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Die 12 Gebote für Frauen im Business

Gibt es noch etwas zwischen dem weiblichen Businessanzug und der ewigen Jogginghose? Vertragen sich Kapuzenpulli und Kamera?

Auch in Zeiten des Homeoffice sind die Signale, die weibliche Stärke demonstrieren, keineswegs ausgehebelt. Im Gegenteil: Der enge Bildausschnitt einer Kamera verdichtet sogar, wenn Farben falsch gespielt und Statussymbole falsch gewählt wurden. 

Und nach Corona wird ohnehin alles wieder anders. Nur wie?

Frauen haben mehr Stellschrauben der weiblichen Inszenierung als Sie meinen. Mit welchen Glaubenssätzen sie sich aber manchmal im Weg stehen und wie das geht mit dem Spaß am Gutaussehen, zeigt diese auf Frauen zugeschnittene Auswahl an Stilwissen.

Stil und wie er funktioniert, folgt ein paar Spielregeln von zeitloser Gültigkeit. Wer mit ihnen vertraut ist, kann sich auf die eigene Karriere konzentrieren und fragt sich kaum noch, ob sie das richtige gegriffen hat.

  • Für Frauen im Run auf ihr eigenes persönliches Ziel.
  • Für mehr Spaß im Stilalltag.
  • Für das Schöne an uns.

Das neue Slimbook gibt es (hier) schon jetzt als E-Book und Print-on-Demand.

Inhaltsverzeichnis und Leseprobe

Auf dem Prüfstand

Bescheidenheit ist keine Zier

Lebensimpulse in Stilfragen

Textiles Selbstbewusstsein

Chefin sein und auch so aussehen

Weiblichkeit im Job – Fragen und Antworten

Darf eine Frau zweimal nacheinander das Gleiche anziehen?

Stilikone oder Fashion-Victim? Wie frei wir wirklich sind

Imagefalle Overload

Ist das Abendkleid ein Karrierekiller?

Was (noch) stärker macht

Umgedacht – Wie Neid positiv wird

Kleine Frau ganz groß – Was der Erscheinung Höhe gibt

Relax, you ´re dressed – Die Überlebensgarderobe für Frauen

Farben und Stil – Konturzeichnung für den Charakter

Vom Schmuckstück zum Statussymbol – Die Damenuhr

Styling – Accessoires am Gesicht und vor der Kamera

Parfum – Coco´s unübertreffliches Mode-Accessoire

Die 12 Gebote für Frauen im Business

Erfolgspotenzial auf den Punkt

Leseprobe aus: Auf dem PrüfstandTextiles Selbstbewusstsein

Unter dem Strich geht es doch immer um die Emotionen – auch oder gerade im Business. Seitdem immer mehr Frauen Kurs auf Management-Positionen nehmen und so manche Aufsichtsratsposten ansteuern, stellt sich die Frage nach der perfekten Balance von Weiblichkeit und professioneller Durchsetzungskraft. „Wie kann ich Frau bleiben und im Geschäftsleben gleichzeitig meinen Mann stehen?“

Sobald ich darüber nachdenken muss und unsicher bin, wie andere meine Erscheinung wahrnehmen, stört das mein Wohlbefinden und meine Ausstrahlung. Wenn aber alles stimmt, und ich mich in meiner Haut rundum wohlfühle, kann ich mein Outfit vergessen und meine ganze Energie der Sache widmen – der anstehenden Verhandlung, Präsentation, Video-Konferenz oder kreativen Arbeit.

In diesem Moment der konzentrierten Selbstvergessenheit werden Top-Leistungen geboren.

So einen persönlichen Ausdruck zu finden, ist übrigens die nobelste Aufgabe der Stilberatung. Das trifft natürlich auch auf Männer zu – nur hat die Damenbekleidung viel mehr Fallstricke parat, über die wir stolpern könnten. Zudem hat die Herrengarderobe den größeren Vorsprung im Elchtest der Geschäftsmanöver. Dabei sind es oft die kleinen Dinge und Nebensächlichkeiten, die wir übersehen oder an die wir gar nicht denken. Wie hoch zum Beispiel das individuelle Dekolleté als Symbol für weibliche Selbstbestimmung gehandelt wird, zeigen die flammenden Reaktionen sobald das Thema zur Sprache kommt.

Und während der Stil mancher Kommentare – wie viele in der Anonymität des Internets – zu wünschen übrig lässt, entblößt sich neben weiblichen Attributen auch die Verunsicherung, wie sie nun zu handhaben sind. Unsicherheit ist eine starke Emotion!

Eines dieser kleinen Dinge könnte zum Beispiel sein, dass ich als Frau zierlich und nicht so hoch gewachsen bin und mein Ausschnitt, der im Spiegel auf Augenhöhe absolut dezent aussieht, einem deutlich größeren Betrachter trotzdem tiefe Einblicke gewährt. Genauso unsicher verhält es sich auch mit der Rocklänge, der Absatzhöhe und der Auswahl passender Strümpfe …

Diese Stellschrauben der weiblichen Inszenierung unterliegen der individuellen und situativen Einschätzung von Umfeld, Branche und persönlicher Zielsetzung und sollten immer wieder bewusst entschieden werden. Eine sichere und allgemeingültige  Empfehlung dagegen entfacht die beschriebenen Flammen.

Die Marke ist dafür schnell gefunden: Schaut mir mein Gesprächspartner in die Augen oder woanders hin? …

Coverfoto: Andrea Piacquadio, lizenzfrei von Pexels, https://www.pexels.com