etwas kühl, oder? Eher etwas, das unerwartet ist und mir Emotionen vermittelt. Entnimmt die Dame aus unseren Gesprächen, dass ich einen <em>Faible</em> für nordeuropäische Geschichte habe, kann sie mir ein ausgesuchtes Buch darüber schenken. Das zeigt Aufmerksamkeit. Sie hat zugehört und eventuell meine Augen glitzern sehen, als ich von Heldensagen schwärmte. Ein Tipp: Verschenke das, was dem Empfänger:in gefallen könnte, nicht was Du selber gut findest. Vielen Schenkenden ist das leider ziemlich „wurscht“, da es Ihnen eher darum geht, sich selbst zu profilieren, sich quasi selbst zu beschenken.</p>



<p>Um wieder auf die Blumen zu kommen, achte auf Farbe und Anzahl, besonders bei roten Rosen.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="geschenke-die-freude-machen"><strong>Geschenke, die Freude machen</strong></h3>



<p></p>



<p><strong>Katharina:</strong></p>



<p>Menschen wollen verführt werden, sich erkannt und angenommen fühlen! Darum braucht es eine Geste, die den anderen in seinen Vorlieben berührt und anerkennt. Wenn Du das Buch schon hast, lässt es sich ja umtauschen, sofern noch keine Widmung drin steht. Die Geste aber bleibt bestehen. Nochmal eine weibliche Rückfrage: Können wir das mit der Anzahl der Rosen bitte vertiefen, wie Du es aus Italien kennst?</p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>Die Zahl der Blumen, die man schenkt, muss immer ungerade sein. Einzige Ausnahme sind rote Rosen: 12 rote Rosen schenkt man, wenn man jemandem damit sagen will: „Ich liebe Dich oder ich habe Dich sehr lieb“. „24 rote Rosen sind noch das Sahnehäubchen („Ich liebe Dich unendlich“). Wenn man dann ganz übertreiben will, werden es 36, 48 … Rosen, das grenzt aber dann an Protzerei. Und noch etwas: Vor allem im Süden Italiens, aber mittlerweile hat sich das auf ganz Italien ausgeweitet, schenkt man zum Beispiel keine Chrysanthemen, wenn man privat zum Abendessen eingeladen ist. Chrysanthemen sind die Blumen für den Friedhof, das bringt Unglück!</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="galanterie-gegenuber-frauen"><strong>Galanterie gegenüber Frauen</strong></h3>



<p></p>



<p><strong>Katharina:</strong></p>



<p>… einen Fahrstuhlknopf drücken wir doch glatt selbst. Wenn wir aber mit männlichen Kollegen im Büroflur unterwegs sind und hohe Schuhe tragen, wäre es echt nett, wenn manche Herren ihren Schritt dem anpassen würden. Ein High-Heel ist kein Turnschuh …</p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>Die langsamste Person gehört nicht alleine gelassen – und wenn es wegen der Schuhe ist. Aber die Rücksichtnahme auf die weibliche Bekleidung gehört ja auch in andere Szenarien. Ich wechsle jetzt mal die Perspektive und denke an Sitzgelegenheiten, die man Frauen manchmal so anbietet. Die sind nicht immer frauenfreundlich, wenn die Dame einen Rock trägt! Das Unbehagen überträgt sich doch auf die gesamte Situation.</p>



<p><strong>Katharina:</strong></p>



<p>Das erinnert mich an ein Setting in einer Podiumsdiskussion. Die Veranstalter hatten uns Barhocker hingestellt, frontal zur Kamera. Das war sehr gut gemeint, nur war es nicht zu Ende gedacht: Die Herren saßen – obwohl im Anzug – durchweg wie Cowboys auf ihren Hockern und hielten während der einstündigen Aufnahmen instinktiv die Hände übereinander gelegt vor den Schritt, die Damen mussten ständig ihre Beine organisieren … Und ich hatte ein schmales Kleid mit kniekurzem Rock an.</p>



<p>Zu den Blumen möchte ich noch anmerken, dass nicht zuletzt die Situation entscheidet, ob sie passend sind: Es ist ja lieb gemeint, einen Strauß mitzubringen. Wenn aber zum Beispiel die Dame &nbsp;gerade aus dem Büro kommt, noch einen Einkauf dabei hat und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, wird sie die Geste nicht so charmant finden. Genauso übrigens wie ein:e Referent:in, die oder der nach dem Vortrag vor Publikum einen Blumenstrauß gereicht bekommt … aber vier Stunden mit dem Zug angereist ist. Wie soll er oder sie damit heil nach Hause kommen und noch Freude daran haben?</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="bezahlen-im-restaurant-komplimente-und-rote-rosen"><strong>Bezahlen im Restaurant, Komplimente und rote Rosen</strong></h3>



<p></p>



<p><strong>Fabrizio: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong><em>&nbsp;</em></p>



<p>Dass Frau und Mann oder jegliche gleichgeschlechtliche und diverse Konstellationen sich anziehen und Beziehungen entstehen können, ist das normalste auf der Welt! Gut ist es, wenn das Universum zwei Personen zusammenbringt, die zueinander passen. So wird das mit den Flirt- und Dating Aktionen und den Komplimenten gut und angenehm verlaufen. Wenn das Kompliment so ausgedrückt wird, dass es der oder dem Empfänger:in gefällt, Freude macht und nicht stört, ist alles fein. Schön wäre es, wenn es keine Missverständnisse gäbe. Theoretisch.</p>



<p>Aber wie sieht ein Flirt-Abend aus, wenn zum Beispiel der Mann sagen würde: „Meine liebe XY, ich habe Dich zum Essen eingeladen, weil Du mir gefällst, weil ich vorhabe, mit Dir ins Bett zu gehen und wenn es weiter geht, Dich eventuell zu heiraten, mit vielen Kindern. Wenn nicht, war es halt eine schöne gemeinsame Nacht, auch okay.“ Könnte gut funktionieren – oder auch nicht. Aber ist da nicht ein bisschen Poesie und Spannung abhandengekommen? Wie Du sagtest, geht es doch mehr um Verführung als Eroberung! Die Kunst ist, Komplimente so zu machen, dass Sie nicht erlernt oder gespielt wirken, sondern situations- und empfängerbedingt, also einfach gut funktionieren. Feingefühl, gute Erziehung und immer wieder Respekt!</p>



<p><strong>Katharina:</strong></p>



<p>Komplimente zu machen, die „mit der Tür ins Haus“ fallen, ist wie Kleidung zu tragen, die so viel Information über die körperlichen Vorzüge liefert, dass dem Betrachter kein Raum mehr für Fantasie bleibt. Da geht jede Spannung verloren … Auch beim Kennenlernen bin ich ein Fan der gegenseitigen Gesten. Es gibt keinen erkennbaren Grund mehr, dass alleine der Mann zu zahlen hat. Natürlich aber ist es nett, wenn er das tut! Damit sagt er ja auch etwas aus, zum Beispiel, dass er großzügig denkt und bereit ist, zu verwöhnen. Das sind erstrebenswerte Eigenschaften bei einem potenziellen Partner … Aber auch bei einer Partnerin! Wenn das Budget nicht so groß ist, kann man den Kostenrahmen wieder durch die Wahl des Lokals eingrenzen.</p>



<p>Bei einem ersten Date oder auch beim Treffen mit Freunden im 4-Augen-Gespräch finde ich es schön, wenn man sich gegenseitig einladen kann. Zum Beispiel eine:r zahlt das Essen und der/die andere das Eis hinterher … und beim hoffentlich nächsten Mal ist es dann umgekehrt. Frauen fühlen sich aber vor den Kopf gestoßen, wenn ein Mann „gerade kein Geld dabei“ hat und sich einladen lässt. Das ist dann das Ende des Flirts, bevor er begonnen hat. Das berühmte Splitten der Rechnung ist passend, wenn mehrere Leute verabredet sind, was ja auf ein Date nicht zutrifft.</p>



<p>Noch eine Bemerkung zur Kommunikation: Viele Frauen bemerken, dass Männer besonders in der Anfangsphase eines Kennenlernens oder während eines ersten Dates fast nahtlos über sich selbst sprechen und sehr wenige Fragen stellen. Die Frau ihrerseits wertet das aber als einen Mangel an Interesse und der Fähigkeit, zuhören zu können. Zuhören gilt aber als Zauberformel, um Menschen für sich zu gewinnen. Und damit sind wir wieder bei der Aufmerksamkeit. </p>



<p class="extlink">Bezahlen beim gemeinsamen Abendessen, respektvoll flirten, ohne mit der Tür ins Haus zu fallen, sich so zu kleiden, dass man von sich etwas erzählt, aber nicht zu viel sagt … oh je, ist das alles schwierig, oder? Und wir sprechen hier von Verhaltensmustern in unseren Breitengraden. Wie ist es denn in anderen Kulturkreisen? <a href="https://stilclub.de/interkulturelle-kompetenz/">Davon handelt der nächste Teil.</a></p>



<p></p>



<p>Gesprächspartner <a href="https://www.fabriziogallizugaro.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fabrizio Baron Galli Zugaro</a> ist Bankmanager, Coach, Mentor und Trainer für interkulturellen Umgang und Business Etikette. </p>



<p></p>



<p class="fotocredit">Foto: Cottonbro, lizenzfrei von Pexels</p>
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		<title>Gender und traditionelle Höflichkeit</title>
		<link>https://stilclub.de/gender-und-traditionelle-hoeflichkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Feb 2022 16:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
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		<category><![CDATA[Anlasskleidung und Dresscodes im Job]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://stilclub.de/?p=3371</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie gehen Männer und Frauen heute miteinander um? Wer hält wem die Tür auf? Wer darf das Du anbieten – und wie läuft das überhaupt mit Hierarchie, Geschlecht und Alter, wenn es um die Gesten zwischen Männern und Frauen im Geschäftsleben geht?</p>
<p>Teil 1/3: Gender und traditionelle Höflichkeit</p>
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<h2 class="wp-block-heading" id="wie-geht-mannliche-galanterie-in-zeiten-weiblicher-vorstands-power-ein-zwiegesprach-zwischen-katharina-starlay-und-fabrizio-galli-zugaro-teil-1"><strong>Wie geht männliche Galanterie in Zeiten weiblicher Vorstands-Power?</strong> &#8211; <strong>Ein Zwiegespräch zwischen Katharina Starlay und Fabrizio Galli Zugaro – Teil 1</strong></h2>



<p><strong>Immer mehr Frauen übernehmen im Job große Verantwortung und bewegen sich souverän in den Riten einer noch immer männlich geprägten Geschäftswelt. Sie haben den symbolischen Ärmel hochgekrempelt, wie es scheint. Ist Galanterie gegenüber Frauen überhaupt noch zeitgemäß?</strong></p>



<p><strong>Und gibt es einen Unterschied zwischen dem beruflichen und dem privaten Umfeld?</strong></p>



<p><a href="https://stilclub.de/knigge-4-0-umgangsformen/">Stilimpulse und Schliff für Deinen Führungs-Nachwuchs &#8211; die Diamanten in jedem Unternehmen.</a></p>



<p></p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>Höflichkeit und Gesten gegenüber anderen sagen doch etwas über Ehrlichkeit, Wertschätzung und innere Werte aus, die Substanz haben. Deshalb ist das Thema auch im Geschäftsleben so wichtig. Das Business wirkt oft zu wenig substanziell, wenn es um Sozialkompetenz – die so genannten „soften“ Themen – geht, kühl und kalkuliert.</p>



<p>Dort hat Respekt oft mehr mit der Hierarchie zu tun als mit einer natürlichen, menschen-zugewandten Autorität, die andere anzieht. Im Geschäftsleben habe ich gesehen, wie Leute, die menschlich eher unangenehm und rau waren, nur aufgrund ihres Status‘ von anderen hofiert, beneidet und qua Hierarchie „respektiert“ wurden, ohne dass ein authentischer Respekt im Spiel war. Wünschen tue ich mir jedoch, dass Echtheit, Substanz und menschliches, persönliches Interesse &nbsp;gänzlich auch im Business gelten. Da stellt sich die Frage: Wer macht meistens Karriere? Der Gentleman oder die Gentlewoman? Der emotionslose Zyniker oder der humane, feinfühlige Teammensch? Benehmen ist unsere Chance, die Atmosphäre zu verbessern – sofern es aus dem Inneren kommt.</p>



<p><strong>Katharina:</strong></p>



<p>Viele Menschen übernehmen im Geschäftsleben eine Rolle, hüllen sich ein in einen Mantel aus Konventionen und einstudierten Verhaltensweisen, die aber dem authentischen Auftritt im Weg stehen. Auch die schönste Geste macht niemanden glücklich, wenn sie nicht von Herzen kommt – und das spüren viele Menschen, gerade Frauen. Herzlichkeit ist im Business aber nicht Teil des Plans. In der Vergangenheit haben Frauen so manche Aufmerksamkeit überdies als Mittel zur Ungleichheit erkannt, deshalb ist es auch verständlich, wenn sie dressiert wirkende Floskeln und Gesten ablehnen. Inzwischen gibt es aber genug Formeln der gegenseitigen Wertschätzung, die in beide Richtungen angewandt werden: Vom Mann gegenüber der Dame und umgekehrt.</p>



<p>Das gegenseitige In-den-Mantel-helfen ist so eine Geste, das nehmen heute Männer wie Frauen gerne an, weil es ihnen Verrenkungen erspart. Oder das Aufhalten der Tür.</p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>Das allerdings machen viele nur für den Chef oder die Chefin, also mit Personen von Status oder höherer Hierarchie. Und im Privatleben tun sie es gar nicht mehr, wie in der Öffentlichkeit oft zu beobachten. Höflichkeit sollte deshalb mehr mit dem Sein und der eigenen inneren Überzeugung zu tun haben als mit Codes. Dann kommen wir in den Genuss der Galanterie.</p>



<p><strong>Katharina:</strong></p>



<p>Gerade in Deutschland achten viele Menschen mehr darauf, wie ihr Auto aussieht als wie sie selbst aussehen … Auch gutes Benehmen kann <em>gut aussehen</em> lassen.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="bussi-und-beruhrungen"><strong>Bussi und Berührungen</strong></h3>



<p></p>



<p><strong>Katharina:</strong></p>



<p>Auf respektvolle Gesten reagieren Frauen aus der gelebten Erfahrung heraus manchmal brüsk, weil sie entweder unsicher sind oder eine Art Entmündigung befürchten.</p>



<p>Es geht um inhaltliche und menschliche Augenhöhe, die nie infrage stehen darf, den Tenor der Geste. Da kann ein Mann nur feinfühlig werden oder bleiben und herauslesen, welche Hilfestellung diese besondere Frau vor seinen Augen gerade vertragen kann. Das muss nicht das gleiche Quantum wie bei seiner Mutter sein! Es geht ja auch um das Vertrauen, dass der andere den Moment der Weichheit und Dankbarkeit, der entsteht, wenn man eine Aufmerksamkeit annimmt, nicht ausnutzt und daraus Erwartungen ableitet. Wie ein Geschenk sollte so etwas immer ohne Intention und Bedingung sein.</p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>Berührungen sind nicht zuletzt auch ein interkulturelles Thema: In Italien ist das eher üblich als in Mittel- und Nord-Europa. Und eine Frau-Mann-Konstellation ist hier besonders heikel. Der rote Faden „Respekt und Wertschätzung“ sollte dann wieder zu Hilfe kommen. Wenn es akzeptiert wird, kann man ruhig den Arm der anderen Person anfassen, aber sparsam und verhalten. Die Hand auf den Oberarm zu legen kann durchaus als ein Machtsignal verstanden werden –, in Italien jedoch auch einfach nur eine Geste der Nähe bedeuten, ohne diktatorische Hintergedanken. Im Beruf sollte man auch an Dritte denken, ganz besonders bei den südlich der Alpen gern gesehenen Begrüßungsküsschen. Die passen oft nicht – auch oder gerade weil im Büro viele Partnerschaften beginnen. Da könnten Missverständnisse entstehen.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="redeanteile-von-mannern-und-frauen"><strong>Redeanteile von Männern und Frauen</strong></h3>



<p></p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>Es wäre doch schön, wenn es in einer beruflichen Situation so etwas wie Seminarregeln gäbe: Jeder hat fünf Minuten Redezeit. Danach darf die Moderation oder Sitzungsleitung unterbrechen.</p>



<p><strong>Katharina:</strong></p>



<p>Du hast eine akute Allergie gegen Logorrhöe, die Geschwätzigkeit, ich weiß. Meines Erachtens geht es um die Kunst des Zuhörens: Wenn Männer und Frauen – Menschen überhaupt einander zuhören, wirklich und ehrlich zuhören, bekommt das Gespräch automatisch einen inhaltlichen Bezug, der weiter bringt. Dann bekommen Floskeln der Marke „Wie mein Vorredner schon sagte …“ (und dann werden bereits ausgesprochene Inhalte wiedergekäut) keinen Raum. Wir dürfen uns aber auch Gedanken zu unserer Wortwahl, unserem Vokabular machen. Und damit meine ich nicht das generische Maskulinum, das männliche genauso wie weibliche Personengruppen allein mit der grammatikalisch männlichen Form beschreibt … wie zum Beispiel der Akademiker. Darüber werden wir noch lange diskutieren – zumal andere Sprachkulturen das viel entspannter sehen als wir.</p>



<p>Ich meine eher umgangssprachliche Zoten, die so genannten Herrenwitze wie „Fahrgestell“ – wenn Männer zum Beispiel über die Beine einer Frau sprechen. Dadurch bekommt die Betrachtung so etwas Billiges … Das Lachen über solche Witze ist immer ein Lachen auf Kosten anderer – in dem Fall der Frauen. Wenn Frauen nicht darin einstimmen, werden sie schnell als Spielverderber:innen abgetan. Dabei kann einem das Lachen wirklich im Hals stecken bleiben, wenn man sich so manche Zoten auf der Zunge zergehen lässt.</p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>Ich plädiere für „Erst denken, dann sprechen“, ein etwas forsches aber doch passendes Sprichwort. In einer Rede kann auch ein einziges Wort die Atmosphäre kippen lassen. Es besser zu machen kann man üben, indem man einfach Synonyme studiert und bei Aussagen keinen sarkastischen Ton anschlägt. Ein nettes Wort in einem Ton zu sagen, der alles andere als Nettigkeit ausdrückt, ist ein Schuss nach hinten. Und wenn Wertschätzung eine Kommunikation prägen soll, dann sollte man Worte vermeiden, die direkt oder indirekt beleidigen, erniedrigen oder auf den Arm nehmen.</p>



<p><strong>Katharina:</strong></p>



<p>… oder eine Frechheit platzieren, die dann mit einem Emoticon wie einem <em>Smiley</em> oder <em>Blinking Eye</em> versehen wird. In dieser Fahrspur wechseln so manche unterschwellige Beleidigungen die Adresse und treffen subtil – aber unangreifbar – ins Mark. Andererseits müssen wir aber auch aufpassen, dass wir nicht jedes Wort auf die berühmte Goldwaage legen. Sonst wird Ironie, die von bitter-süß bis urkomisch und echt wohltuend sein kann, auch irgendwann ausgestorben sein. Da geht es um den Ton, von dem Du sprichst.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="duzangebot-grussen-und-vorstellen"><strong>Duzangebot, Grüßen und Vorstellen</strong></h3>



<p></p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>Im Business zählt die Hierarchie, im Privatleben weitestgehend Dame/Herr. Die Dame ist immer wichtiger als der Herr, habe ich früher gepredigt. Heute darf sie als erste am Zug sein, wenn sie es mag. Denn irgendeine Spielregel muss es ja geben, wie im Straßenverkehr.</p>



<p>Natürlich mit Ausnahme königlicher Hoheiten oder hoher kirchlicher Ämter als Beispiele. Also der „weniger Wichtige“ grüßt den „Wichtigen“ zuerst, wobei der „Wichtige“ dem „weniger Wichtigen“ zuerst die Hand reicht. All dies ist jedoch situationsbedingt. Wenn zum Beispiel „der weniger Wichtige“ einfach nicht grüßt, und stumm vor einem steht, ist es durchaus in Ordnung, wenn der hierarchisch Vorgesetzte zuerst grüßt, um die Spannung zu lösen. Dann gibt es noch das Thema Gastgeber:in im Beruf und privat. Er oder sie stellt den Gästen die anderen Personen vor, sofern das numerisch machbar ist.</p>



<p><strong>Katharina:</strong></p>



<p>Beim Duzangebot heißt es inzwischen, dass das Geschlecht keine Rolle mehr spiele. Aber erzählen Sie das mal einer Frau, die mit dem „Sie“ noch aufgewachsen ist und selbst entscheiden möchte, mit wem sie sich duzt! Gerade ein Duzangebot von Männern in Richtung deutlich jüngerer Frauen kann falsch aufgenommen werden. In der Praxis ist es daher klug, <em>top-down</em> die Reihenfolge Hierarchie – Geschlecht – Alter zu kennen. Demnach bietet die oder der Ältere der Jüngeren das Du an … es sei denn, die jüngere Person ist eine Frau. Die Frau bietet dem Mann das Du an … es sei denn, der Mann ist der Chef.</p>



<p>Denn Spielregeln hin oder her: Menschen sollen sich miteinander wohl fühlen. Nichts anderes wollte Adolph Freiherr von Knigge mit seinem Referenzwerk von 1788 sagen. Er hat übrigens auch nicht über den Umgang mit Messer und Gabel geschrieben, ihn interessierten vielmehr Standesunterschiede und wie sie zu überbrücken waren – eben durch Einheitlichkeit des Benehmens.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="hierarchie-in-unternehmen"><strong>Hierarchie in Unternehmen</strong></h3>



<p></p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>In Gruppen braucht es Hierarchien, um zumindest organisatorisch kein Chaos zu haben. Problematisch wird es allerdings, wenn die hierarchisch an der Spitze stehende Person von den Mitarbeiter:innen nicht akzeptiert wird. Das spürt jeder sofort. Da sind wir aber beim Thema Leadership, Führungsqualitäten, Persönlichkeit …</p>



<p><strong>Katharina:</strong></p>



<p>Gerade für Frauen dürfte die Kombination von hierarchischer Position und Höflichkeitsgesten sehr versöhnlich sein. Auch ein hoher Rang bringt Aufmerksamkeiten mit sich – genauso wie das Dasein als Dame an der Seite eines Mannes, der weiß, was Galanterie ist: Nämlich unaufdringliche, absichtslose Zuwendung.</p>



<p>Ich glaube, dass das Nonverbale da eine entscheidende Rolle spielt. Die Intention, dass es der oder dem anderen gut geht, um Galanterie auch einmal von den Geschlechterrollen abzulösen. Den Vortritt gelassen oder die Tür geöffnet zu bekommen, ist kein Zeichen, dass die Frau verniedlicht werden soll –, sondern im Gegenteil gelebte Achtung, die der Herr oder mehrere Herren ihr zollen. In hierarchisch gleichgestellten Gruppen unter Kollegen bin ich allerdings nicht der Meinung, dass die Frau die wichtigste Person im Raum ist. Dennoch müssen sich Augenhöhe einerseits – und galante Gesten andererseits nicht gegenseitig ausschließen. Das dürfen wir Frauen gelassen sehen.</p>



<p><strong>Fabrizio:</strong></p>



<p>Abstimmen, harmonisch und mit Witz solche Situationen zu meistern ist besser, als steif und stur auf Etikette-Regeln zu bestehen. Wer anderen Menschen, unabhängig vom Geschlecht, Aufmerksamkeit schenkt, ist automatisch höflich unterwegs, ob Mann oder Frau. Katharinas – und auch meine – Definition von Galanterie als unaufdringliche, absichtslose Zuwendung gilt für alle. </p>



<p>Sie ist keine Frage der Geschlechter mehr.</p>



<p></p>



<p class="extlink">Ob das auch der sprichwörtliche <em>alte weiße Mann</em> inzwischen verstanden hat? <a href="https://stilclub.de/dating-und-gastgeberqualitaeten/">Das diskutieren Fabrizio und Katharina im nächsten Teil: Dort erfahren Sie, welche Gastgeberqualitäten von früher bis heute zeitlos aktuell sind – und welche Gesten bei beruflichen Treffen und beim privaten Daten gut ankommen.</a></p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="1017" src="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Fabrizio-Galli-Zugaro_neu-1024x1017.jpg" alt="" class="wp-image-3334" srcset="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Fabrizio-Galli-Zugaro_neu-1024x1017.jpg 1024w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Fabrizio-Galli-Zugaro_neu-300x298.jpg 300w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Fabrizio-Galli-Zugaro_neu-150x150.jpg 150w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Fabrizio-Galli-Zugaro_neu-768x763.jpg 768w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Fabrizio-Galli-Zugaro_neu-1536x1526.jpg 1536w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Fabrizio-Galli-Zugaro_neu-695x690.jpg 695w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Fabrizio-Galli-Zugaro_neu-1320x1311.jpg 1320w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Fabrizio-Galli-Zugaro_neu.jpg 1954w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Fabrizio Baron Galli Zugaro</figcaption></figure>



<p>Gesprächspartner <a href="https://www.fabriziogallizugaro.com">Fabrizio Baron Galli Zugaro</a> ist Bankmanager, Coach, Mentor und Trainer für interkulturellen Umgang und Business Etikette.&nbsp;</p>



<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="fotocredit">Titelfoto: Alena Darmel, lizenzfrei von Pexels</p>



<p class="fotocredit">Portraitfoto Fabrizio Galli Zugaro: Gerardo Gaetani d‘Aragona</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/gender-und-traditionelle-hoeflichkeit/">Gender und traditionelle Höflichkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
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		<title>Wie geht männliche Galanterie in Zeiten weiblicher Vorstandspower?</title>
		<link>https://stilclub.de/maennliche-galanterie-und-weibliche-vorstandspower/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Feb 2022 16:00:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Aussehen Auftreten und Benehmen im Kundenkontakt]]></category>
		<category><![CDATA[Businesslunch und Geschäftskultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Flirten im Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Frau in Führungsposition]]></category>
		<category><![CDATA[Gastgeber perfekt]]></category>
		<category><![CDATA[Interkulturelle Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Knifflige Knigge-Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Umgangsformen in der Firma]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie geht sie nun, die Eleganz des Geistes 4.0? Antworten geben zwei Experten mit internationaler Betrachtung und diversen Sichtweisen: Italien und Deutschland, Herr und Dame.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/maennliche-galanterie-und-weibliche-vorstandspower/">Wie geht männliche Galanterie in Zeiten weiblicher Vorstandspower?</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="ein-zwiegesprach-zwischen-fabrizio-galli-zugaro-und-katharina-starlay">Ein Zwiegespräch zwischen Fabrizio Baron Galli Zugaro und Katharina Starlay</h2>



<p>Es ist ein klassisches Shitstorm-Thema: Die Gesten zwischen Männern und Frauen, sowohl im Beruf als auch privat. Die sich öffnende Geschäftswelt, aufweichende Konventionen – und beiden voran die wachsende Zahl weiblicher Entscheider fordern uns dazu auf, die Höflichkeit zwischen den Geschlechtern neu zu denken. Gleichzeitig hat das Bild des „alten weißen Mannes“ viel gelitten: Seine Unsicherheiten sind manchmal groß – und das Verständnis dafür klein. Denn die Welt dreht sich heute schneller als noch vor einigen Jahren.</p>



<p>Es gibt sie noch, die Gentlemen mit Handkuss und ihnen diametral gegenüber aber auch jene Männer, die einer Frau die Tür aufhalten, damit sie den Wasserkasten selbst hindurch schleppen kann. Wie geht sie nun, die Eleganz des Geistes 4.0?</p>



<p>Antworten geben zwei Experten mit internationaler Betrachtung und diversen Sichtweisen: Italien und Deutschland, Herr und Dame. Sie beleuchten die Gesten im Gender-Talk neu und geben Anregung, wie die Welt der Wertschätzung zwischen Männern und Frauen in der Zukunft aussehen kann.</p>



<p><a href="https://stilclub.de/knigge-4-0-umgangsformen/">Ist das ein Thema in Deiner Firma?</a></p>



<p>Ein Gespräch in drei Teilen über Wahrnehmungen und Gepflogenheiten, männliche und weibliche Unsicherheiten und den Charme kultureller Eigenheiten.</p>



<p></p>



<p><strong><a href="https://stilclub.de/gender-und-traditionelle-hoeflichkeit/">Teil 1: Gender + traditionelle Höflichkeit lesen Sie ab 17. Februar 2022</a></strong></p>



<p><strong><a href="https://stilclub.de/dating-und-gastgeberqualitaeten/">Teil 2: Dating und Gastgeberqualitäten lesen Sie ab 24. Februar 2022</a></strong></p>



<p><strong><a href="https://stilclub.de/interkulturelle-kompetenz/">Teil 3: Interkulturelle Kompetenz lesen Sie ab 3. März 2022</a></strong></p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="1017" src="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Fabrizio-Galli-Zugaro_neu-1024x1017.jpg" alt="" class="wp-image-3334" srcset="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Fabrizio-Galli-Zugaro_neu-1024x1017.jpg 1024w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Fabrizio-Galli-Zugaro_neu-300x298.jpg 300w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Fabrizio-Galli-Zugaro_neu-150x150.jpg 150w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Fabrizio-Galli-Zugaro_neu-768x763.jpg 768w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Fabrizio-Galli-Zugaro_neu-1536x1526.jpg 1536w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Fabrizio-Galli-Zugaro_neu-695x690.jpg 695w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Fabrizio-Galli-Zugaro_neu-1320x1311.jpg 1320w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Fabrizio-Galli-Zugaro_neu.jpg 1954w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Fabrizio Baron Galli Zugaro</figcaption></figure>



<p><a href="https://www.fabriziogallizugaro.com">Fabrizio Baron Galli Zugaro</a>, Bankmanager mit 30 Jahren Erfahrung,&nbsp;begleitet heute in Veränderungsprozessen, Leadership- und Vertriebs-Themen.&nbsp;Der Coach, Mentor und Trainer kennt alle Facetten des interkulturellen, geschäftlichen und gesellschaftlichen Umgangs&nbsp; – nicht zuletzt durch seine bisherige Aufgabe als Vorstandsmitglied einer Nord-Italienischen Bank. Außerdem ist er Trainer für Business-Etikette. Dieser länderübergreifende&nbsp;Cocktail aus Manager-Erfahrung, Vertriebs-Know-how und Expertise des modernen Verhaltens bringt Menschen und Unternehmen voran, die etwas in Ihrer Umgebung verändern und einen neuen Mind-Set etablieren wollen.</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="1003" src="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Katharina-Starlay-300-dpi-22423-1024x1003.jpg" alt="" class="wp-image-3335" srcset="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Katharina-Starlay-300-dpi-22423-1024x1003.jpg 1024w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Katharina-Starlay-300-dpi-22423-300x294.jpg 300w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Katharina-Starlay-300-dpi-22423-768x752.jpg 768w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Katharina-Starlay-300-dpi-22423-705x690.jpg 705w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Katharina-Starlay-300-dpi-22423-1320x1292.jpg 1320w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2022/01/Katharina-Starlay-300-dpi-22423.jpg 1531w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Katharina</figcaption></figure>



<p>Katharina veröffentlicht diesen Blog &#8230;</p>



<p></p>



<p></p>



<p class="fotocredit">Titelfoto: Andrea Piacquadio, lizenzfrei von Pexels</p>



<p class="fotocredit">Porträtfoto Fabrizio Galli Zugaro: Gerardo Gaetani d‘Aragona</p>



<p class="fotocredit">Porträtfoto Katharina Starlay: Antje Kern</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/maennliche-galanterie-und-weibliche-vorstandspower/">Wie geht männliche Galanterie in Zeiten weiblicher Vorstandspower?</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Knigge mit Herz und Köpfchen (Podcast)</title>
		<link>https://stilclub.de/knigge-mit-herz-und-koepfchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2021 13:45:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Knigge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Umgangsformen in der Firma mit Katharina Starlay und Birte Steinkamp Egal, wie korrekt Du Hummer isst. Sprechen wir über die wirklich wichtigen Fragen im Business: &#8222;Wie wirke ich? Was sage ich? Wen sieze ich? Was ziehe ich an?&#8220; Der Podcast &#8222;Knigge – mit Herz und Köpfchen&#8220; von und mit Birte Steinkamp klärt über Knigge im [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/knigge-mit-herz-und-koepfchen/">Knigge mit Herz und Köpfchen (Podcast)</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Umgangsformen in der Firma<strong> mit Katharina Starlay und Birte Steinkamp</strong></h2>



<p>Egal, wie korrekt Du Hummer isst. Sprechen wir über die wirklich wichtigen Fragen im Business: &#8222;Wie wirke ich? Was sage ich? Wen sieze ich? Was ziehe ich an?&#8220; Der Podcast &#8222;Knigge – mit Herz und Köpfchen&#8220; von und mit Birte Steinkamp klärt über Knigge im 21. Jahrhundert auf. Schluss mit steifer Etikette, her mit der souveränen Coolness.</p>



<p><a href="https://stilclub.de/knigge-4-0-umgangsformen/">Etikette und Benehmen für den Unternehmenserfolg</a></p>



<p>Kürzlich gingen wir vor laufendem Mikrofon dem Thema „Erfolgreich auftreten” auf den Grund. Was daraus entstand sind zwei Folgen zum Lauschen und Teilen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Spotify: <a href="https://spoti.fi/3sEpG8x" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Erfolgreich auftreten 1</a>, <a href="https://spoti.fi/3sEpG8x" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Erfolgreich auftreten 2</a></li>



<li>Apple: <a href="https://apple.co/3mdeVsk" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Erfolgreich auftreten 1</a>, <a href="https://apple.co/3mdeVsk">Erfolgreich auftreten 2</a> oder</li>



<li>Amazon Podcasts: <a href="https://amzn.to/3gcdjv0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Erfolgreich auftreten 1</a>, <a href="https://amzn.to/3znhEmN" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Erfolgreich auftreten 2</a></li>
</ul>



<p>Ihre empathische und liebenswerte Art hat das Zeug, die <strong>#EleganzDesGeistes</strong> in vielen Menschen zu beleben. Danke für das schöne Gespräch!</p>



<p><strong>#Businessetikette</strong></p>



<p><strong>#KniggeCoaching</strong></p>



<p></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stilnachrichten durch den Äther</title>
		<link>https://stilclub.de/stilnachrichten-durch-den-aether/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2021 13:09:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Knigge]]></category>
		<category><![CDATA[To Shop]]></category>
		<category><![CDATA[Anlasskleidung und Dresscodes im Job]]></category>
		<category><![CDATA[Businesslunch und Geschäftskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Behaviour]]></category>
		<category><![CDATA[Flirten im Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Knifflige Knigge-Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Umgangsformen in der Firma]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten bei Businessmeetings]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal wird man nicht gefragt. Wie die Hörbücher im Stilclub entstanden – und welche (persönliche) Geschichte dahinter steht. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/stilnachrichten-durch-den-aether/">Stilnachrichten durch den Äther</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Erfolgreich auftreten mit Stil</h2>



<p>Schon länger hatte ich überlegt, meine Schriften zu Hörbüchern zu machen. Es kamen aber immer wieder andere Arbeiten und Projekte dazwischen. Mich selbst ans Mikrofon zu setzen, fiel mir zunächst nicht ein &#8211; immerhin hatte und habe ich ein Vorbild, das höher nicht sein kann: Eine Mutter mit Jahrhundert-Stimme, die eine beachtliche Karriere als Nachrichtensprecherin beim Berliner Sender SFB beschritten hatte.</p>



<p>Als Kind war ich gewohnt, zur vollen Stunde das Radio anzustellen, wenn ich Sehnsucht nach der Mutter hatte …</p>



<p>Das Schicksal hat die Überlegung dann beschleunigt: Ein schwerer Bruch, der mich drei Monate auf Krücken ins Haus bannte … und das inmitten der Corona-Pandemie!</p>



<p>Was tut man in so einer Situation? Ich jedenfalls kaufte mir ein gutes Mikrofon und begann, Texte thematisch für Sie und Euch zusammenzustellen und einzusprechen, für Euch meine Leser – und jetzt auch Hörer. Als Autorenlesungen, die immer auch eine menschliche und persönliche Komponente haben.</p>



<p><a href="https://www.starlay.de/">Meinen eigenen Stil finden</a></p>



<p>Und während sich jeder stetig noch verbessern kann und ich weiter daran arbeite, die Akustik noch zu optimieren, können Sie – könnt Ihr von einem ausgehen: Diese Hörbücher sind mit der gleichen Hingabe gesprochen, mit der auch jede Zeile geschrieben ist.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2021/01/978-3-948337-08-7_Und-andere-Fettnaepfchen-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3239" srcset="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2021/01/978-3-948337-08-7_Und-andere-Fettnaepfchen-1024x1024.jpg 1024w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2021/01/978-3-948337-08-7_Und-andere-Fettnaepfchen-300x300.jpg 300w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2021/01/978-3-948337-08-7_Und-andere-Fettnaepfchen-150x150.jpg 150w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2021/01/978-3-948337-08-7_Und-andere-Fettnaepfchen-768x768.jpg 768w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2021/01/978-3-948337-08-7_Und-andere-Fettnaepfchen-1536x1536.jpg 1536w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2021/01/978-3-948337-08-7_Und-andere-Fettnaepfchen-2048x2048.jpg 2048w, https://stilclub.de/wp-content/uploads/2021/01/978-3-948337-08-7_Und-andere-Fettnaepfchen-690x690.jpg 690w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Multikulturelle Fettnäpfchen &#8211; Auf Du mit dem Chef? &#8230; Feinschliff für jede Geschäftsbeziehung</figcaption></figure>



<p>Meine inzwischen betagte Mutter – das Vorbild – hat die Aufnahmen <em>abgesegnet</em>. Was ich anstrebte, eine dichte, intime Atmosphäre, sei mir gelungen.</p>



<p>Umso unfairer, dass sich postwendend mein persönlicher „Hater“ im Netz zu Wort meldete, der jede meiner Publikationen mit einem einzigen Stern versieht, bevor jemand anderes eine Bewertung abgeben kann – in dem Fall ein diskreditierender Verriss für „Sprecher“ … ein armseliger, feiger Typ aus meinem persönlichen Umfeld, der seine Aversion offenbar nicht selbst formulieren kann und nun versucht, meine Arbeit gezielt zu untergraben.</p>



<p class="extlink"><strong>Deshalb meine Bitte:</strong> Wenn Ihr sie gerne hört, meine vertonten Texte, gebt bitte auch Ihre oder Eure Bewertung ab. Danke schon jetzt.</p>



<p>Hier sind die Hörbücher zu bekommen:</p>



<p><a href="https://itunes.apple.com/de/audiobook/id1533272543">Apple</a></p>



<p><a href="https://www.audible.de/pd/Tattoos-im-Job-Hoerbuch/3948337063?qid=1610960275&amp;sr=1-3&amp;ref=a_search_c3_lProduct_1_3&amp;pf_rd_p=e54013e2-074a-460e-861f-7feac676b789&amp;pf_rd_r=WC7AR3FPKHB680STYEAK">Audible</a></p>



<p><a href="https://www.thalia.de/suche?filterPATHROOT=&amp;sq=katharina+starlay">Thalia</a></p>



<p><a href="https://www.weltbild.de/suche/Katharina%20Starlay">Weltbild</a></p>



<p><a href="https://www.hugendubel.de/de/hoerbuch_download/katharina_starlay-erfolgreich_ueber_50-39701666-produkt-details.html">Hugendubel</a></p>



<p>Herzliche Gedanken, Ihre / Eure *Katharina Starlay</p>



<p class="fotocredit">Foto auf beiden Hörbuchcovern (Artikelbild und Textbild): IngImage</p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/stilnachrichten-durch-den-aether/">Stilnachrichten durch den Äther</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Sache mit dem “d” &#8211; wie spreche ich das dritte Geschlecht an? &#8211; MP3</title>
		<link>https://stilclub.de/die-sache-mit-dem-d/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2020 17:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Knigge]]></category>
		<category><![CDATA[Personal Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Business-Knigge zeitgemäß]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Behaviour]]></category>
		<category><![CDATA[Frau in Führungsposition]]></category>
		<category><![CDATA[Knifflige Knigge-Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Umgangsformen in der Firma]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten bei Businessmeetings]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://stilclub.de/?p=3110</guid>

					<description><![CDATA[<p>Über die inzwischen etablierte Angabe „m/w/d“ in Stellenanzeigen hinaus begegnen uns im Alltag Situationen, die vor allen Dingen Feingefühl und Achtung verlangen. Denn jemanden wertschätzend zu adressieren und auch zu erreichen ist der Beginn jeder Kommunikation. Wie geht sie, die gender-gerechte höfliche Anrede?</p>
<p>Eine gesellschaftliche Momentaufnahme ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stilclub.de/die-sache-mit-dem-d/">Die Sache mit dem “d” &#8211; wie spreche ich das dritte Geschlecht an? &#8211; MP3</a> erschien zuerst auf <a href="https://stilclub.de">Stilclub - Community für Kleidung, Knigge und Wertschätzung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Erfolgreich auftreten mit Stil</h2>



<p class="extlink">Hier kannst Du Dir den Beitrag übrigens auch als Audio anhören:</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2023/02/007_Die-Sache-mit-dem-D.mp3"></audio><figcaption class="wp-element-caption">Divers und gendergerecht im SmallTalk &#8211; Teil 1 &#8211; gesprochen von Katharina Starlay</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2023/02/008_Die-Sache-mit-dem-D.mp3"></audio><figcaption class="wp-element-caption">Divers und gendergerecht im SmallTalk &#8211; Teil 2 &#8211; gesprochen von Katharina Starlay</figcaption></figure>



<p>Seit Anfang 2019 ist die korrekte Anrede nicht nur in der Ansprache von hochrangigen Persönlichkeiten und Adligen pikant. Vielmehr ist sie zum Fettnäpfchen in alltäglichen Prozessen von Bewerbung bis Rednerpult geworden und damit alles andere als eine abgehobene Benimmfrage.</p>



<p>Jemanden wertschätzend zu adressieren und damit auch zu erreichen ist der Beginn jeder Kommunikation –, sich dabei aber diskriminierungs-frei zu bewegen kann zum sprachlichen Balance-Akt werden. Unsere Sprachen wimmeln nämlich von weiblichen und männlichen Vokabeln! Wie geht es fair, freundlich und auch rechtssicher?</p>



<p><a href="https://knigge-rat.de/">Information über den Deutschen Knigge-Rat</a></p>



<p>Über die inzwischen etablierte Angabe „m/w/d“ in Stellenanzeigen und
die Verwendung des generischen Maskulinums hinaus begegnen uns im Alltag
Situationen, die vor allen Dingen Feingefühl und Achtung verlangen, eine
Zuneigung zu anderen Menschen, welche schulisch nicht erworben werden kann. Es
ist eine Frage der Haltung.</p>



<p>Und während so manches Unternehmen noch mit der Balance von „m“ und „w“
der Gender-Bezeichnung befasst ist, gibt die Entwicklung des Zeitgeists neue
Aufgaben auf: Das generische Maskulinum in der Linguistik beschreibt
grammatikalisch männliche Substantive, welche sich aber auf eine Allgemeinheit,
z.B. auf eine Berufsgruppe beziehen und damit geschlechtsneutral sind. So ist „der
Wissenschafter“ weder männlich, noch weiblich oder divers, sondern lediglich
eine Berufsbezeichnung. Dennoch können sich sensible Personen durch seine
Verwendung verletzt fühlen, auch bei juristischer Neutralität.</p>



<p>Um dem Raum zu geben und den Bogen zu zeitgemäßen Umgangsformen zu
schlagen, hat der Deutsche Knigge-Rat in seiner letzten Sitzung Dr. Marion
Hulverscheidt eingeladen, eine Ärztin und Medizinhistorikerin an der
Universität Kassel, die sich auf das Gespräch mit dem „d“ einlässt und darüber
fachlich fundiert referiert. </p>



<p class="extlink">Der Deutsche Knigge-Rat ist ein Zusammenschluss von ehrenamtlichen Expert:innen verschiedener Fachgebiete, welcher sich mit gesellschaftlichen Entwicklungen befasst und Orientierungshilfe auf Basis einer Renaissance der Werte gibt. Von verstaubten Ritualen, wie viele glauben, ist er weit entfernt. <a href="https://knigge-rat.de/">Mehr auf Knigge-Rat.de</a></p>



<p>Ist es überhaupt in Ordnung, eine Mediziner<em>in</em> als solche zu bezeichnen, die sich als <em>Mensch</em> definiert – und nicht als Träger (generisches Maskulinum)
einer geschlechts-spezifischen Identität? Damit ist Marion Hulverscheidt dem
Punkt, um den es geht, näher als die die meisten ihrer Zuhörer: </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Brauchen wir <em>überhaupt</em> eine Geschlechtszuordnung für
unser persönliches Selbstverständnis?</strong></h3>



<p>Die meisten Menschen identifizieren sich absolut mit ihrer Biologie als
Frau oder Mann. (Unter Transvestiten wird auch der Begriff „Bio-Frau“
verwendet, wenn die weibliche Erscheinung nicht nur das Ergebnis von Styling
ist.) Und auch Kinder reagieren auf Frauen und Männer unterschiedlich, wie ein
Erzieher eindrücklich berichtet. </p>



<p>Während wir also die Frage nach dem <em>Überhaupt</em>
nicht allgemeingültig beantworten können, weil die Antwort zutiefst individuell
ist, gibt sie uns Anregung für den Umgang mit dem „d“.</p>



<p>Zunächst gilt es, Intersexualität von Transsexualität zu unterscheiden.
Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Anerkennung eines dritten
Geschlechts basiert ursprünglich auf der Klage einer intersexuellen Person.
Unabhängig von (sichtbaren) primären und sekundären Geschlechtsmerkmalen wie z.
B. einem Bart gibt es viele biologische Kriterien der Geschlechtszuordnung, beispielsweise
den Chromosomensatz oder die Hormonspiegel. Bei intersexuell Geborenen deuten
diese Kriterien nicht nur in eine Richtung. Bei Transidentität liegt die
Dissonanz zwischen dem Selbsterleben und der eigenen Biologie, transidente
Menschen wünschen sich im jeweils anderen Geschlecht zu leben. </p>



<p>Von außen lassen sich die Unterschiede nicht erkennen (und das verlangt
auch niemand). Von daher wird das Feingefühl im Dialog umso wichtiger, damit
sich alle Beteiligten wohlfühlen. </p>



<p>Hier die <em>Best-of</em>´ im Dialog
mit dem „d“:</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Mündlich: Sprache ist lebendig</strong></h3>



<p>Dr. Marion Hulverscheidt plädiert für ein entspanntes Miteinander und
ein unverkrampftes Nachfragen: „Wie darf ich Sie (oder Dich) ansprechen?“ Wer
inter- oder <em>transgender</em> ist, wird
sich darüber nicht wundern. Überhaupt hat jeder Mensch jenseits der
nachweisbaren Genetik männliche und weibliche Anteile, die nicht ignoriert
werden wollen. Und in der Kommunikation geht es ja in erster Linie darum, den <em>anderen</em> zu sehen. Also fragen.</p>



<p>Ein versierter „d“ (generisch verstanden) wird darauf antworten: „Ich
möchte als Frau / Mann gelesen werden.“ Nicht nur gesehen, sondern <em>gelesen</em> – interpretiert und verstanden
werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Schriftlich oder formell</strong></h3>



<p>Bei Festreden, Vorträgen &amp; Co. wird die Begrüßung einmal mehr zum
Tür- und Herzöffner. Während der meist männliche Redner der Vergangenheit
fröhlich nur Seinesgleichen begrüßte, scheint es nun geboten auch in einer
Begrüßungsformel niemanden auszuschließen. Um aber auch wirklich politisch
korrekt zu sein, sollte man (generisch) Männer, Frauen (oder umgekehrt) und
alle Anwesenden im Plural begrüßen, nicht mehr und nicht weniger.</p>



<p>In der Schriftform lassen sich die linguistisch männlichen und
weiblichen Formen besser durch einen Doppelpunkt als durch einen Schrägstrich trennen,
was sich flüssiger und eleganter liest: </p>



<p>„Patient:innen“ und „Freund:innen“ statt „Bewerber/Innen“ … Besonders
sicher sind Sie zudem, wenn Sie möglichst neutrale Formulierungen verwenden,
zum Beispiel <em>Kaufleute</em> (statt
Kaufmann und Kauffrau) oder <em>Teamleitung</em>
(statt Teamleiter und Teamleiterinnen).</p>



<p>In einer internationalen Welt können Vor- und Nachname nicht immer
erkannt – und in fremden Sprachen schwerer mit einem Geschlecht verbunden
werden. Was tun? Aber auch im Deutschen können Fragen entstehen: Wenn Ihnen
„Chris Müller“ schreibt, die oder der <em>Christine</em>
genauso wie <em>Christian</em> sein könnte,
antworten Sie besser mit dem vollen Namen zurück: „Guten Tag Chris Müller“ oder
„Hallo nach Hamburg“. So verletzen Sie niemanden.</p>



<p>Das kann Ihnen genauso mit Kim, Luca, Toni, Diyar oder Nuri so gehen &#8230;
&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p><strong>Extratipp:</strong> Als Absender mit
einem undefinierbaren Namen ist es elegant, Hilfestellung zu geben, zum
Beispiel unter einer Nachricht „adressed as male / female“, Frau oder Mann zu
schreiben. Dann weiß der Empfänger, was er oder sie zu tun hat – wie bei einer
guten Dresscode-Empfehlung auch. Übrigens darf man erst seit neuestem den
Geschlechtseintrag in Geburts-Registern ganz weglassen (probieren Sie das mal
mit einem Internet-Formular!).</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die unvermeidliche Toiletten-Frage</strong></h3>



<p>Ruhe- und Schutzräume nach Geschlecht zu trennen ist nicht notwendig. Als Gastgeber kann man davon ausgehen, dass die Gäste schon selbst wissen, ob sie eine abschließbare Kabine oder ein im Vorbeigehen einsehbares Urinal bevorzugen. Deshalb macht es Sinn, sie wissen zu lassen, was sich jeweils hinter der Tür verbirgt – ohne Röckchen und Schirmchen. Die Zeichensprache für gendergerechte Toiletten und/oder Stehvorrichtungen ist noch nicht ausgereift, es gibt aber so viel mehr als das kombinierte Logo mit Rock auf der einen – und Hose auf der anderen Seite. Denn Orientierung sorgt für Wohlbefinden – und das ist auch ganz im Sinn von Adolph Freiherr von Knigge: Er wollte einfach nur, dass sich Menschen im Umgang miteinander wohlfühlen.</p>



<p class="fotocredit">Foto: IngImage </p>
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		<title>Wenn der Traummann oder die Traumfrau im Büro plötzlich vor mir steht &#8211; MP3</title>
		<link>https://stilclub.de/traummann-traumfrau-im-buero/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Starlay]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Dec 2019 17:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Stilclub-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
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		<category><![CDATA[Personal Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Anlasskleidung und Dresscodes im Job]]></category>
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		<category><![CDATA[Knifflige Knigge-Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Umgangsformen in der Firma]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten bei Businessmeetings]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was tun, wenn eine unfassbar attraktive Person im Job auftaucht? Ein paar Tipps, wie man einen kühlen Kopf behält und jeder noch sein Gesicht wahren kann. Über die Kunst des Flirtens.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Flirten und Date im Job?</h2>



<p>Arbeitstitel: Walzing George Clooney</p>



<p>Beliebt ist das Thema aktuell nicht, fällt es doch unter den Radar der politischen Korrektheit – und nicht erst seit der <em>Me-Too</em> Debatte. Dennoch genießt das Büro ein hohes Ranking als Heiratsmarkt, und kaum jemandem gelingt es, den Sinn für die Attraktivität anderer an der Jobschwelle abzulegen. Das älteste Spiel der Welt – es mixt auch in beruflichen Situationen munter mit. Was hilft, wenn die Frau oder der Mann meiner Träume plötzlich vor mir steht?</p>



<p><a href="https://stilclub.de/knigge-4-0-umgangsformen/">Corporate Branding durch Kleidung und Benehmen</a></p>



<p>Es ist noch nicht lange her, dass eine einschlägige Partnervermittlung mit einem Plakat warb, das ein menschliches Ebenbild von Barbie überlebensgroß auf digitale Flächen bannte. Ob Brigitte Bardot oder Scarlett Johansson, Sophia Loren oder Megan Fox, Claudia Cardinale oder Eva Mendez: Die starke Sympathie ist nicht nur eine Sache der Haarfarbe von Blond, Dunkelbraun oder Karamell. Vorbilder formen Vorlieben.</p>



<p>Natürlich funktioniert die Symbolik nicht nur in eine Richtung, sondern auch umgekehrt oder divers: Dieses Jahr kürte zum Beispiel das US-amerikanische People-Magazin nach einer langen Liste von männlichen Schauspielern wie Brad Pitt (2000) oder Bradley Cooper (2011) den hünenhaften Wrestler Baron Corbin mit einer Körperhöhe von 2.03 m zum <em>Sexiest Man Alive</em>. Der Wandel der Sexsymbole und ihre unterschiedliche Ausstrahlung illustriert, dass die Sensation der Anziehung zutiefst individuell und damit auch nicht vorhersehbar ist.</p>



<p>Wie geht man nun damit um, wenn der Inbegriff der kühnsten Träume im Job-Leben vor einem steht? Denn die unfassbar attraktive Frau – oder der sexy Mann – ist womöglich ahnungslos, welche Trigger gerade gezogen oder gedrückt werden. (Der englische Begriff „to pull the trigger“ ist kaum diskussionslos ins Deutsche übersetzbar – es gibt ganze Foren dazu.)</p>



<p>Oft sind sie allerdings alles andere als ahnungslos, denn wer Anziehungskraft auf viele Menschen ausübt, weiß das in der Regel von sich. Und so können Sie auch von einer gewissen Absicht ausgehen, wenn die Situation eindeutig wird.</p>



<p><strong>Es soll hier nicht darum gehen, ob Sie sich am Ende darauf einlassen oder nicht. Und dass Sie sich im beruflichen Umfeld auf dünnes Eis begeben ist ja auch nicht neu: Die Entscheidung bleibt Ihre. Doch nur durch die Kunst des Flirtens behalten Sie auch die Zügel in der Hand und bleiben Herr/in der Situation. </strong></p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2023/03/005_Wenn-die-Traumfrau-oder-der-Traummann-im-Buero-ploetzlich-vor-mir-steht-1.mp3"></audio><figcaption class="wp-element-caption">Liebe im Büro &#8211; hier als Audio hören &#8211; Teil 1</figcaption></figure>



<p>Das Ritual des harmlosen Flirtens, das so wenige heute noch verstehen, gibt Ihnen die nötige Zeit, sich zu überlegen, welcher Art der Kontakt sein kann. Gerade Menschen, die offen für eine neue Beziehung sind – das Flirten aber verlernt haben –, können durch die Kunst der subtilen Annäherung mehr Sicherheit und Gelassenheit gewinnen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Blickkontakt</strong></h3>



<p>Um beim Tanzen und George Clooney zu bleiben: Im Tango – nicht beim Walzer – gibt es ein schützendes Ritual bei der Aufforderung, durch welches das Interesse geklärt wird und alle Anwesenden ihr Gesicht wahren können. Dort wird sich niemand, der das Aufforderungsritual schätzt, direkt vor eine Tänzerin hinstellen und sie zum Tanz auffordern. Damit stellt man ihr nämlich ein Ultimatum und riskiert eine schmerzhafte Absage.&nbsp; Im Tango Argentino sucht der Auffordernde daher zunächst Blickkontakt, im Spanischen „Mirada“. Erst wenn die oder der andere lächelnd erwidert und durch ein leichtes Kopfnicken, den „Cabeceo“ einwilligt, hat man eine Verabredung zum Tanz getroffen. Mit wem man umgekehrt also (noch) nicht tanzen möchte schaut man auch nicht an, sondern weicht dem Blick aus. Das lässt sich auch im Büro wunderbar und unverfänglich umsetzen.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://stilclub.de/wp-content/uploads/2023/03/006_Wenn-die-Traumfrau-oder-der-Traummann-im-Buero-ploetzlich-vor-mir-steht-1.mp3"></audio><figcaption class="wp-element-caption">Liebe im Büro &#8211; hier als Audio hören &#8211; Teil 2</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Lachen und Komplimente</strong></h3>



<p>Gemeinsames Lachen hat einen hohen Sympathie- und Flirtfaktor und entspannt gleichzeitig jede Situation, auch eine heikle. Sobald Sie <em>Clooney-Cardinale </em>oder <em>Lady Gaga</em> herzhaft zum Lachen gebracht haben, ist bereits Zeit gewonnen … oder vielleicht ein Freund fürs Leben. Und auch Komplimente sind erstmal unverfänglich, wenn sie nicht schlüpfrig sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Zuhören und Small Talk</strong></h3>



<p>Kurse zur Entwicklung von menschlichem Charisma vermitteln eindrücklich, wie wichtig gutes Zuhören ist, um als sympathisch wahrgenommen zu werden. Und ganz unabhängig von einem persönlichen Interesse können Sie durch Zuhören Sympathien gewinnen: Gerade Frauen bemerken allerdings, dass Männer besonders in der Anfangsphase eines Kennenlernens fast nahtlos über sich selbst sprechen und wenige Fragen stellen, was als ein Mangel an Interesse gewertet wird (der oberflächlichen physischen Annäherungen aber eigen ist). Zuhören bringt die Situation auf eine andere Ebene, die sich am Menschen orientiert – und aus der heraus man sich ohne Gesichtsverlust wieder zurückziehen kann.</p>



<p>Manche Unterhaltungen dagegen entwickeln einen Wechsel von Selbstbotschaften, die mit Zuhörerqualität nichts gemeinsam haben. Denn nur durch Rückfragen bleibt das Gespräch beim Anliegen des anderen. Das tut es aber nicht, wenn man jede Erzählung mit eigenen Beispielen kontert. Wenn Ihre oder Ihr Gesprächspartner also begeistert von einer Auslandsreise erzählt, gibt es zunächst keinen Anlass, ihm mit Ihren eigenen Erlebnissen ins Wort zu fallen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Körpersprache und Berührungen</strong></h3>



<p>In einer globalen Welt begegnen uns andere Kulturen, die es mit Gestikulieren und Berühren nicht ganz so streng nehmen. Franzosen oder Italiener etwa fassen mehr an, dort gehört es zu einem lebendigen Gespräch einfach dazu und ist auch nicht übergriffig gemeint. Natürlich aber ist es ein Unterschied, ob man jemanden im Gespräch an Unterarm und Händen nur kurz berührt – oder länger an anderen Stellen.</p>



<p>Die persönlich-nahe Distanzzone beginnt bereits bei 1.20 m Entfernung, die intime bei 0,60 m. Wer kein Zentimeter-Maß anlegen möchte, bleibt bei Personen mit höchster Attraktivität möglichst außerhalb einer Armlänge, um das Gehirn im eigenen Bauch ruhig zu halten. Das ist auch die Reichweite, die ein Parfum, der Körperduft und die Körperwärme ausstrahlen … und welche zu einer Umarmung einladen kann. Sich das zu vergegenwärtigen ist ebenfalls nicht neu – aber wirksam.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Notbremse</strong></h3>



<p>Was, wenn die unfassbar attraktive Person unmissverständliche Signale sendet, auf die ich aber nicht eingehen möchte? Durch das bewusste Vermeiden dieser Flirtsignale lässt sich ein Annäherungsversuch auch „austrocknen“ – womit man sich allerdings selbst um die wohltuende Bestätigung bringt. Wer möchte nicht von sich sagen können, mit George Clooney oder Monica Bellucci geflirtet zu haben?</p>



<p>Nur sollte die eigene Position klar sein, und zwar für beide. „Ich schau Dir in die Augen Kleines“ wie im Film <em>Casablanca</em> ist dann keine gute Idee. Dafür ist es hilfreich, den eigenen Lebens- oder Ehepartner rechtzeitig in das Gespräch einfließen zu lassen, scheinbar nebensächlich, leichtfüßig wie ein Kompliment. Und erst wenn das nicht hilft, sollten Sie die Brisanz der Situation ansprechen – natürlich unter vier Augen und auf Basis der Spielregeln des wertschätzenden Feedbacks. Denn wer selbst keine Abfuhr einstecken möchte sollte sie auch anderen ersparen. Das kann der Beginn einer wunderbaren (Business-) Freundschaft sein …</p>



<p class="fotocredit">Foto: IngImage</p>
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